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Travis Payne spricht über Michael Jackson

by on 21. October 2015

Übersetzung von Auszügen aus verschiedenen Interviews mit Travis Payne. Er spricht über Michael, Michaels Kinder und This Is It und Michaels Botschaft.

(Raffles van Exel interviewt Travis Payne. Interview in 5 Teilen – alle Teile bei YT zu finden)

Ich sah ihm in die Augen und hörte zu wie er darüber sprach, wie begeistert er war, nicht nur darüber, auf die Bühne zurückzukehren, sondern mit einem Ziel dahin zurückzukehren: um die Menschen an all seine Botschaften von Liebe und Frieden zu erinnern, die durch seine Musik und sein Herz seit Jahrzehnten zum Ausdruck kamen. Und jetzt, da wir die Auswirkungen der globalen Erwärmung erlebten, und sahen, wie Tiere aussterben, und sahen, wie der Regenwald minimiert wurde, gab ihm das ein ganz neues Zielbewusstsein. Und dann natürlich die Kinder, seine Kinder, die eine große Rolle bei seinen Überlegungen spielten, This Is It zuzustimmen. Das ist, was mir dazu gesagt wurde: es ist wegen den Botschaften und den Kindern…

Michael Jackson_ Travis Payne

Michael & Travis Payne

Bei den Proben konnte ich sehen, dass sie eine andere Art Daddy zu sehen bekamen. Du konntest erkennen, wie sie lernten, wie sie alles aufsaugten. Prince zum Beispiel interessierte sich sehr für Kameras (…) Blanket war derjenige, der meistens bei den Proben dabeisass, er sass in einer Ecke und beobachtete seinen Dad und Michael sprach mit ihm, er sagte „Wir überlegen uns Dinge, wir haben Ideen, Brainstorming. Das ist genau wie das, was auch du machst. Du hast eine Idee, und dann versuchst du sie zu verwirklichen.“ Er war wie ein Mentor für ihn, wie ein Lehrer, er führte ihn durch diese ganze neue Erfahrung. Blanket war derjenige, der jeden Tag dabei sass, er sass auch in unseren Meetings, weißt du, langweilige Erwachsenenthemen, er sass einfach dabei und saugte alles auf, er genoss es und Michael liebte es, dass er ihn auf diese Art etwas lehren konnte.

Und dann war da natürlich Paris, sie schmiss den Haushalt, plante alles, sie wußte, wann Mittagspause war, sie wußte, was es zum Essen gibt, sie hatte den Durchblick, sie war einfach die große Schwester. Sie war die weibliche Energie im Haus, natürlich zusammen mit der Lehrerin und der Köchin, aber sie nahm diese Rolle an, und so konnte man erkennen, was jeder von ihnen zur Einheit ihrer Familie beitrug, und es war sehr schön, wundervoll, das zu sehen.

June 3 2009 MJ and Prince_ Paris

Ich denke, er war für seine Kinder der perfekte Vater. Wie viele Kinder kennst du, die so einen berühmten Vater haben, der, egal wo er hingeht, so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, aber dennoch diese Balance finden konnte, ihnen diese Normalität zu bieten. Weißt du, sie hatten ihren Unterricht, ich sah, wie sie ihre Hausaufgaben machten und wie sie bestimmte Dinge zu erledigen hatten. Sie kamen, und wollten Filme ansehen, und er sagte zu ihnen „nachdem ihr ein Buch gelesen habt.“ (…)

Und zu sehen, wie er diese moralischen Werte und Disziplin an sie vermitteln konnte, war wunderbar. Wenn wir in seinem Haus probten, assen wir oft zusammen zu Mittag. Ihre Liebenswürdigkeit und ihr Verhalten… sie beteten und dankten Gott für ihren Vater und baten Gott alle Kinder der Welt zu schützen, die nicht soviel hatten, wie sie… sie waren sich dieser Dinge sehr bewusst. Ich werde nie vergessen, wie Paris einmal das Gebet vor dem Essen sprach, sie leitete das Gebet, und es war wundervoll, das aus dem Stegreif aus ihrem Mund zu hören. Man spürte, dass es etwas war, was sie oft tat, und etwas, mit dem sie sich auskannte, weil sie nicht diese Art reiche, verwöhnte Kinder sind, die in einem Schloss lebten, sie waren Kinder, die Bescheid wussten und verstanden, was überall auf der Welt vor sich geht. Er war wunderbar.

This is It – u.a. Travis Payne mit Michael

Um Michael zu beschreiben würde ich definitiv mit ‘ganz und gar einzigartig’ beginnen. Ich habe nie jemanden gekannt, der so war wie er. Legt man all diese Dinge zu Seite – die ganzen Auszeichnungen, seine künstlerischen Leistungen – dann war er einfach nur ein wirklich großartiger Kerl. Es gibt nicht so viele einzigartige Menschen die, egal wie viele Jahre vergehen, immer gleich bleiben, sich immer treu bleiben, loyal; ich würde sagen, er war sehr loyal, er war sehr unterstützend, er sagte immer, er wolle sich selbst mit den besten Leuten auf ihrem jeweiligen Gebiet umgeben, die er finden könne, und sie dazu inspirieren, noch besser zu werden, und genau das hat er immer getan. Allein mit ihm zusammen zu sein, war so besonders, ich habe nie etwas Vergleichbares erlebt.

Ich glaube, dass große Künstler wie Mozart, Beethoven oder DaVinci zu ihren Lebzeiten nicht verstanden wurden. Die Zivilisation musste zu ihren Ideen erst noch aufschliessen. Und ich glaube, dass das definitiv auch bei Michael der Fall ist.

Ich fragte Michael einmal: „Ärgern dich diese sensationsgierigen Geschichten, Gerüchte und Lügen, regst du dich je darüber auf?“ Und er sagt: „Nein..nein. Denn das ist negative Energie, und dafür ist kein Platz, wir müssen einfach für sie beten.“ Ich denke, niemand wußte wirklich, welchen Effekt manche Dinge auf ihn haben würden. Wir hatten zum Beispiel ein Gespräch über die 9/11 Terrorattacken, als er in New York war. Und ich hörte ihn darüber berichten, wie tief bestürzt er darüber war, wie er die Gänge entlang rannte, Elizabeth Taylor war auch dort, und er versuchte alle in die Vans zu bekommen… Und wie sehr ihn Dinge, die am anderen Ende der Welt passierten berührten, Menschen, die er nicht kannte, wenn Menschen, junge Menschen betroffen waren, und es war so, dass er sich nie beklagte, er machte es nie zum Thema und ich sagte zu ihm: „Ich glaube, die Menschen verwechseln deine Freundlichkeit manchmal mit Schwäche.“ Und er sagte: „Ja, du hast Recht.“ Und ich sagte ihm auch, dass ich denke, er stelle die Bedürfnisse anderer immer vor seine eigenen – aber das war seine Wesensart, so ging er mit Dingen um.

Einmal waren wir in dem Haus, in Carolwood, und ich spielte Musik, und er sagte: „Oh, mach es leiser, stell es leiser…“ Ich fragte, was? Warum? Und er sagte: „Die Fans draussen werden es hören. Ich möchte, dass sie überrascht werden.“ Ich sagte: „Aber das ist Beat It!“ „Ja, aber ich will nicht, dass sie es zu oft hören.“ „Ok,“ sagte ich, und „warum schickst du dann nicht deine Security raus, und schickst sie bisschen weiter weg?“ Und er: „Nein, nein… das wäre unhöflich.“ „Aber du wohnst hier, warum können wir nicht diese Musik laufen lassen?“ „Weil sie überrascht sein sollen.“ Ich sagte „Okay“ und wir stellten die Musik ziemlich leise, und als wir fertig waren, ging er raus ans Tor und unterhielt sich mit den Fans, er stand einfach da, und sprach mit ihnen, und sie fragten: „was macht ihr da drin?“ Und er sagte zu ihnen : „Oh, das ist eine Überraschung.“

*……*…….*……*…….*

Auszüge aus einem Interview auf Reelurbannews

(English Text at the end of this post)

Die Zusammenarbeit mit Michael war immer beeindruckend, aber am Anfang, als ich gerade begann, ich glaube, das Erste, was ich zu ihm sagte war: „Entschuldige bitte, wenn ich dich so anstarre, aber das ist einfach… so überwältigend.“ Und er sagte: „Es ist ok, ich verstehe das, es ist ok.“ Und so liebenswürdig war er immer. Aber diese erste Zeit war unbeschreiblich, diese Art Vertrauen von Michael zu bekommen und an seiner Kunst teilzuhaben, auf diesem hohen Level, das war ein Traum für jeden kreativen Menschen, der sich für mich verwirklicht hat.

Michael war ein Genie. Ich denke, wir benutzen diese Wort zu oft, und manchmal ist es nicht angebracht, aber er war ganz zweifellos ein Genie. Er hatte so viele Talente und Begabungen und sie beschränkten sich nicht nur auf die Unterhaltungskunst. Er kannte sich sehr gut in Geschichte aus, nicht nur in der amerikanischen Geschichte, sondern in der Geschichte der Welt. Er war sehr an Ökologie interessiert, an Wirtschaft. Er interessierte sich sehr für die verschiedenen Teile der Welt, zum Beispiel nutze er die Kenntnisse, die er über die Lebensumstände der Menschen in bestimmten Teilen der Welt hatte, wie z.B. in Thailand oder Nordafrika, oder Brasilien, in verarmten Gegenden, und ging dann in diese Länder (auf seinen Tourneen), weil er wußte, dass er mit seiner Show in diesen Teilen der Welt für Arbeit und Einkommen in diesen (armen) Regionen sorgen würde, was den Menschen und Kindern dort helfen würde. Deshalb berücksichtige er solche Dinge und ging an Orte, von denen er hoffte, etwas verändern zu können. Aus diesem Grund ging er an ein paar wirklich exotische Orte, aber es war alles Teil dessen, was er für seine Bestimmung hielt, er wollte kanalisieren… Er sprach oft von sich selbst, als eine Art Kanal, und eines seiner Talente war, sich mit seiner höheren Kraftquelle verbinden zu können, und dieser zu ermöglichen, Ideen durch ihn zu senden. Und von dieser Quelle, sagte er, kamen all seine Ideen, seine Musik und seine Kunst. Er schrieb sich diese Verdienste nie selbst zu. Das meine ich, wenn ich ihn als gütig/liebenswürdig beschreibe. Er stellte so oft die Bedürfnisse anderer vor seine eigenen, und manchmal sagte ich zu ihm, er sollte das nicht tun, aber er war immer um das Wohl anderer besorgt, denn er wollte, dass alle glücklich sind, denn wenn sie glücklich waren, war er es auch.

This Is It – Michaels Botschaft

Er fand Musik und Inspiration an vielen Orten. Er liebte Bäume. Er liebte es, wenn sie im Wind schaukeln, wie die Blätter tanzen, wenn sie herabfallen, oder wie Vögel fliegen oder Fische schwimmen, von all diesen Bewegungen lies er sich inspirieren. Und für mich war es, als hätte er über die Jahre seine eigene Sprache entwickelt. In all den Jahren hat er nur wenige Menschen mit ihm zusammen an seinen Choreografien arbeiten lassen, und ich hatte das Glück, über eine lange Zeit einer davon zu sein. Er war einfach sehr freundlich, die Idee musste nicht von ihm selbst stammen, er wollte einfach nur die besten Ideen, verstehst du? Und er erkannte immer sehr schnell die Verdienste der Personen an, die es erdacht hatten, er war nicht egoistisch, und das ist selten, besonders wenn man über einen Megastar spricht. Es war einfach immer wundervoll, mit ihm zusammen zu sein, zu wissen, dass nicht nur ich selbst gerade meinen Traum lebe, sondern dass wir alle zusammen auch ihm dabei halfen. Und das war großartig, es hatte eine gegenseitige Wirkung und das war wunderbar.

Ich bin so froh, dass wir die Show fertiggestellt haben, und er liebte sie und sagte: “Wir haben es geschafft“ Wir sagten, das wir uns lieben und als letztes sagte er zu mir: „Ich liebe dich mehr. Ich sehe dich morgen um 13.00 Uhr.“ Das war das letze Mal, dass wir uns sahen.

June 24_2009 Michael

Michael, 24. Juni 2009

Es war nicht einfach nur ein Spektakel um des Spektakels Willen, sondern es war eine Plattform für ihn, um seine Botschaften von Frieden, Hoffnung und Liebe zu den Menschen und zu der Umwelt, dem Planeten, unserer Gemeinschaft zu überbringen. Es war für ihn etwas viel Größeres, als nur auf die Bühne zurückzukehren um ein paar Alben zu verkaufen, ein paar Songs zu singen und ein bisschen zu tanzen. Es war seine Chance; er fühlte die Verantwortung, alles zu tun, was er konnte um in der momentanen Situation, in der sich dieser Planet befindet, zu helfen. Und das war der ganze Grund, die Show zu machen. Er hatte schon zuvor Angebote, aber er wollte nicht, und es war nicht der richtige Zeitpunkt, aber jetzt war er Vater von 3 Kindern, die alt genug waren um zu verstehen, woran er so viele Jahre gearbeitet hatte, was Inhalt seines Lebens war. Er war immer noch jung genug um es zu tun, und er sagte das ständig: „Ich bin noch jung genug, das zu tun, und meine Kinder sind alt genug, es zu verstehen, und die Welt braucht es.“ Und dann gingen wir an die Arbeit. Und er war sehr aufrichtig mit seinen Überlegungen und wußte, dass wir jetzt die Auswirkungen der globalen Erderwärmung zu spüren bekommen; er sprach davon, die Welt zu heilen, über all diese Dinge sprach er schon Jahre zuvor. Und jetzt, wo wir tatsächlich das Wetter, die Tsunamis und Wirbelstürme, wie Katrina, und all diese Katastrophen erleben, weißt du, dass war alles was er brauchte um zu wissen, dass es für ihn an der Zeit ist, wieder seinen Part zu übernehmen. Und das haben wir getan.

Trotz allem, was er durchmachte, war er immer noch optimistisch, positiv, dankbar und bescheiden. Und neu inspiriert und begeistert, und er genoss die Arbeit an seiner neuen Musik und die Show zu erschaffen, die neuen Teile für Thriller und Smooth Criminal zu filmen. Er war wieder am Arbeiten und er war bereit dazu, immer mehr und mehr zu geben, und das tat er bis zur letzten Nacht.

Michael Jackson TII Smooth Criminal

Michael – Smooth Criminal TII

Seine Botschaften reichen jetzt weiter, ich denke, mehr Menschen achten jetzt darauf. Er hat jedermanns Aufmerksamkeit erhalten und jetzt ist es an uns, alles zu tun, damit sie es verstehen.

Michael war immer von so viel Sensationsgier umgeben und die Menschen wurden von seiner Kunst abgelenkt. Und seine Kunst hatte soviel mitzuteilen, sie war sehr informativ und enthüllend, es steckte sehr viel Wissen darin. Er sagte es uns, verstehst du? Und dann, als Earth Song herauskam, sagte er es uns, er stellte uns Fragen, in dem Song wurden uns Fragen gestellt: Was ist mit dem heiligen Land? Was ist mit dem Krieg, der dort stattfindet? Was ist mit den Kindern, die dort leiden? Was ist mit den Ozeanen, mit den Vögeln? Was ist mit all diesen Dingen? Und ich hoffe, dass die Menschen jetzt verstehen, dass das nicht einfach nur Songs waren, es waren Verkündungen, er war wie ein Prophet. So fühle ich es. Durch seine Reisen und seine Erfahrungen, wußte es sehr viel und er tat alles, um es jedem mitzuteilen. Ich hoffe, dass die Menschen jetzt realisieren, dass es nicht nur einfach Ozeane sind, oder Launen (der Natur) sondern sorgfältig gestaltete Meisterstücke, die uns inspirieren und erleuchten und etwas lehren sollen. Und ich denke, er tat das und mit der Veröffentlichung des Films (This Is It) werden die Leute Michael auf eine Art zu sehen bekommen, wie sie es bisher nicht kannten, in seinem Schaffensprozess. Ich denke, die Menschen werden mehr Verständnis für seine Kunst bekommen, sie sehen nicht nur ein Hochglanz-Plattencover, oder die Pyrotechnik auf der Bühne, sie können sehen, wie das zustande kam und warum es so ist. Ich denke, das ist wie ein Friedensappell und ich bin froh, dass wir das mit der Welt teilen konnten und dass die Menschen den Michael sehen können, den sie lieben.

Übersetzung: M.v.d.L.

*……*…….*……*…….*

Earth Song – This is It – Michael’s speech:

>>  VIDEO EARTH SONG THIS IS IT

“I respect the secrets and magic of nature. That’s why it makes me so angry when I see these things that are happening, that every second, I hear, the size of a football field is torn down in the Amazon. I mean, that kind of stuff really bothers me. That’s why I write these kinds of songs, you know. It gives some sense of awareness and awakening and hope to people.

I love the Planet, I love the trees. I have this thing for trees – the colors and changing of leaves. I love it. I respect those kind of things.

I really feel that nature is trying so hard to compensate for man’s mismanagement of the planet. Because the planet is sick, like a fever. If we don’t fix it now, it’s at the point of no return. This is our last chance to fix this problem that we have, or it’s like a runaway train. And the times has come, This Is It.

People are always saying, ‘They’ll take care of it. The government’ll–Don’t worry, they’ll–‘ ‘They’ who? It starts with us. It’s us. Or else it’ll never be done…“ – Michael Jackson

MJ 2009 TII 5-1

Ich respektiere die Geheimnisse und Magie der Natur. Deshalb macht es mich wütend, wenn ich diese Dinge sehe, wenn ich höre, dass jede Sekunde ein Stück des Amazonas in der Größe eines Fußballfeldes abgeholzt wird. Also solche Sachen beschäftigen mich wirklich sehr. Aus dem Grund schreibe ich diese Songs, verstehst du? Sie erhöhen das Bewusstsein, rütteln auf und geben den Menschen Hoffnung.

Ich liebe den Planeten, ich liebe Bäume. Ich bin fasziniert von Bäumen, den Farben und dem Wechseln der Blätter. Ich liebe es. Ich respektiere solche Dinge.

Ich spüre, dass die Natur so sehr versucht, das Missmanagement der Menschen zu kompensieren. Denn der Planet ist krank, es ist wie ein Fieber. Wenn wir es jetzt nicht in den Griff bekommen, dann gibt es kein Zurück mehr. Das ist unsere letzte Chance um dieses Problem in den Griff zu bekommen, sonst ist es wie ein aus der Kontrolle geratener Zug. Und der Zeitpunkt ist gekommen, This Is It.

Die Leute sagen immer: „Sie werden sich darum kümmern. Die Regierung, macht euch keine Sorgen, SIE werden…“ „ ‘SIE’? Wer ist ‘SIE’? Es fängt mit UNS an! WIR sind es, oder es wird nie getan werden….“ – Michael Jackson

*……*…….*……*…….*

Interview-excerpts:

Well, of course, working with Michael was always amazing, but, you know, in the beginning, when I first started, I think the first thing I said to him was, ‘Excuse me if I stare at you’, you know, this was just a lot….overwhelming, and he said, ‘It’s okay, I understand, it’s okay’, and he was always so gracious that way. But those days were just amazing, you know, to have the sort of trusting confidence of Michael and to be able to contribute to his art on just a high level was just a dream come true for any creative person, and especially me.

[…] Absolutely, Michael Jackson was a genius. I think that we throw that word around so many times and sometimes it’s not warranted, but he, absolutely, was a genius. […] He had so many talents and so many gifts and it was not just confining entertainment, you know, he knew a lot about history, not just American history, but world history. He was very into ecology, he was very into the economy, you know, he was very into parts of the world, for instance, he would take the knowledge that he had about people that were dealing with it in certain parts of the world, you know, Thailand or North Africa or, you know, some places like Brazil, impoverished places and he would go to those places [on tours], because he knew if he brought his show to those places, it would generate income in that region, which would help the people and the children. So he took that in consideration, […] he went to places where he thought he could make a difference. And, so that’s why we wound up in some really exotic places, but it was all part of what he felt his purpose was, you know, to really try to be a vessel. He would often times call himself a vessel and that one of his talents was to be able to tune into his higher power and to allow his higher power to send ideas through him, and that’s where he would say his music and his dancing and all of his artistry came from. He’d never take credit for it. And, so, that’s what I mean by gracious and, often times, by putting others’ needs before his own and, sometimes, I’d ask him not to, but he was always concerned about others’ doing, cause he wants everybody to be happy, you know, because if we were happy, he was happy.

[…] He found music and inspiration in many many places. You know, he loved trees, he loved how they sway, how the leaves were dancing as they fell, or how birds fly or how fish swim, all of those type of moves he could be inspired by. And so I feel like he created his owm language over the years. He allowed, you know, a few people to work with him on his choreography over the years, I was so fortunate to be one of them for so long, but he was just very welcoming, and all the idea didn’t have to come from him, he wanted the best idea, you know? And he was very quick to give credit to the person that thought of it, he was just not selfish in that way, you know, and that’s rare, especially when you’re talking about a megastar. And that was just always so wonderful to be around, you know, to know that not only am I living my dream, but that all of us around him were helping him. And it was great, it was reciprocal and it was so wonderful.,

I’m so happy that we finished the show and he loved it and he said ‘We did it’ and we told each other we loved each other and last thing he said to me was ‘I love you more. See you at 1 o’clock tomorrow’. And that would be the last time we saw each other.

(…)It wasn’t just an extravaganza for the sake of being big, we were setting a major platform for him to deliver his messages of peace and hope and love for each other and the environment, the planet, our communities and it was much bigger than him returning to the stage to sell some albums, sing some songs and do some dances. It was his opportunity; it felt like his responsibility to do everything he could to help the situation going on that we have here on the planet. And that was his entire reason for wanting to do the show. He had offers before, but he didn’t really want to, and didn’t feel the timing was right, but now that he was a father and, you know, had three kids that are now old enough to appreciate what it was he worked for so many years and what his life had been, and he was still young enough to do it, and he would say it all the time, you know, ‘I’m still young enough to do it, my kids are old enough to appreciate it and world needs it’. And so we got to work. And he was very very honest about his reasonings and he knew that we are now seeing the effects of global warming; he was talking about healing the world, you know, he was talking about all those sort of issues decades ago. And now that we’re actually seeing the weather, the tsunamis and hurricanes and Katrina, all these national disasters and, you know, that really was the only thing he needed to know that it’s time for him to return to do his part. And that’s what we did.

[…] Despite everything that he went through, he was still so optimistic and so positive and grateful and humbled, and newly inspired and so excited and he was enjoying working on his new music and enjoying creating the show and filming the new segments for ‘Thriller 3D’ , and we did more for ‘Smooth Criminal’. He was back at work and he was ready to, you know, continue to give and give and give, and he did up until the last night.

So, really, his messages are reaching further, I think, and more people are paying attention now, you know? He got everybody’s attention and it’s now up to us, I think, to do what we can to let them know. […] [Heal The World] was a beautiful song. You know, there was always so much sensationalism surrounding Michael and people would get away from his art, and his art was very informational and informative and revealing and had a lot of knowledge in it. And he was telling us, you know? And then, when Earth Song came, he was telling us, he was asking the questions, it was literally in the song asking questions: what about the holy land, what about the war that is happening over there, what about these kids suffering here, what about the oceans, what about the birds, what about all these things, and I hope now that people get that those weren’t just songs, they were testimonies, he was like a prophet, I feel, you know? Through his travels and his experiences, he knew a lot and he was doing everything he could to share it with everybody, and I hope that now people will really realize that…that these weren’t just oceans and whims, I mean, they were carefully crafted masterpieces that were meant to inspire and enlighten and educate us. And I think he did that, and with the release of the film, and people getting to see Michael in a way that they’ve never seen him before in his process, I think people can have more appreciation for his art; they don’t just see now the record cover and the glossiness in it and the shiny outfit and the pyrotechnics on stage, they could see how all of that came about and why it was there. And I think that made much more [of a] plea for peace, you know, and I’m glad that we were able to share that with the world and I’m glad that people got to see the Michael that they love.

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