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Interview mit Joe Vogel

by on 29. April 2011

Joe Vogel bringt im Herbst sein Buch “Man In The Music – The creative Life and work of Michael Jackson” heraus.

(Man In The Music)…beleuchtet das kreative Leben des größten Performers unserer Zeit…Joe zeigt uns eine Zeit in der Geschichte, die Geschehnisse in der Welt und die kreative Energie Michael Jacksons und den Leuten, die ihm halfen ikonische Songs zu erschaffen, die ihm zum Superstardom verhalfen. Joes gründliche Untersuchungen enthalten Interviews und Berichte von denjenigen, die am meisten vertraut sind mit seiner Arbeit, man bekommt einen Blick “behind the Scene”, wo die Magie erschaffen wurde. Michaels Ausdauer und Motivation werden nur übertroffen durch sein Bestreben zur Perfektion. Joe zeigt, dass seine vollendete Professionalität, Michaels Songwriting, Tanzen, Produzieren und Regieführung allesamt nur dazu dienten, seine Ideen und Visionen darüber zu teilen, wie die Welt sein könnte.. (Man In The Music) zeigt den vollständigsten (und wohl auch den genauesten) Blick in Michaels kreative Natur…”
Matt Forger, Technical Engineer for Thriller, Bad, Dangerous, and HIStory

Lauren Trainor von MJJ Tribute Portrait hat mit Joe Vogel dazu ein interessantes Interview geführt.

Lauren: Was führte dazu, dieses Buch zu schreiben und 5 Jahre zu recherchieren?

Joe: Um ehrlich zu sein, ich war mit der Tragweite nicht bewusst, als ich damit anfing. Ich begann in der Mitte des Prozess, denn ich war frustriert darüber, dass die Leute seine künstlerische Genialität vergessen zu haben schienen – oder sie nie wirklich verstanden hatten. Ich plante eigentlich nur Interpretationen seiner Songs anzubieten, und daraus entwickelte es sich.

Lauren: Wenn du mit Leuten sprachst, die mit Michael arbeiteten oder ihn kannten, hast du übereinstimmende Erfahrungen mitbekommen, die sie mit ihm hatten?

Joe: Die Leute liebten es, mit Michael zu arbeiten, sie liebten seine Leidenschaft und seine Freude, sein Begehren, innovativ zu sei und großartige Arbeit zu schaffen. Ungefähr um die Zeit von Bad herumspürten seine Mitarbeiter ein Gefühl von neu entdecktem Selbstvertrauen und Selbstbestimmtheit in der Ausführung seiner kreativen Visionen.

Lauren: Hast du eine bestimmte Lieblingsaufnahme?

Joe: Als ich aufwuchs, waren es Lieder wie Billie Jean und Man In The Mirror. Jetzt tendiere ich mehr zu seinen eher obskuren Titeln. Mein Lieblingsalbum zur Zeit ist History. Ich denke, dass ist ein Meisterstück und wir auch als solche anerkannt werden.

Lauren: Wo würdest du, In der Geschichte der modernen Musik, Michael einen wichtigen und kulturellen Einfluss zuschreiben?

Joe: Kulturell denke ich, dass Michael gleichauf mit den Beatles ist. Ich denke, er ist vor Elvis. Michael und die Beatles sind nicht nur gewaltig in ihrem jeweiligen Bereich, sondern ihre Musik hat die Tiefe, um Generation nach Generation zu inspirieren.

Lauren: Wieviel von dem Menschen findet sich in der Musik wieder?

Joe: Michael glaubte, dass die Menschen ihn am besten durch seine Kunst verstehen würden. Ich fand heraus, dass genau das der Fall ist. Alles wesentliche kommt in seiner Musik zum Ausdruck.

Lauren: Hast du etwas überraschendes herausgefunden bei deiner Recherche? Wie hat dich das tangiert?

Joe: Es gab viele Überraschungen. Wenn du wirklich einen Song fokussierst, enthüllt er sich Schicht um Schicht von selbst. Ich hätte von jedem Album ganze Bücher schreiben können.

Lauren: Du unterrichtest an der Uni von Rochester. Wie haben deine Studenten auf deine Einblicke in Aufnahmen wie Man In The Mirror reagiert? Hast du von ihnen Reaktionen und Interesse zu einem oder einem bestimmten Kurz-Film bekommen?

Joe: Meine Studenten genießen es, etwas über Michael zu lernen. Es kommen soviele wichtige Ideen aus seiner Arbeit. Wir vergleichen oft Black or White mit Blakes Songs of Innocence and Experience. Ich denke vieles von MJ Arbeit kann auf diese Art fruchtbar interpretiert werden, wo es eine konstante Spannung zwischen diesen beiden Genre gibt.

Lauren: Gab es irgendwelchen Widerstand von deiner Fakultät, den Studenten, den Eltern dagegen, dass du über Michael und seine Musik unterrichtest?

Joe: Nein, überhaupt nicht.

Lauren: Was denkst du ist die wichtigste Fortsetzung von Michaels Legacy? Was siehst du als die wesentlichen Dinge, die Leute lernen können, und woraus sie schöpfen können aus seiner Arbeit.

Joe: Meine ausführlichere Antwort zu dieser Frage findet man in meinem Buch. I Kürze: In Michaels Arbeit geht es um Befreiung. Es widerstrebte ihm , die Welt als das anzuerkennen, was sie ist. er wollte, dass man sich mehr bewusst wird, in Melodien, in Verbindungen, in Liebe, in Kreativität und Freiheit.

Lauren: Wie hat sich deine lange Untersuchung selbst beeinflusst?

Joe: Ich bin inspiriert von großer Kunst und großartigen Künstlern, so hat die Erforschung eines der großen Künstler unserer Zeit in dieser Tiefe einen tiefen Einfluss auf mich. Es hat viel Zeit und Opfer verlangt, aber ich bin glücklich, dass ich es getan habe. Es hat sich sehr gelohnt.

Lauren: Weißt du um den Hunger, den Fans nach positiven, gründlichen Studien über Michael und sein Arbeit und Leistungen haben?

Joe: Absolut! Michaels Fans werden oft als stupide und verrückt hingestellt. Und es gibt sicher welche, die dem Stereotyp entsprechen, aber die meisten, mit denen ich sprach sind sehr besonnen, intelligent und danach bestrebt, hinter die Celebrity Fassade zu sehen und die Kunst und den Menschen zu finden.

Lauren: Was sind deine Gedanken bezüglich Michael als ein Aktivist de Gesellschaft?

Joe: Er hat sichtbar viel geleistet, auf verschiedene Arten. Trotz seinem vermeidlichen Narzissmus habe ich jedoch nie einen Pop Star gesehen, der mehr nach vorne blickte und wirklich versuchte, die Welt zu verändern. Ist irgendwer aus de Entertainment Industrie ein größerer Medien Kritiker, ein stärkere Anwalt für die Kinder? Earth Song ist meiner Ansicht nach die größte Hymne unserer Zeit. Bedenke, wie kraftvoll diese Song ist und bleiben wird.

Lauren: Bist du auch auf negative Reaktionen bezüglich deiner Entdeckungen gestoßen, oder hast du nur Offenheit und Interesse an deiner Arbeit wahrgenommen?

Joe: Es gibt immer was negatives, aber ich bin überwältigt und geehrt davon, wie positiv die Reaktionen waren.

Lauren: Wie vergleichst du “Michael” mit MJs vorherigen Veröffentlichungen? Denkst du, seine Mitarbeiter und Freunde haben es hingekriegt?

Joe: Posthume Alben lassen sich nie mit den Alben vergleichen, die MJ zu Lebzeiten veröffentlichte. Mir wäre es am liebsten, wenn all seine unfertigen Werke in dem Zustand veröffentlicht würden, in dem er sie hinterließ. Ich hätte keine Probleme damit, wenn es danach zu Remixen benutzt würde.. etc.. Ich höre gerne verschiedene Aufnahmen. Transparenz wäre das Wesentliche, besonders wenn es um jemand geht wie Michael, und seinem historischen Beitrag.

Lauren: Hast du eine Ahnung, warum die Medien ihre Bemühungen darauf konzentrieren, all diese angeblich negativen Aspekte aus Michaels Leben zu berichten und seine künstlerischen humanitären Leistungen zu umgehen?

Joe: Darüber geht es oft in dem Buch. Die Gründe sind komplex, aber essentiell. Michael war so anders und einmalig, als Künstler als auch als Mensch, das die Menschen ihn nicht erfassen (begreifen) können. Er passt in keine Schublade, in die wir so gerne Menschen einordnen. Deshalb reduzieren sie ihn, sie karikieren ihn, beuten ihn aus, sprechen ihm seine Komplexität ab, seine Tiefe, seine Menschlichkeit und seine Kunst.

Lauren: Wenn du darüber sprichst, wie die Menschen und Medien Michael missverstanden, was denkst du, dass Rassismus dort ein Faktor gewesen sein könnte?

Joe: Ich denke, das gab es sicher rassistische Aspekte. Auch wenn er Grenzen überschritt/einriss, bei MTV und im Radio, gab es trotzdem verschiedene Standards, nachdem die überwiegend weißen Kritiker ihn und seine Arbeit bewerteten. Er wurde oft als kommerzieller Entertainer bezeichnet, statt als Künstler, das ist ein Stereotyp mit langer rassistischer Historie. Das gleiche mit der Auffassung, er sei ein Sänger, aber kein Songwriter. Da gleiche mit der “R&B Tanzmusik gegenüber des “Rock”. Die Annahme vieler Kritiker ist, dass schwarze Künstler nicht so kreativ oder durchgeistigt seien. Manche Leute, auch Führende, waren auch verunsichert durch seinen enormen Erfolg und seine Macht, besonders nach dem Kauf des Beatles ATV Katalogs. Natürlich ist es komplizierter, als nur dieses Rassending, aber da gibt es keine Frage, das es einen Anteil daran hatte.

Lauren: Was denkst du über die Fans, die sich seit Michaels Tod  zusammenschließen, und ihre Bemühungen seinen Persönlichkeit und Namen wieder herzustellen, und die hart daran arbeiten, all die Aspekte seiner Legacy fortzuführen?

Joe: Michael hat eine sehr effektive und eindrucksvolle Fan Basis wenn sie etwas erreichen wollen/in den Kopf gesetzt haben. Für die, die Michael eher als Celebrity oder Pop Star sehen, spricht es Bände, dass seine Fans immer weiter für all die Dinge kämpfen, die für ihn wichtig waren, von sozialer Gerechtigkeit über Frieden, zu Medien Fairness bis hin zu Umweltpolitischen Zielen und die Rechte der Kinder.

Lauren: Und zum Schluss, was denkst du, dass die Leser über Michaels Kunst durch dass, was du in deinem Buch zeigst, zu schätzen lernen?

Joe: Ich möchte, dass Michael als das anerkannt wird, was er war und was er ist: Einer der bedeutsamsten Künstler des letzen Jahrhunderts. Ich hoffe, dieses Buch gibt den Leuten einen tiefen Einblick darein, warum das so ist.

Quelle: http://mjtpmagazine.presspublisher.us/issue/rising-from-the-ashes/article/interview-with-joe-vogel-author-of-man-in-the-music-the-creative-live-and-work-of-michael-jackson  Übersetzung: M.v.d.L.

Mehr zum Buch unter diesem link:  http://www.josephvogel.net/id90.html

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