Der Beitrag beleuchtet Michael Jacksons Beziehung zu seinen Kindern Prince, Paris und Blanket sowie ihre Erinnerungen an ihren Vater.
Das Wichtigste in Kรผrze
Wichtigste Fakten
- Michael Jackson hatte drei Kinder: Prince, Paris und Blanket (Bigi).
- Er legte groรen Wert auf Bildung, Kunst und ethische Erziehung.
- Er unterrichtete seine Kinder aktiv selbst (Film, Kultur, Religion).
- Masken wurden eingesetzt, um die Kinder vor Medien zu schรผtzen.
- Neverland diente als Wohn- und Lernort mit Zoo und Freizeitpark.
- Seine Kinder berichten von einer sehr engen, liebevollen Beziehung.
- Nach seinem Tod litten die Kinder emotional unter dem Verlust.
Davon handelt der Beitrag
Der Beitrag ist eine Sammlung aus Interviews, Zitaten und Erinnerungen von Michael Jacksons Kindern (vor allem Prince und Paris), ergรคnzt durch Aussagen von Michael selbst und weiteren Wegbegleitern wie Tom Mesereau.
Im Mittelpunkt steht das Bild eines Vaters, der seine Kinder nicht nur liebte, sondern aktiv in ihr Leben eingebunden war und ihre Entwicklung bewusst formte.
Michael Jackson als Vater
Prince beschreibt seinen Vater als โunbeschreiblich liebevollโ. Die Familie lebte zwar im Luxus, aber Michael versuchte laut seinen Kindern, ihnen trotzdem eine bodenstรคndige Struktur zu geben. Er achtete darauf, dass sie zur Schule gingen, gesund lebten und emotional stabil aufwuchsen.
Die Kinder erinnern sich daran, dass ihr Vater sehr prรคsent war: Er verbrachte viel Zeit mit ihnen, spielte, lernte und arbeitete gemeinsam mit ihnen. Freizeit und Bildung waren oft miteinander verbunden.
Michael selbst wird mit der Aussage zitiert, dass seine Kinder fรผr ihn das Wichtigste im Leben seien und er durch sie eine tiefere Verbindung zu Gott und zur Welt empfinde.
Lernen, Kreativitรคt und Bildung
Ein zentrales Thema ist Michaels stark kreativer Erziehungsstil:
- Er brachte Prince Filmtechnik bei (Kameraeinstellungen, Licht, Schnitt).
- Filme wurden zunรคchst ohne Ton analysiert, um visuelle Sprache zu verstehen.
- Danach wurde der Ton betrachtet, um Wirkung und Emotion zu studieren.
- Er schrieb mit seinen Kindern kleine Drehbรผcher und Geschichten.
Bildung war fรผr ihn nicht nur Schule, sondern ein umfassendes Weltverstรคndnis. Er unterrichtete seine Kinder zusรคtzlich รผber:
- Religionen
- Kulturen
- Geschichte
- Ethik und Mitgefรผhl
Er wollte, dass sie selbststรคndig denken und nicht nur Wissen aufnehmen.
Leben auf Neverland
Neverland wird als eine Mischung aus Zuhause, Schule und Freizeitpark beschrieben. Die Kinder erinnern sich an:
- Zoo und Vergnรผgungspark
- gemeinsames Filmeschauen im โHeimkinoโ
- familiรคre Atmosphรคre mit Personal, das wie Familie behandelt wurde
- bewusst eingeschrรคnkte Nutzung der Attraktionen, um Bescheidenheit zu lernen
Michael hat gezielt versucht, Neverland nicht nur als Spielort, sondern als emotional sicheren Raum zu gestalten.
Schutz der Kinder & Masken
Ein besonders wichtiger Abschnitt betrifft die Masken, die die Kinder in der รffentlichkeit trugen. Prince erklรคrt:
- Die Masken sollten ihre Identitรคt schรผtzen
- Michael wollte verhindern, dass Paparazzi ihre Kindheit zerstรถren
- Ohne ihn konnten die Kinder ein โnormales Lebenโ fรผhren
Rรผckblickend verstehen die Kinder diese Maรnahme besser und sehen sie als Schutzmechanismus.
Werte: Verantwortung & Mitgefรผhl
Michael Jackson vermittelte seinen Kindern konsequent soziale Werte:
- โGib der Gemeinschaft etwas zurรผckโ
- Hilf anderen, wo du kannst
- Denke darรผber nach, wie du die Welt verbessern kannst
Prince berichtet auรerdem, dass er heute selbst ehrenamtlich in Kinderkrankenhรคusern arbeitet โ inspiriert durch seinen Vater.
Arbeitsethik & Lebensstil
Prince beschreibt seinen Vater als extrem arbeitsorientiert:
- Michael arbeitete stรคndig an Musik, Film oder kreativen Projekten
- Untรคtigkeit machte ihn unruhig oder traurig
- Er bezog seine Kinder in alles ein (Musik, Autofahren, Filmideen)
Fรผr die Kinder war sein Leben ein stรคndiger Lern- und Kreativprozess.
รffentliche Wahrnehmung vs. private Realitรคt
Es bestand ein wesentlicher Gegensatz zwischen:
- รถffentlicher Berรผhmtheit (โKing of Popโ)
- privatem Vater, der seine Kinder schรผtzen und formen wollte
Die Kinder selbst berichten, dass sie lange nicht verstanden, wie berรผhmt ihr Vater wirklich war.
Nach seinem Tod
Nach Michaels Tod beschreibt Prince emotionale Probleme und Distanz zu Menschen. Paris betont dagegen, dass sie ihren Vater weiterhin als zentrale Lebensfigur sieht und ihn zutiefst bewundert.
Beide Kinder zeigen jedoch deutlich:
- tiefe Bindung
- Trauer
- und das Gefรผhl, seinen Erwartungen gerecht werden zu wollen
Abschlieรende Wรผrdigungen
Der Beitrag enthรคlt mehrere sehr emotionale Zitate, insbesondere von Paris, die ihren Vater als:
- genial
- liebevoll
- beschรผtzend
- und lebensverรคndernd
beschreibt. Sie hebt hervor, dass er ihr Leben stark geprรคgt hat und sie dankbar ist, ihn als Vater gehabt zu haben.
โWenn ich in die Augen meines Sohns Prince und meiner Tochter Paris sehe, erkenne ich Wunder und Schรถnheit. Kinder zu haben erlaubt mir jederzeit diesen magischen, heiligen Ort zu betreten. Ich erkenne Gott durch meine Kinder. Ich spreche durch meine Kinder zu Gott. Ich bin demรผtig fรผr diese Segnungen, die Er mir gegeben hat.โ- Michael Jackson
English Version
โWhen I look into the eyes of my son, Prince, and daughter, Paris, I see miracles and I see beauty. .. Having children allows me to enter this magical and holy world every moment of every day. I see God through my children. I speak to God through my children. I am humbled for the blessings He has given me.โ

โIch habe viele Erinnerungen an meinen Vater. Wir waren privilegiert, weil wir hatten unseren Vater und ein Haus, in dem wir lebten. Wir wussten, er war ein Sรคnger. Ich habe mich einfach daran gewรถhnt. Es war fรผr mich zu der Zeit ganz normal. Er war ein unbeschreiblicher Vater. Wir liebten ihn รผber alles. Er hatte diese positive Energie, die du einfach nicht verlassen willst. Du hast dich einfach immer wohlgefรผhlt mit ihm. Wirklich jedes Mal, wenn er ging, sagte ich: โIch liebe dich.โ Weil ich hatte immer Angst, es kรถnnte etwas passieren.
Ich habe wohl zu viele Filme gesehen. Er wollte fรผr uns nur das Beste. Er sorgte immer dafรผr, dass wir gesund waren. Er sorgte dafรผr, dass wir zur Schule gingen. Er versuchte uns so gut wie mรถglich zu erziehen, und er sah immer nach uns. Er war sehr beschรผtzend. Die Masken waren seine Idee. Er wollte nicht, dass jemand sieht, wie wir aussehen. Auf diese Art konnten wir das haben, was er nicht hatte: eine normale Kindheit.โ – Paris, Interview, 2013
English Version
“I have lots of memories of my father. We were privileged because we had our dad and we had our house that we were living in. We knew he was a singer. I guess I got used to it. It just seemed normal to me at the time. He was an incredible father. We all loved him to death. He had that good energy where you just didn’t want to leave. Like, you’re always just comfortable with him. Literally every time he would leave the room I’d say, โI love youโ, because I’d be scared of what could happen. You know, I’ve seen way too much movies. He wanted the best for us. He always made sure we stuck to school. He’d try to educate us as much as he could and was always looking out for us. He was very protective. The masks were his idea. He didn’t want anyone to see what we looked like. That way we could have what he didn’t, which was a normal childhood.โ

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Prince: Als ich klein war, machte ich kurze Filme mit meinem Dad. Mein Dad brachte mir bei, wie man Einstellungen findet, und wie man Filme studiert โ die โgroรen Filmeโ, wie er sie nannte โฆ und ich wollte schon immer Geschichten erfinden, Filme erschaffen.
Frage: Was meinst du mit โEinstellungen findenโ?
Prince: Als ich noch klein war, gab mir mein Dad eine Halskette mit einem Kamera-Sucher daran. Ich weiร nicht, wie man das nennt, aber es war eine Kameralinse daran und man konnte dadurch Einstellungen suchen und sehen, wie das Licht ist.
Frage: Und was ist so wichtig daran, eine Einstellung zu finden?
Prince: Es muss ausbalanciert sein, wie eine Person in der Einstellung wirkt, wie der Hintergrund wirkt, die Lichtkontraste und was der Zuschauer fรผhlt oder sieht.
Frage: Und das ist etwas, was du mit deinem Vater zusammen gemacht hast?
Prince: Ja.
Frage: Bist du auรerhalb der Schule an irgendwelchen gemeinnรผtzigen Aktionen beteiligt?
Prince: Ja. Meine Schule schreibt 20 Stunden gemeinnรผtzige Arbeit vor. Ich mache aber mehr, weil mir diese gemeinnรผtzige Arbeit mit Non-Profit-Organisationen in einem Kinderkrankenhaus in LA gefรคllt. Es ist ein Programm fรผr kranke Kinder, die Ansporn brauchen zum Lernen oder einfach nur, um ihre Gedanken von den Problemen des Krankenhaus-Alltags abzulenken. Ich gehe in die Krebsstation, und bringe Bรผcher und solche Sachen mit und lese in der Station den Kindern vor.
Frage: Als dein Vater noch lebte, hat er mit dir darรผber gesprochen, dass es wichtig ist, Teil einer Community zu sein?
Prince: Immerzu. Er sagte immer โDu sollst an die Gemeinschaft etwas zurรผckgeben und so viel helfen, wie du kannst.โ Und mein Wunsch, anderen zu helfen, kommt grรถรtenteils durch meinen Vater.

Prince: Das ist mein Dad mit mir. Er spielt Klavier und ich versuche, mit ihm zu spielen.
Frage: Magst du Musik?
Prince: Ja.
Frage: Mรถchtest du mal etwas mit Musik machen?
Prince: Ich kann kein Instrument spielen und ich kann wirklich nicht singen. Das ist etwas, worin mein Dad am besten war.

Prince: Manchmal nahm mein Dad uns mit, und wir machten Fotos. Er sagte dann: โWenn ihr groร seid, und selbst Kinder habt, kรถnnt ihr ihnen die Fotos zeigen und sagen โSo hab’ ich ausgesehen, als ich klein war.โ
Frage: Hat dein Dad gerne Fotos von euch Kindern gemacht?
Prince: Ja. Er hat viele Fotos von uns gemacht รผber die Jahre.
Frage: Du sagtest, du lebtest auf Neverland, bis du 6 Jahre alt warst. Erzรคhl uns, woran du dich erinnerst.
Prince: Als mein Dad das Haus kaufte und ausbaute, baute er es fรผr die Kinder, die er einmal haben wollte. Er baute es fรผr uns. Und er wollte immer, dass es ein glรผcklicher Ort war. รberall brannte ein Kaminfeuer, es spielte klassische Musik. Es war ein sehr heimeliger Ort. Du konntest dahin kommen, und fรผhltest dich sofort zu Hause. Jeder gehรถrte zur Familie, vom Koch, รผber die Haushรคlterin bis zur Nanny. Fรผr uns war jeder Teil der Familie. Wir hatten dort einen Vergnรผgungs-Park und einen Zoo.
Frage: Durftet ihr immer mit allen Karussells fahren?
Prince: Nein, wir gingen nur manchmal dorthin und zum Zoo, weil Dad wollte, dass wir bescheiden bleiben.

Frage: War Ausbildung und Lernen deinem Vater wichtig?
Prince: Ja, es war immer wichtig. Wenn wir nicht mit ihm Schule hatten, gab es Unterricht von einem Tutor, oder er lehrte uns etwas รผber andere Kulturen, Religionen und Sprachen, damit wir verstehen wรผrde, warum bestimmte Gebรคude gebaut wurden oder wie die Menschen miteinander umgehen. Wir sollten lernen, Religionen und unterschiedlichen Kulturen gegenรผber tolerant zu sein.
Frage: Interessierte sich dein Daddy dafรผr, was ihr tรคglich in der Schule gelernt habt?
Prince: Ja, er wollte wissen, was wir lernten und wollte immer, dass wir uns selbst Gedanken dazu machen und nicht nur gesagt bekรคmen, was richtig ist. Wir sollten immer selbst darรผber nachdenken, was wir fรผr richtig hielten und er wollte immer wissen, was wir in der Schule tun und wir wir mit dem Gelernten die Welt verbessern wรผrden.
Frage: Und auรer, dass ihr in der Schule gelernt habt, hat euer Vater euch auch auรerhalb der Schule unterrichtet?
Prince: Immer. Wenn ihm etwas passierte, oder uns etwas passierte, sagte er jedes Mal: โLerne aus deinen Fehlern. Das ist eine Lernerfahrung, und vergiss sie nie mehr.โ
Frage: Hast du mit deinem Dad zusammen je kleine Film-Szene geschrieben?
Prince: Ja, wir schrieben viele Screenplays zusammen. Kleine Geschichten meist. Mein Dad brachte mir bei, wie man ein Script schreibt, und ich begann damit, fรผr mich selbst zu schreiben. Aber als wir zusammen schrieben, wurden es richtige Storys. Er sagte immer, man soll kreativ sein, und er half mir dabei, das freizusetzen, was er โdenken mit der rechten Gehirnhรคlfteโ nannte, denn er sagte immer, ich wรคre mehr โlinks-denkendโ. (Mit der linken Gehirnhรคlfte denkend)
Frage: Du sagtest, du und dein Dad hรคttet zusammen Filme angesehen. Habt ihr sie einfach nur angesehen, oder war da etwas besonderes?
Prince: Zuerst sahen wir sie ohne Ton an, um die Einstellungen zu analysieren.
Frage: Was meinst du damit?
Prince: So, wie ich es schon mit der Halskette mit dem Filmsucher beschrieb. Mein Dad sprach darรผber, wie ein Zoom das Drama des Spiels beeinflusst, oder was eine Weitwinkel-Szene zeigen kann oder wie jede Szene in verschiedene Schnitte eingeteilt ist.
Frage: Ihr habt also den ganzen Film ohne Ton angesehen und danach schlieรlich noch mit Ton?
Prince: Dann haben wir es mit allen Soundeffekten angesehen, und er hat mir erklรคrt, wie ein Film โ besonders ein Horrorfilm โ mit dem Sound steht und fรคllt.

Frage: Wer hat die Krawatte gebunden?
Prince: Das war das erste Mal, dass mein Vater mir zeigte, wie man eine Krawatte bindet.
รber das Interview-Video von Weihnachten 2006:
Frage: War das etwas Typisches, was dein Dad mit euch machte, dass er euch fragte, was ihr werden wollt und wie ihr die Welt verรคndern wollt? War das ein hรคufiges Thema bei euch?
Prince: Ja โฆ jedes Mal, wenn er filmte, oder auch ohne Kamera, fragte er, wie wir der Welt helfen wollten. Und man sieht, die meisten seiner Ideale sind Teil von mir und meinen Geschwistern.
Frage: Hast du von deinem Daddy etwas รผber โarbeitenโ gelernt?
Prince: Meine Arbeitsethik lernte ich von meinem Dad. Er war immer am Arbeiten. Wenn er nicht arbeitete, wurde er depressiv… er konnte einfach nicht still da sitzen. Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern, dass wir je einfach nur ‘rumsaรen mit ihm, und nichts taten. Es war immer etwas zu tun, oder wir liefen herum, รผbten etwas, oder er zeigte mir wie man (Auto)fรคhrt, oder er arbeitete an Musik โฆ oder wir arbeiteten an Filmen.
Frage: Als du aufgewachsen bist, hattest du eine Vorstellung davon, wie berรผhmt dein Dad wirklich war?
Prince: Nein, ich wusste nicht, wie berรผhmt er war und er wollte auch nicht, dass wir es wussten. Aber ich fand es mit meiner Schwester heraus โ ich denke, als wir ein Video von einem seiner Konzerte ansahen, und die Mรคdchen weinten und wurden mit Tragen herausgetragen. Wir hรถrten immer seine Musik, aber wir wussten nie wirklich, wie berรผhmt er dafรผr war.

Prince: Ich erinnere mich, dass wir Masken trugen, aber ich weiร nicht, wann genau das aufgenommen wurde.
Frage: Habt ihr immer Masken getragen, wenn ihr in der รffentlichkeit wart?
Prince: Ja. Wenn wir mit Daddy unterwegs waren, stellte er immer sicher, dass niemand wusste, wie wir aussehen, und wenn wir dann ohne ihn unterwegs waren, konnten wir eine normale Kindheit haben.
Frage: Wie hast du das empfunden?
Prince: Als ich klein war, fand ich die Masken nervig, all die Federn im Gesicht โฆ oder es war heiร. Aber jetzt werde ich stรคndig verfolgt, und ich weiร, warum er es tat.
โNachdem mein Vater gestorben war, habe ich mich emotional von vielen Menschen distanziert. Ich kann nachts nicht schlafen. Ich habe Probleme, zu schlafen. Das erste Mal zur Schule zu gehen, die erste Freundin zu haben, fahren zu lernen, in die National Honor Society aufgenommen zu werden, die ganzen Schmuckstรผcke, die anfertigte โฆ Ich wollte, dass er stolz auf mich sein wรผrde.โ
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โIch weinte ununterbrochen. Es ist wunderschรถn dort. Es hat immer noch diese positive Energie. Ich denke, es sollte so wieder hergestellt werden, wie es einmal war, sodass Kinder, die keine Kindheit haben, dort Spass haben kรถnnen. Das war sein Ziel- wie auch mit den Kindern im Krankenhaus. Sie sollten alle Karussells wieder aufbauen, und alles andere. Sobald ich erwachsen bin, werde ich mich daran geben.โ – Paris รผber ihren Besuch von Neverland, Interview 2013
โEr lernte mich zu tanzen. Ich wollte immer tanzen. Und ja, er lehrte mich den Moonwalk. Unser zentraler Raum war sein Zimmer. Dort waren nur ich, meine Brรผder und er. Es war nicht so riesig. Es war einfach der Ort, an dem wir uns aufhielten, der Zellkern der Familie. Sein Zimmer hatte solch eine positive Energie, deshalb war es dort immer viel gemรผtlicher.
Wir waren es gewohnt, unterwegs zu sein. Er versuchte die Hotels etwas so zu machen, als wรคren wir zu Hause. Er hatte einen kleinen Projektor, und er nahm ein Bettlaken und hing es auf. Dann warf er รผberall Kissen auf den Boden und wir sahen DVDs und Filme an. Wir hatten unser eigenes Heimkino, es war wirklich cool.โ – Paris, Interview, 2013

โMichael Jackson war der King of Pop, Rock und Soul. Er war ein Genie, er war ein Kรคmpfer, er war ein Gefangener in diesem Hรถllenloch, was wir Gesellschaft nennen, er war der tapferste Mann, den ich je kannte. Er war ein Engel, vom Himmel gesandt, er war nicht nur der grรถรte und talentierteste Mensch, sondern auch ein Philanthrop und der Patriarch der ganzen Jackson Familie, derjenige, der alles zusammenhielt. Er liebte Kinder und sorgte sich um sie, und kรผmmerte sich um so vieles, um diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.
…er war albern, verrรผckt, lustig, liebevoll, freundlich, wunderschรถn, liebenswert, unbeschreiblich und sicherlich der liebevollste Vater, den es je gab โฆ
Ich bin so dankbar und geehrt, ihn fรผr 10 Jahre gekannt zu haben, er war mein Leben, das einzige, was mir wirkliches Glรผck bedeutete. Michael Jackson war das Groรartigste, was der Musikindustrie je passierteโฆ und meinem Leben.โ – Paris answer on Twitter (2012) on the question: โWho was Michael Jacksonโ?
English Version
โMichael Jackson was the king of pop rock and soul. He was a genius, he was a warrior, he was a prisoner in this hell hole we call society, he was the bravest man i’ve ever known, he was an angel sent from heaven, not only was he the greatest and most talented man, but a philanthropist and a patriarch for the Jackson family. The glue that kept everyone together.He loved and cared for children and cared so much to make this world a better place! He was goofy, crazy, hilarious, loving, kind, beautiful, lovable, incredible and the most loving father probably to ever exist… I am so grateful and honored to have known him for over 10 yrs., he was my life, the only thing that really brought me true happiness. Michael Jackson was the greatest thing that ever happened to the music industry …. and my life.โ

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โMichael Jackson rief mich zwischen 3 und 4 Uhr morgens an, um รผber seine Kinder zu sprechen. Michael liebte seine Kinder mehr als alles andere. Unter Trรคnen teilte er mir seine รngste darรผber mit, was mit ihm passieren wรผrde, falls er verurteilt und verhaftet wรผrde. Ich war als Michaels leitender Anwalt angestellt, schon neun Monate, bevor der Prozess begann. Wรคhrend dieser neun Monate und auch in den fรผnfeinhalb Monaten des Prozesses konnte ich aufmerksam seine Beziehung zu seinen Kindern beobachten.
Michael Jackson war sehr sorgfรคltig darin, seine Kinder vor den Medien und anderen Einflรผssen zu schรผtzen, von denen er glaubte, dass sie ihr Leben nur schwieriger machen wรผrden. Er wollte nicht, dass seine Kinder Familienkonflikten oder verstรถrenden Problemen von auรerhalb ausgesetzt wรคren. Er stellte sicher, dass sie eine erstklassige Bildung durch Privatlehrer vermittelt bekamen. Als eifriger Leser und Sammler von Bรผchern, wollte Michael, dass seine Kinder die groรen Werke der Literatur, Geschichte, Philosophie, Wissenschaft etc. kennenlernten. Er wollte auch, dass seine Kinder die Natur und andere Kulturen verstehen lernten und ein mitfรผhlendes, humanitรคres Interesse an dem Planeten entwickelten.
Michael Jacksons Kinder standen fรผr ihn an erster Stelle. Er wollte, dass sie ein glรผckliches, erfรผlltes Leben haben. Ich glaube, Michael Jackson wรคre sehr stolz auf seine wunderbaren, intelligenten, selbstsicheren Kinder, die er erzogen hat. Er wรคre glรผcklich, dass sie mit seiner liebevollen Mutter Katherine zusammen wรคren. Natรผrlich wรผrde er Bedenken รผber den Druck haben, den weltweiten Medien geschaffen haben.
Diese Kinder leben in einem von den Medien erschaffenen Goldfischglas. Ich glaube, Michael Jackson wรคre diesen Gegebenheiten gegenรผber sehr misstrauisch. Michael Jackson wรคre stolz auf die Bildung und das soziale Bewusstsein, das in seinen Kindern zum Ausdruck kommt. Er wรผrde wollen, dass sie ihre Talente und Fรคhigkeiten nutzen, um die Welt auf positive Art zu heilen und zu verรคndern. Ich sage voraus, dass sie den Fuรspuren ihres Vaters folgen werden.โ– Tom Mesereau, 2013

โIch dachte, ich wรคre darauf vorbereitet, Vater zu sein, aber ich war es nicht. Mein ganzes Leben lang habe ich darรผber gelesen, wie wunderbar Kinder sind. Die Leute sagten: โWie ist das, mit dir und Babys?โ Ich lese immer Bรผcher รผber Kinderpsychologie. Aber es macht noch viel mehr Freude. Prince und Paris haben mein Leben in so vieler Weise verรคndert.
Ich lerne so viel von ihnen, wie sie von mir lernen. Du lernst, ein gutes Herz zu haben und ein gutmรผtiger Mensch zu sein. Und so wie ich bin, versuche ich sie zu imitieren. Die Leute sagen immer: โ(Handele) Benimm dich deinem Alter entsprechendโ. Aber ich versuche mehr wie die Kinder zu sein, und mich so zu verhalten, denn sie sind so unschuldig, so Gott-gleich, sie sind rein. Ich versuche so demรผtig und sรผร zu sein, wie sie.
[Prince, Paris und Blanket] Sie stehen an erster Stelle in meinem Leben. Die Arbeit, die ich jetzt mache, scheint die hรถchste Form meiner kreativen Fรคhigkeiten zu sein, denn sie inspirieren das in mir โฆ sie inspirieren mich โฆ und ich kann ganz ich selbst sein und Teil ihrer magischen Welt werden. Das ist die Welt, in der ich immer gelebt habe, mein ganzes Leben lang.
Das ist die Ebene und das Bewusstsein, wo alle Kreativitรคt entsteht, jegliche Begabung, ob es ein Bildhauer ist, ein Kรผnstler, ein Maler โ es ist diese Ebene der kindlichen Unschuld. Daher kommt es. Es ist diese Reinheit Gottes, und ich denke, dass wir nicht einmal an der Oberflรคche dessen gekratzt haben, zu verstehen, was Kinder sind.โ – Michael Jackson (Tapes)
รbersetzung: M.v.d.L.







