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“La vie en rose”- Dan Reed über Michael Jackson

by on 23. June 2018

Quelle: La Vie En Rose and Michael Jackson / MySpace-Blog von Dan Reed: | (http://blogs.myspace.com/index.cfm?fusea…logId=498622104) (…english version below…)

Eine Woche vor der Nachricht von Michael Jacksons Tod, hatte ich den Film “La vie En rose” (“Das Leben ist Glückseligkeit”) angesehen, einen Film, der das Leben und den Tod Edith Piafs beschreibt, einer wunderbaren, begabten französischen Sängerin, die ihr ganzes Leben hindurch kämpfte, von ihrer Kindheit, bis hinzu ihrem schmerzvollen, langsamen Tod auf einer kleinen Farm in Frankreich. Nach dem ich den Film angesehen hatte, brachte mich die Erkenntnis zum weinen, wie viel Freude dieser “Singvogel” der Welt gegeben hatte. Und dennoch hatte sich die Welt nicht in gleicher Weise um sie gekümmert, wie ihre Stimme und ihr Talent sich um den Geist der Welt gekümmert hatte. Eine Woche später zu hören, dass Michael Jackson gestorben war, vielleicht nicht ganz so einsam wie Edith, doch trotzdem alleine, war betäubend. Man kann sagen, dass Michael wirklich auf sich allein gestellt war; allein unter der Myriade von Menschen, die versuchten von ihm zu leben, und dass das am Ende mit zu seinem Tod beitrug, denn wo waren seine Freunde und seine Familie, als er Trost brauchte, und Unterstützung in seinem Schmerz, sowohl physisch als auch mental? Vielleicht waren sie da, aber Michael konnte sie nicht hören.

So wie Edith, war und ist auch Michael der “Singvogel” der Welt. In seinen Interviews, Lyrics Melodien und in seinem Tanz, versuchte er immer etwas Größeres anzusprechen, etwas, das in jedem von uns existiert. Er versuchte, durch sein Mitgefühl seine Menschlichkeit zu zeigen, egal, was die Leute über die Kontroversen die es in seinem späteren Leben gab, dachten.

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Sein Vater Joseph, der keine Reue oder kein Gefühl des Verlusts über den Tod seines Sohnes zu zeigen schien, ist wie ein Beweis für die Wahrheit, die Michael in seinen Interviews vor über einer Dekade verkündete, als er seine isolierte Kindheit beschrieb und das schlechte Gefühl, das ihn sein ganzes Leben verfolgte, sobald sein Vater in seiner Nähe war. Möglicherweise wäre Michael nicht so innovativ und engagiert gewesen, wenn sein Vater nicht ein solcher Tyrann gewesen wäre, aber Michael verwandelte seinen Schmerz in seine Kunst, in Hoffnung, in noch mehr Schmerz in seinem Leben… und im Laufe dieses Prozess’ berührte er das Herz der ganzen Welt.

Ich stelle mir vor, dass auf der Welt mehr Menschen durch Michael Jacksons Kunst berührt wurden, als durch Jesus oder Mohamed oder durch die Thora. Michael berührte mit seiner Musik jeden. Man muss sich nur sein Lied Man in the Mirror anhören, um zu verstehen was und wer Michael Jackson war, oder zumindest wer er sein wollte und wie er sich wünschte, dass die Welt sein sollte.

Wir stecken unsere Singvögel in Käfige, und wollen, dass sie singen, wir führen sie vor und zeigen sie herum, geben ihnen Auszeichnungen, und füttern sie mit Fanpost, Zynismus, Kritik, herablassenden Schlagzeilen, und dann sterben sie durch Verhungern der Seele… wie Edith Piaf und Michael. Die Welt zuckt zurück, im Schockzustand und wundert sich, wie groß die Lücke ist, die sie hinterlassen haben, während wir sie doch die ganze Zeit mit Freundschaft hätten nähren können, ihrem Schmerz zuhören, und ihnen dabei helfen gekonnt hätten, wieder auf die Füße zu kommen, anstatt sie weiter runter zu machen. Und wir hätten ihnen ermöglichen können, ausserhalb ihres Käfigs aufzublühen, anstatt in diesem zu zerbröckeln.

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 Ich lebte nicht in der Ära von Edith, aber ihre Geschichte berührte mich. Auf der anderen Seite war Michael Jackson schon seit meiner Kindheit Teil meines Lebens. Mit neun Jahren sang ich Ben, ohne zu wissen, um was oder um wen es in dem Song genau ging. Ich kann garnicht sagen, wie oft ich und meine Freunde den Moonwalk ausprobiert haben, oder wie sehr wir von den Lyrics oder Melodien, oder den Dance Moves bewegt waren – am allermeisten jedoch durch diese Stimme. Er sang aus seinem Herzen und das war immer zu spüren… auch wenn es bei She’s Out Of My Live auf Tränen reduziert war, und einige zu seinen Lebzeiten über ihn lachten und sich lustig machten, dass er bei der Aufnahme in Tränen ausbrach. Vielleicht sind jetzt wir diejenigen, die weinen, wenn wir diesem Song zuhören.

Michael Jackson war nicht die einzige Stimme da draussen, aber er war die Stimme der Welt. Der Welt der Musik, der spirituellen Welt und auch der politischen Welt, über viele Jahrzehnte und Generationen…und jetzt, nach seinem Tod, ist es offensichtlich, dass er Menschen aller Länder, Religionen und Herkunft vereinte. Das kann man über Politiker oder Religionsführer oder die Vereinten Nationen nicht sagen. Keiner ausser Mr. Jackson hat das geschafft.

In den kommenden Generationen werden viele nicht glauben, dass eine so begabte Seele tatsächlich existierte, denn die Welt wird nie wieder einen wie ihn sehen. Ich wünschte, dass die Medien und wir, die Liebhaber seiner Kunst, ihn das vor seinem Tod hätten wissen lassen. Ja, er hatte in London 50 Shows in 3 Stunden ausverkauft, und auch das ist eine Form von Liebe und Wertschätzung, aber hörten wir auch auf seine Lyrics und auf die Intentionen seiner aufschlussreichsten Lieder? Und wenn wir es taten, beherzigten wir es auch?

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Michael war ein Botschafter, und so, wie alle Botschafter vor ihm, war seine Botschaft ganz klar, und wir danken ihnen dafür, in dem wir sie schikanieren. Jeanne d’Arc, JFK, Gandhi, Martin Luther King, Jesus… alle sagen das gleiche, und wir sind dagegen immun. Michael benutzte andere Mittel, als die zuvor erwähnten. Er sang und tanzte, er sprach in Interviews darüber, wie selbstsüchtig und verrückt die Welt ist, er benutzte moderne Mittel und Medien, um eine Veränderung in Gang zu setzen, während er gleichzeitig auch versuchte sich selbst und seiner Vergangenheit (Kindheit) zu entkommen.

Vielleicht wird die Welt eines Tages seiner Botschaft zuhören, die uns immer wieder durch verschiedene Seelen übermittelt wird, durch verschiedene Gesichter und mit unterschiedlichen Methoden… und dann können wir vielleicht die Last teilen, von der Menschen wie Michael dachten, sie ganz alleine tragen zu müssen und dann von diesem Gewicht erdrückt wurden.

Danke für die Musik, Mr. Michael Jackson, und dafür, dass du den Mut hattest, wie ein Löwe aufzutreten und dennoch zu sprechen, wie ein Kind. Ich hoffe, du hast eine gute Reise nach Hause.

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Quelle:La Vie En Rose and Michael Jackson ? MySpace-Blog von Dan Reed: | (http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=77371604&blogId=498622104) https://www.facebook.com/notes/dan-reed/la-vie-en-rose-and-michael-jackson/373025259892/

‘La Vie En Rose’ and Michael Jackson

One week before the news of Michael Jackson’s death came, I had just watched a movie called ‘La Vie En Rose’ (roughly translated as ‘Life is Bliss’), a film that displays the life and death of Edith Piaf, a magnificently gifted French vocalist who struggled all through her life, from childhood to her lonely, painful and slow death on a small farm in the countryside of France. After watching the film I was almost in tears realizing how much joy this ‘song bird’ gave to the world and yet the world did not take care of her the way her talent and voice had taken care of the world’s spirit. Hearing a week later that Michael Jackson had died, perhaps not as ‘alone’ as Edith yet still alone, was deafening. One could argue that Michael was indeed alone in his solitude amongst the myriad of people all trying to make a living off of him and in the end this attributed to his demise, for where were his friends and family when he needed comfort, and support for his pain, both physical and mental? Perhaps they were there, but Michael could not hear them.

Like Edith, Michael was and still is the worlds ‘songbird’. In his interviews, lyrics, melodies and his dance, he always reached for something higher that exists within ourselves. He tried to point humanity in a compassionate direction, despite what people believed of the controversy that surrounded his later years.

His father Joseph Jackson, appearing to show no remorse or sense of loss whatsoever since his son’s death is a testament to the truth that Michael told in his interviews over a decade ago where he described his desolate childhood, and the sickness that followed him his whole life whenever his father was near. Maybe Michael would not have been so innovative and driven had his father not been such a tyrant within the family atmosphere, but Michael turned his pain into a art, into hope, into more pain in his life… and through that process he touched the heart of the entire world.

I imagine more people in the world have been touched by Michael Jackson’s art than have been touched by Jesus, or Mohammed, or the Torah. Michael touched everyone with his music and one need to look no further than the song “Man In The Mirror”, to understand what and who Michael Jackson was, or at the very least who he longed to be and how he wished the world to be.

We put our song birds in a cage, we ask them to sing, we show them off and parade them around, give them awards, and then we feed them with fan mail, cynicism, critiques, condescending headlines, and when they die of starvation of the soul… like Edit Piaf and Michael, the world sits back in shock and marvel at how much of an empty space they left behind, when all the while we could have fed them with friendship, listened to their pain and help lift them instead of trying to bring them down, and possibly allowed them to flourish outside of the cage, instead of crumble within.

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I was not alive during Edith’s era, but was touched by her story. Michael Jackson on the other hand was a part of my life since childhood. I was 9 years old singing the song ‘Ben’ having no idea what or who the song was about. I can’t tell you how many times me and my friends have tried to moonwalk, or how we were moved by the lyrics, melodies, the dance moves, but most importantly the ‘voice’! He sang from his heart it always appeared… even when reduced to tears in ‘She’s Out Of My Life’, some would laugh and snicker at him breaking in to tears on the recording when he was alive… perhaps now it is us who will cry when listening to this song.

Michael Jackson was not the only voice out there, but he was the world’s voice… in the music world, the spiritual world, and in the political world as well, through many decades and generations… for it is obvious now after his death he has united people from every country, from every religion and every background… this cannot be said of politicians or religious leaders, the United Nations… no one but Mr. Jackson has done this.

In the generations to come many will not believe that a gifted soul like this had ever existed in reality, for the world will never see one such as him again. I wish the media and us, the lover’s of his art, would have let him know this before his passing. Yes, he sold out 50 shows in London in 3 hours, and this indeed is a form of love and appreciation… but did we hear his lyrics and the intention of his most insightful songs? And if we did, did we heed their call?

Michael was a messenger and like all the messengers before him, their ‘message’ was clear, and for our gratitude we often persecute them. Joan of Arc, JFK, Gandhi, MLK, Jesus… all were saying the same thing and were extinguished because of it. Michael used different tools then the aforementioned, he sang and he danced, he spoke of how selfish and silly the world is in interviews, he used the tools of modern man and media to try and affect change, even while contorting himself to escape his own self, his past.

Maybe some day the world will listen to this ‘message’ that is brought to us over and over again through different souls, different faces and different methods… and then we can possibly share the burden that people like Michael Jackson seem to feel the need to carry on their own and get crushed beneath it’s weight.

Thank you for the music, Mr. Michael Jackson… and for having the courage to perform like a lion and yet speak as a child. May you have a safe journey home.

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