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Dave Dave (David Rothenburg) – Erinnerungen an Michael

by on 8. March 2013

Dave Dave wurde 1983 von seinem Vater mit Benzin übergossen und erlitt schwerste Verbrennungen. Er freundete sich 1983 mit Michael an, der ihn über viele Jahre unterstützte. In einem Interview von 2009 berichtet Dave Dave über seine Freundschaft mit Michael.

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Tom Mesereau über Dave Dave:

“Auf seiner Beerdigung war Dave Dave (David Rothenburg) Michael hatte sich um ihn gekümmert und er (Dave Dave) redete auf der Trauerfeier darüber, welch eine liebenswürdige, ehrbare, großzügige Person Michael Jackson war. Ich habe mitbekommen, dass überall in der Welt solche Kinder waren für die er das tat. Benachteiligte und kranke Kinder. Michael hat Checks geschrieben, aber niemand hat darüber berichtet. Er hat es nicht getan, um damit bekannt zu werden, er hat es getan, weil es von seinem Herzen kam.”

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David: “Er hatte von mir gehört, mich kontaktiert und wollte mich treffen. Ich war gerade 7 Jahre alt damals. Es ging auf und ab mit meinen Operationen. Er befreundete sich mit mir und nahm mich in sein Leben auf. Er öffnete seine Arme und akzeptierte mich als guten Freund. Und über die Jahre ließ er mich nie fallen. Der Besuch von ihm in seinem Haus in Encino war noch sehr improvisiert und wurde von meiner Mutter geheimgehalten. Ich war immer ein Bewunderer von ihm – nicht wirklich ein Fan – aber ich liebte seine Musik. Eines Tages überraschte mich meine Mutter und brachte mich nach Neverland, ich ging in die Arcaden und da war überall diese Musik von Paul McCartney, “This girl is mine” und alles mögliche andere. Ich setzte mich hin und mein Lieblings Video- Spiel damals war “Pole-Position”, ich spielet also “Pole-Position” und dann tippte mich jemand auf die Schulter. Ich drehte mich um und da war Michael und in dem Moment wurde ich auch schon umarmt, und diese Umarmung endete nie, durch unsere ganze Freundschaft hindurch.  Ich glaube, dass die Leute nicht realisieren, dass Michael auch nur ein Mensch war. Über die Jahre wurde er von den Medien stigmatisiert und das war weder gut für ihn, noch für sein Umfeld. Ich glaube Michael war eine großartige Person, er hat niemals eine Seele verletzt und ich bin froh, dass ich all die Jahre sein Freund sein durfte. Ich war ein treuer Freund. Michael war immer für mich da, immer, wenn ich jemanden zum Reden brauchte. Michael unterstütze mich emotional sehr, er öffnete Neverland für mich, als ein Mittel zu Ablenkung. Eigentlich könnte man sagen, er war für mich eher der Vater, den ich nie hatte, als ein Freund.”

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Miko Brando: „Er liebte Dave von dem Tag an, wo er ihn kennenlernte. Sie wurden Freunde und Michael half ihm über all die Jahre. So ein Mensch war Michael…“

Hier das Interview im Original (LarryKing Live):

https://www.youtube.com/watch?v=En5Q4syywcw

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Noch eine Geschichte über Dave Dave und Michael:
Eines Tages rief Michael an und sagte: „Hast du Zeit, mit deiner Familie zum Essen zu kommen? Ich habe einen Freund zu Besuch, den ihr kennenlernen sollt.“ Ich wusste, dass es interessant sein würde, wenn er so etwas sagte, und man wäre hinterher froh, die Einladung angenommen zu haben. Ich sagte ihm, wir würden sehr gerne kommen. Er sagte: „ Ich muss dich zuerst noch etwas fragen. Denkst du, deine Kinder würde es verstören, jemanden zu treffen, der von einem Unfall verunstaltet ist?“ Ich sagte ihm: „Michael, ich kann dir versichern, meine Kinder werden diesen Mensch so behandeln, als hätte er keine Deformationen. Ich habe ihnen schon sehr früh beigebracht, nie etwas Verletzendes zu irgendwem zu sagen. Besonders nicht, wenn es Dinge betrifft, für die man nichts kann. Ich werde ihnen aber davon erzählen, bevor wir zu dir kommen.“ Michael sagte: „Gut, dann freue ich mich, wenn ihr zum Dinner kommt und David Rothenberg kennenlernt.“

Zu dem Zeitpunkt waren wir schon so oft auf der Ranch, dass man uns für gewöhnlich durchwinkte, und nicht mehr zum Anmelden anhielt. Auch dieser Besuch war nicht anders und nach unserer Ankunft parkten wir vor dem Haus. Obwohl ich es Michael schon oft gesagt hatte, dass es nicht nötig wäre, dass die Köche und das Hauspersonal sich immer vor dem Eingang aufstellten, standen sie auch jetzt wieder dort, um uns willkommen zu heißen. Michael bestand auf dieses Protokoll. Ich sagte zu ihm: „Ich kenne doch längst jeden beim Namen, weil ich schon so oft hier war. Ich fühle mich schuldig, dass sie ihre Arbeit unterbrechen müssen, um hier zu unserer Begrüßung zu stehen.“ Michael antwortete: „Du musst dir keine Gedanken machen. Es ist eine der Tätigkeiten, für die ich sie bezahle.“

Dieses Haus zu betreten war immer besonders. Es war ein liebevoller Anschlag auf alle Sinne. Wir gingen nach links, durch das Esszimmer. Am anderen Ende davon war ein großer Kamin, dem gegenüber sich die große Theke der Küche befand.  An diesem Abend saßen die Gäste rechts vom Kamin. Michael sah uns an und sagte: „Das ist David Rothenberg.“ Und dann stellte er uns gegenseitig vor. Die Kinder liefen herum, um im Haus zu spielen und ich, Chriss, Michael und David blieben am Tisch sitzen und unterhielten uns. Ich glaube, es gibt Bilder von David, für diejenigen, die sehen möchten, wie er aussieht, aber es genügt, wenn ich sage, dass er irgendwann in seinem Leben Verbrennungen erlitten hat.  Ich erinnere mich daran, dass er am Hinterkopf lange Haare hatte, und dass ein Mädchen, eine Cousine von Michael, damit beschäftigt war, die Haare zu einem Zopf zu flechten, während David uns von seinem Tag auf der Ranch erzählte. Als wir dann alle beim Essen waren, wandte Michael sich an ihn und fragte: „David, hast du heute etwas gemalt?“ David antwortete: „Ja, ich hab heute mein allerbestes Werk erschaffen.“ Michael sagte: „ Gut. Ich möchte, dass du jeden Tag, den du hier bist, malst. Ich möchte, dass du dich selbst ausdrückst.“ David versicherte ihm, dass er das tun würde.

Später am Abend ging ich mit Michael zum See, wo eine Staffelei aufgebaut war, und er zeigte mir ein paar von Davids Gemälden. Es waren einfache Figuren darauf, und V-förmige Vögel. Michael sagte zu mir: „Es macht nichts, wenn er kein großartiger Maler wird. Ich denke, es ist einfach wichtig für ihn, das zu tun, während er hier ist. Ich möchte, dass er beschäftigt ist.“ Ich fragte Michael: „Wie hast du David kennengelernt?“ Michael sagte: „Als er noch sehr jung war, hat ihn sein Vater mit Benzin übergossen und angezündet. Die Gründe spielen keine Rolle mehr. Und es gibt eigentlich auch keine. Jedenfalls hat er es überlebt, und ich habe all die Jahre auf ihn geachtet. Vor kurzem las ich in der Zeitung, David Rothenburg hätte versucht Selbstmord zu begehen. Er war verzweifelt darüber, dass er keinen Job bekam. Ich habe ihn herholen lassen. Einer meiner Fahrer hat ihn zur Ranch gebracht. Als er hier war, sagte ich ihm, dass ich gehört hatte, was passiert war. David sagte, es sei wahr und dass er wirklich niedergeschlagen sei, weil niemand jemand einstelle, der so aussähe, wie er. Ich sah ihn an und sagte ‚Ich würde dich einstellen. Ich möchte, dass du für mich arbeitest. Würdest du das tun?‘ David sagte, ja, das würde er. Also habe ich ihm Arbeit gegeben.“

Ich fragte Michael, ob er wirklich einen Job für ihn hatte. Er sagte: „Nein, aber ich habe einen erfunden.“ Ich fragte, was es sei, was er ihm zu tun gab. Er antwortete: „Ich gebe ihm Briefe oder Pakete und er muss sie in andere Städte transportieren, und ich sage ihm, es sei wichtig, dass sie dahinkommen. Ich habe ihn z.B. nach Los Angeles geschickt, oder nach San Diego. Ich habe ihm ein Auto gegeben, damit er überall hin kann. Er hat  vergessen, dass er für etwas gebraucht wird, und ich wollte ihm dieses Gefühl, gebraucht zu werden, zurückgeben.

Ich habe David danach nie wieder gesehen und ich habe Michael auch nicht gefragt, was aus ihm geworden ist. Ich erinnere mich an alte Geschichten aus den Nachrichten, dass David 1983, als er 6 Jahre alt war, und sein Vater im Scheidungsstreit mit seiner Mutter war, von seinem Vater angezündet wurde und dass über 90% seines Körpers verbrannt waren.

Es gibt ein Video auf YT, in dem David, der sich jetzt Dave Dave nennt (was sich anhört, wie ein Name, den Michael ihm gegeben haben könnte) mit Larry King spricht, kurz vor Michaels Beerdigung 2009. Er spricht über Michaels Freundlichkeit ihm gegenüber, die, wie David sagt, begann, als er 7 Jahre alt war, und die seine Mutter immer geheim gehalten hatte. Dave erzählte King, dass Michael ihm Neverland geöffnet hatte und ihn emotional unterstütze und zu ihm wie ein Vater war, den er nie hatte.

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Aus: Private Conversations in Neverland with Michael Jackson – Dr.William B. van Valin

http://www.amazon.de/Private-Conversations-Neverland-Michael-Jackson/dp/1481079727

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