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Veritas Projekt – Teil II

by on 21. November 2011

TEIL  II

Tom Sneddon – eine seltsame Besessenheit

“Sneddon ist eine sehr verbissene Person, die weiter geht wie jeder andere, wenn es etwas zu untersuchen gibt, was er unbedingt beweisen will”   Michael Cooney, Anwalt

 Ein Missbrauchs Muster

Wenn es um politische Korruption in Santa Barbara geht, weiß jeder, der mit der Vorgängen in diesem Staat vertraut ist, dass dort nichts ohne die stillschweigende Genehmigung des Staatsanwalts Tom Sneddon geschieht. Oft mit “die allumfassende Macht von Santa Barbara” (1) tituliert, weisen seine Bewunderer gerne auf die Tatsache hin, dass er seit 6 Amtsperioden ohne Konkurrenz ist – und deuten dies als Zeichen seiner Beliebtheit. Helfershelfer Jim Thomas, der frühere Scheriff von Santa Barbara, verteidigt ihn mit den Worten: “Tom Sneddon ist und war immer ein kämpferischer Ankläger, deshalb wurde er sooft konkurrenzlos wieder gewählt.” (2)  Um die Arbeitsmethode von Tom Sneddon zu verstehen, muss man nur die Aussagen verschiedener Personen, die mit seiner grimmigen Anklage Besessenheit konfrontiert waren, betrachten.

Gary Dunlap

Eines der schlimmsten Beispiele dieses Verhaltens ist Sneddons Angriff auf Gary Dunlap, einen Anwalt von Santa Barbara. Sneddon beschuldigte Dunlap mit einem Haufen Vorwürfe, darunter Meineid und Zeugenbeeinflussung. Nachdem Dunlap von allen Vorwürfen freigesprochen war,  reichte er eine 10Mio. $ Klage gegen Sneddon und seine “räuberische Brut” ein, weil sie während der Ermittlungen seine Bürgerrechte missachtet hatten. (3) In einem Interview mit dem renommierten MJJForum, legte Dunlap eine Reihe von ernsten Beschwerden gegen Sneddon und seine Büro Mitarbeiter dar. Dieser Herr war seit ca. 40 Jahre ein praktizierender Anwalt in Santa Barbara und Umgebung, und schüttelte sich keine Horrorgeschichten aus dem Ärmel. Sondern in der Tat ist es so, dass es da viele Personen gibt, sie einander nicht einmal kennen, aber genau die gleichen Vorwürfe wegen Amtsvergehen erheben.

 Einige der vielen Beschwerden, die Dunlap gegen Sneddon hervorbrachte:

 Sneddon und die Vollstreckungsbehörden duldeten bei der Ermittlung illegale Durchsuchungen und Beweismittel-Beschlagnahme.

“Sie starteten mit dieser Operation und bauten sie solange aus, bis sie aus dem Ruder lief und zu einer Hexenjagd wurde. Es gab eine Reihe Verletzungen meiner Rechte, sowohl während der Ermittlungen als auch bei der Anklage.”

 Anhäufung von Vorwürfen gegen Angeklagte. “… Ich weiß nicht, ob es ihnen klar ist, wie es sich anfühlt, wenn man mit einem ganzen “Berg” konfrontiert ist, ich meine, wenn sie dir sieben Verbrechen vorwerfen, ist es schwierig in allen freigesprochen zu werden. Wissen sie, es ist eine Sache, in einem Punkt angeklagt zu werden, ein Verfahren zu haben und freigesprochen zu werden, aber der Staatsanwalt von Santa Barbara betreibt eine Politik, die besagt, dass, wenn sie dich nur für genügend Dinge beschuldigen, wirst du früher oder später für eines davon schuldig sein”.

Diese Methode Sneddons muss die Zeit überlebt haben, denn er überhäufte auch Jackson mit massenhaften Anschuldigungen..(..)

 Einschüchterung von nicht zu kontrollierenden Amtspersonen. “… da gibt es Z.B. einen Herren in Santa Barbara, der verkündete seine Kandidatur für ein öffentliches Amt, und kurze Zeit später wurde er vom Hilfsscherriff unerlaubt verhaftet, für etwas, was nachweislich ausgedachte Beschuldigungen waren. Anstatt der Staatsanwalt das nun eingesteht, unterstütze er die Sache, indem er Anklage erhob und versuchte den Herrn wegen dieser Vorwürfe strafrechtlich zu belangen und hat dadurch natürlich seine Chance, für das Amt zu kandidieren ruiniert.  Der Herr verklagte schließlich den Staatsanwalt und die Vollstreckungs- Beamten und gewann den Prozess vor dem Bundesgericht. (…) (4)

Diese Geschichte Dunlaps geht konform mit den Erfahrungen, die Bill Wegener gemacht hat. Ist es ein Wunder, dass Dunlap Sneddon und seine “Kumpel” angezeigt hat?

Richterin Diana Hall

Widersacher, die er nicht kontrollieren kann, einzuschüchtern ist ein besonderes Talent von Sneddon. Fragen sie mal die Richterin Diana Hall. Als die Richterin sich “bewarb” sah man sie sicher als eine Verbündete von Sneddons Regime, aber aus welchem Grund auch immer, änderte sich das später, und indem Maße änderte sich auch Sneddons Verhalten ihr gegenüber. Im September 2003 wurde Hall wegen Trunkenheit am Steuer verurteilt, aber befreit von den schlimmeren Vorwürfen, die noch gegen sie hervorgebracht wurden, wie z.B. das Bedrohen mit einer Waffe. Während Halls rechtliche Schwierigkeiten anscheinend mit Abschluss des Verfahrens ein Ende fanden, intensivierte sich ihr strittiges Verhältnis mit dem

Staatsanwalts Büro Santa Barbaras jedoch, als sie später des Wahlbetrugs bezichtigt wurde.

Während ihres Wiederwahl Versuchs von 2002, spendete Halls Ex Freund Deidre Dykeman eine nicht gemeldete Summe von 20.000 $ für ihre Wahlkampagne. Eine Spende, die später, 2004, zu Vorwürfen wegen Veruntreuung gegen Hall führen sollte. Ihr Anwalt Mike Scott: “Der Staatsanwalt wusste von diesem Geschenk ihres früheren Freundes im Dezember 2002″ Sie haben nicht darauf reagiert, bis eine Anklage des Staatsanwalts gegen Hall im letzten August fehlschlug. Es war vor dem Verfahren schon bekannt und hätte Bestandteil der Anschuldigungen sein müssen.” (5)

Zu sagen, dass Sneddon und seine Kumpanen nicht darüber erfreut waren, dass ihre erste Verbrechens-Beschuldigung gegen Hall fehlschlug, ist laut vieler anonymer Quellen untertrieben. Trotz der Einstellung der Strafverfolgung, dass sie lediglich einen Richter bestrafen wollen, der gegen das Finanz-Gesetz des Staates verstoßen habe, wird jemand mit Hirn und Brille sich nicht davon benebeln lassen, dass eine Bestechung hier anders eingeordnet wird und das Büro des Staatsanwalts daran hinderte, Hall deswegen strafrechtlich zu verfolgen.

Der vielleicht wichtigste Grund, dass die Staatsanwaltschaft sich von dem Fall zurückzog, war die Tatsache, dass Hall auf der Liste der Zeugen stand, die für Dunlap in seinem Zivilprozess gegen Tom Sneddon aussagen sollten.(6)

Könnte man das einen Interessenkonflikt nennen?

Nun, wenn ich ein Staatsanwalt wäre, der dafür angegriffen wird dass er die Zivil Rechte eines ortsansässigen Anwalts verletzte, und ich wüsste, dass einer meiner Richter für den Kläger (Dunlap) aussagen soll, würde ich doch dafür sorgen, dass sie (Hall) zur Zeit ihrer Aussage mit so vielen schmutzigen politischen Skandalen in Verbindung gebracht würde, dass ihre Aussage nicht glaubwürdig erschiene. Und wenn das bedeutete, eine Menge lächerliche Vorwürfe gegen sie zu erheben, um sie schlecht zu machen oder ihr ein angebliches Homosexuelles Verhältnis zu unterstellen, dann wäre es das. Natürlich sind das nur die rein hypothetischen Ausschweifungen eines neugierigen Beobachters.

Wir bezweifeln, dass Ms. Hall, wo sie einmal den rachsüchtigen Klauen der verdrehten Rechtsszene Santa Barbaras entkommen ist, Sneddon viel Ruhe gönnen wird. Wir sehen ihn schon im großen Stil für seine illegalen, unethischen Eskapaden beschuldigt. Nicht überraschend ist, dass Hall nicht die einzige öffentliche Person ist, die mit Sneddon abzurechnen  hat.

 

Thambiah Sundaram

In einem Interview mit Ron Sweet von “Online Legal”, gibt Thambiah Sundaram an, vom Büro des Staatsanwalts Santa Barbaras verfolgt und verhaftet worden zu sein, u. a. wegen Diebstahls, mutwilliger Zerstörung, und dafür, sich als ein Arzt ausgegeben zu haben.

Der Fall wurde später von Richterin Barbara Beck abgewiesen, die die Vorwürfe gegen Sundaram “lächerlich” nannte. Die Ernsthaftigkeit von Becks Einwand ist offensichtlich und ist Brennstoff für die Spekulation, dass Sneddon eine Vorliebe dafür hat, seine Amts-Autorität zu missbrauchen. Es ist kein Wunder, dass Sundaram Sneddon und dessen Büro wegen mutwilliger Vorverurteilung, widerrechtliche Inhaftierung, Machtmissbrauch und Verschwörung anklagte und dass ihm für seine Schwierigkeiten 300000 $ Schadenersatz zugesprochen wurden. Aber Sundaram hatte auch noch mehr zu sagen über Tom Sneddon und seine Untergebenen im Büro des Staatsanwalts, bezüglich der Art und Weise, wie dort in anderen Fällen vorgegangen wird.

Sundaram teilt mit, dass er  Ende 1994 oder Anfang 1995 während einer privaten Spendenaktion rassistische Kommentare hörte, gemacht vom stellvertretenden Staatsanwalt Mag Nicola und Tim Rooney – natürlich in Anwesenheit von Tom Sneddon. Z.B. wurde ein Mann Namens R. Ayyar von Nicola mit “Nigger” bezeichnet, während er und andere Beamten darüber sprachen, wie sie eventuell gegen ihn vorgehen könnten. Anscheinend war allein die Tatsache, dass Ayyar ein Schwarzer mit einem Stanford Abschluss war, schon zuviel für diese weißen Kumpel. Außerdem dachten sie wohl, sie könnten alles haben was sie wollten, seitdem sie sogar einen Richter vorgeführt hatten indem sie ihn mit damit erpressten, etwas Dreck auf sein Privat-Leben zu werfen. Welcher Richter? Diana Hall. (12)

 

Es dauerte 10 Jahre bis ihre Intrige aufging, und Ayyar in 10 Punkten verurteilt wurde, darunter Diebstahl, Fälschung und Betrug. Und wer war der Anwalt von Ayyar? Gary Dunlap. (13) Ayyar war nicht der einzige “Neger” gegen den sie vorgingen. Sundaram gibt auch an, gehört zu haben, wie die Gruppe darüber sprach, was man mit Michael Jackson tun könne.

 Unter anderem wurde folgendes von den Beamten über Jackson gesagt:

– einige von Sneddons Freunden wollten Jacksons Grundbesitz in ein Weingut verwandeln. Passend zu Sundarams Angaben ist, dass Weinbau die landwirtschaftliche Haupt Industrie in Santa Barbara ist, und Jackson besitzt ein2.7000 acresgroßes Grundstück.

– die Beamten lachten und zeigten stolz Bilder herum von Jacksons Genitalien – Bilder, die während der Ermittlung 1993/94 aufgenommen wurden. Sie machten es um Jackson zu beschämen. (Diese Bilder sollten versiegelt, unzugänglich aufbewahrt werden, sind es aber nicht. Sogar Geraldo Rivera sagt, dass er sie gesehen habe.)

– Nicola beklagte sich darüber, dass sie alles versucht hätten, diesen “Neger” aus der Stadt zu bekommen, aber es nicht funktioniert habe. Offenbar mochten es die Behörden nicht, dass Jackson der reichste Einwohner von Santa Barbara war, dass er eine Weiße geheiratet hatte (LMP) und dass er all dieses Land besaß. Sie schworen, dass sie beim nächsten mal nicht versagen würden, ihn “hops” zu nehmen.

– Sneddon sagte angeblich, dass es sein Ziel sei, etwas “Dreck an ihm kleben zu lassen” und dass er ihn “aus der Stadt jagen” wolle. (14)

Diese Informations-Häppchen wurden von Sneddon-Unterstützern und Jackson Hassern als unbewiesener Klatsch hingestellt. Wenn diese Informationen jedoch einen wahren Kern haben, (und wir glauben, dass dem so ist) dann waren die Ereignisse im November 2003 für Sneddon bloß die Verwirklichung seiner Obsession mit Jackson.

 

Sneddons Obsession mit Jackson

Nicht lange nach der berüchtigten Pressekonferenz im November2003, inder  Sneddon mit Jim Anderson über Michael Jackson scherzte, machte Sneddon noch schnell klar, dass er keine Vendetta gegen Jackson durchführe. (15) Im Licht der oben genanten anderen Beschuldigten in Santa Barbara in gleicher Manier, könnte man zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen. Sneddon ging sogar soweit, zu sagen, er hätte während der letzten 10 Jahre zwischen den beiden Fällen, nicht einmal an den Sänger oder die damaligen Vorwürfe gedacht. Eine Fülle von Zeitungsartikeln von 1994 – 2003 beweisen jedoch etwas völlig anderes.

Die folgenden Zitate sind Beweise für Sneddons angeblich “nichtvorhandenes” Interesse an Jackson in dieser Zeit:

 

THE INDEPENDENT (LONDON) 20.8.1994

“Als ein rotgesichtiger altgedienter Ankläger mit einem Namen für blutrünstige Veranlagung, fühlt Thomas Sneddon sich nicht durch eine Litanei schwerer alter Fehler belastet. Er ist auch nicht gewillt zu akzeptieren, dass dieser Fall hoffnungslos ist, ohne die Aussage der Zentralen Figur – Jordan Chandler. ” Die Behörden  von Santa Barbara sind immer noch mit der Ermittlung wegen der Vorwürfe gegen Michael Jackson beschäftigt. ” sagt Michael Cooney, ein Anwalt der Sneddon gut kennt. “Tom Sneddon ist eine sehr verbissene Person, die weiter geht wie jeder andere, wenn es etwas zu untersuchen gibt, was er unbedingt beweisen will. Wenn er es einmal angefangen hat, wird er es bis zum bitteren Ende verfolgen.”

DIE NEW YORK TIMES, 22.9.1994

“Tom Sneddon, der Staatsanwalt von Santa Barbara, wo Michael Jackson Grundbesitz hat, sagt, es wären in dem Fall mehr als 400 Zeugen befragt worden  und zwei weitere mögliche Opfer wären identifiziert worden. Aber er sagt, einer davon, der momentan in einer Therapie sei, wolle nicht in die Sache hineingezogen werden, und der andere sei außer Landes und habe ein Dementi darüber abgegeben, dass Michael Jackson etwas unrechtes getan habe.”

SHOWBIZ TODAY, 22.9.1994

Gil Garcetti, Staatsanwalt von LA: Daraus, dass der Junge, welcher der Auslöser für die Ermittlungen war, gesagt hat, das er nicht an dem Prozess teilnehmen will, wo er als Opfer auftreten müsse, haben wir gefolgert, dass wir von einer Anklage gegen Michael Jackson zurücktreten müssen.

Vercammen: Die Anklagevertretung sagt, zwei weitere Kinder gefunden zu haben die angeblich von Michael Jackson belästigt wurden. Aber der Staatsanwalt gibt an, der eine sei außer Landes und leugne, dass Mr. Jackson etwas widerrechtliches getan habe, und der andere möchte nicht aussagen. Die Anklagevertreter sagen, sie würden den Fall wieder aufnehmen, sobald sich einer der Zeugen ein Herz fasse.

Tom Sneddon: Sollten sich die Umstände ändern, sollten andere Beweise innerhalb dieser gesetzlichen Frist zum Vorschein kommen, werden wir die Lage aufgrund der zu diesem Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen neu beurteilen.

 

CHATTANOOGA TIMES, 19.8.1995

Die Samstags Zeitung von Santa Barbara teilt mit, dass Staatsanwalt Tom Sneddon mittlerweile 2 mal Priscilla Presley kontaktiert habe, um etwas über Jacksons Verhältnis zu Jungen zu erfahren.

THE NEW YORK BEACON, 23.8.1995

Michael Jackson belog Diane Sawyer im Interview.

Vanity Fair berichtete: Er belog sie über sein Verhältnis mit den beiden Jungen und hielt Informationen über die bevorstehende Zivil Klage zurück. Der Staatsanwalt von Santa Barbara, Tom Sneddon sagte dem Magazin, Jackson sei nicht “aller Verdächtigungen” befreit, von dem sexuellen Verhältnis mit den 2 Jungen, sowie es Sawyer bei einem Interview bei “ABC-Prime Time Live” sagte.

“Die Ermittlungen sind solange ausgesetzt, bis jemand weiter voran kommt” sagte Sneddon. Das Magazin berichtete auch, dass es laut unbestätigten Quellen einen dritten Jungen gäbe, dessen Anwalt an einer Vereinbarung mit Jackson arbeite. In dem Interview am 14.6.95 sagte Jackson zu Sawyer “das es da nicht die kleinste Information gibt, was mich mit diesen Vorwürfen in Verbindung bringen kann.” Aber Sneddon sagte dem Magazin in der September-Ausgabe, er habe Fotos von Jacksons Genitalien gesehen, und sein Statement im TV sei “unwahr und nicht korrekt bezüglich der Beweise in diesem Fall.” Andere, die mit den Beweisen vertraut sind, sagten zu Vanity Fair, das diese Fotos zu den Beschreibungen passen würden, die ein Junge bei den Ermittlern machte.

THE ADVERTISER, 27.1.1996

“Aber die Wahrheit ist, dass egal was er tut, er der Tatsache nicht entkommen kann, dass er Millionen von Dollar an einen 13J. Jungen zahlte, um ihn vor Gericht am Aussagen zu hindern.” teil Staatsanwalt Tom Sneddon mit, der die Untersuchungen im Missbrauchsfall Jacksons auf der Neverland Ranch leitete. Die Anschuldigungen gegen Jackson wurden fallen gelassen, nachdem der Junge nicht aussagen wollte.  Aber Mr. Sneddon sagt, entgegen der landläufigen Meinung, sei es nicht angebracht zu sagen, dass Jackson von allen Vorwürfen befreit sei. “Die Ermittlungen sind solange ausgesetzt, bis jemand weiter voran kommt.” sagt er.

DAILY  NEWS, (NEW YORK), 14.2.2001

Michael Jackson ist “noch nicht auf sicherem Gelände. Das sagt Staatsanwalt Tom Sneddon, der Mann der die Vorwürfe gegen den Sänger, wegen Kindesbelästigung 1993 vorbrachte. Jackson soll heute Abend in der Carnegie Hall  für die “Heal The Kids Initiative” eine Rede halten. Obwohl Sneddon nicht persönlich dort anwesend sein kann, hat er mit Sicherheit aus der Entfernung ein Auge darauf. “Der Fall “Michael Jackson” wurde nie geschlossen, er wurde nie entlastet.” meint Sneddon dazu. “Es ist eine schwebende Sache und kann jederzeit wieder aufgenommen werden.” (16)

Ganz eindeutig hat Sneddon jede Menge über Jackson und den Fall von 1993 nachgedacht, den er nicht zu einer Verurteilung bringen konnte. Außerdem hatte Sneddon im Februar 2003 entweder prophetische Fähigkeiten oder er roch schon eine Bestechung, als er in einem Interview mit Court-TV Reporterin Diane Dimond (wir kommen später noch zu ihr) einmal mehr bekräftigte, nur ein “Opfer mehr” zu brauchen, um den Fall gegen Michael Jackson erneut zu eröffnen. (17)

 

Fragwürdige Rechtspraktiken

Ungeachtet der Proteste von Sneddon und seinen Unterstützern, rechtfertigt die Vorgehensweise, welche die Verteidigung ihm während der Ermittlungen unterstellt, den Gedanken, dass eine Vendetta in der Tat die treibende Kraft hinter dem ganzen “Fall” ist.

Es gibt da so viele ungeheuerliche Vorfälle von Seiten des Staatsanwalts, dass man davon eine ganze Liste erstellen kann:

§ Eine übergroße Zahl von Durchsuchungsbefehlen (über 105) die meisten davon, als Jackson schon von der Untersuchungskommission beschuldigt wurde. (18)

§ Schikanierung von Zeugen während der Anhörung vor der Untersuchungskommission.(19)

§ Anlügen der Medien und der Öffentlichkeit bezgl. der beiden Untersuchungskommissionen von 1993/94

§ Bedrängung von Personen aus Jacksons Umfeld, mit dem Versuch, dass sie sich gegen Jackson wenden.

§ Eine Verschwörung anzuklagen, ohne die anderen angeblichen 5 Verschwörer zu benennen. (wie kann es eine Verschwörung sein, wenn aber nur eine Person belangt wird?)

§ Absichtliche Verletzung von Jacksons Anwalts/Klienten Grundrechten durch (1) das eindringen in das Büro des Privat Detektivs Bradley Miller, der für den damaligen Verteidigungs-Anwalt Jacksons, Mark Geragos, arbeitete. (2) Beschlagnahmung von Unterlagen aus dem Haus von Jacksons persönlicher Assistentin Evelyn Tavvasci, Unterlagen, die eindeutig mit “Mesereau” gekennzeichnet waren, (der Name von Jacksons aktuellen Verteidigungs-Anwalt) (34)

§ Angebliches Durchsickern lassen von Informationen durch Diane Dimond. (ist dass nicht ofensichtlich?)

§ Die Durchsuchung Neverland mit 60 Beamten, über einem Jahr nach der Verhaftung Jacksons, angeblich alles nur um “Bilder aufzunehmen” und “die Räume in Jacksons Heim zu vermessen”. (23)

§ Beschlagnahme von Dingen, die eindeutig nicht mit Kindesmissbrauch zu tun haben, wie Finanzielle-, Bank-, Grundbesitz- und Autovermietungs-Dokumente.

§ Der Versuch, Jacksons Unterstützer zu schikanieren, besonders online Fan-Gemeinden, wie z.B. das MJJForum. Sneddon ging soweit zu behaupten, das MJJForum sei Jacksons offizielle Seite und verstoße deshalb gegen die “Maulsperre” indem man Jackson öffentlich  unterstütze.(26)

§ Unpassendes Gewitzel und Gelächter in der jetzt berühmt-berüchtigten Pressekonferenz im November 2003, wo Jacksons Verhaftung bekannt gegeben wurde. (27)

§ Unangemessenes Einmischen in den Fall, indem er sich selbst zum Zeuge machte vor der Untersuchungskommission. Er bestimmte sich selbst zum Zeugen und wurde von Mesereau in einer späteren Anhörung kurz überprüft. (28)

Die Liste könnte noch viel länger sein, aber wir belassen es dabei. Traurige Tatsache ist, das Sneddon, basierend auf den dokumentierten Vorfällen, das Gericht als seine eigenen kleinen “Spielplatz” benutzt hat, um sein Feinde zu meucheln, wenn er sie nicht überführen konnte.

Sowohl Melville als auch der Generalstaatsanwalt von Kalifornien haben jede Chance auf eine Nachfrage an Sneddon und sein Büro geblockt, so dass es aussieht, als hätte Sneddon die Oberhand. Aber wettet darauf nicht für eine Minute…

Sogar während dieses Projekt erarbeitet wird, gibt es Untersuchungsgremien, die eine Anzahl anderer, dokumentierter Fälle ausgemacht haben, in denen Sneddon und sein Büro für Fehlverhalten im Amt beschuldigt werden. (29)

Diese ungeheuerlichen Amtsvergehen von Rechtswesen und Regierung können nicht für immer so weitergehen. “die Hühner werden irgendwann auf den Grill kommen”, um es mit den Worten von Malcom X zu sagen. Sneddons “Königreich” ist eine tickende Zeitbombe.

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From → Allgemein

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