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Harry Benson (Fotograf) – Erinnerungen an Michael

Interview aus dem Architectural Digest 11/2009

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http://www.architecturaldigest.com/celebrity-homes/2009/michael-jackson-harry-benson-article

Zum ersten mal traf ich Michael an einem Berghang in Colorado, er war auf Tour (Victory Tour) mit seinen Brüdern.
Er war der erste, der zu mir kam um zu helfen, als ich an dem steilen matschigen Berg ausrutschte. Mir ging es gut, nur ein paar meiner Fotolinsen waren mit Matsch verschmiert.
Es war das erste mal, dass Michael an einer meiner braunen Tweetjacke Gefallen fand, ich habe sie ausgezogen und ihm gegeben. Er war erfreut von meiner Geste und zog sie sofort an um mit beiden Armen von sich gestreckt im Sonnenlicht herumzuwirbeln, während ich ihn laufend und herumspringend fotografierte…..

In Philadelphia traf ich Michael nochmals für ein paar mehr Fotos. Das gleiche passierte wieder. Dieses mal war es meine graue Harris-Tweet Jacke. Ich sah, wie er eingehend die Farben von dem Tweet betrachtete, sie schienen ihn zu faszinieren, also gab ich ihm wieder meine Jacke.
Etwas später war ich amüsiert in einem Nachrichten Clip zu sehen, wie Michael tatsächlich mit meiner Jacke in eine Limousine flüchtete.

1985 fotografierte ich Michael bei den Aufnahmen zu We Are The World in LA. Quincy Jones hatte an der Tür ein Schild angebracht “Lass dein Ego vor der Tür” und die 45 teilnehmenden Stars hatten genau das getan. Prince war noch am telefonieren um zu sagen, das er darüber nachdenke noch zu kommen. Quincy sagte, er müsse sich beeilen, sie hätten schon angefangen zu arbeiten.  Michael sagte: “Prince wird niemals kommen, wenn ich hier bin”  Als Prince wieder anrief, sagte Quincy: “mach dir keine Gedanken, es ist schon alles vorbei”

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Beim ersten Zusammentreffen schien Michael scheu. Er sprach mit einer weichen, hohen Stimme wie sie der Öffentlichkeit bekannt ist. Aber nach 10 Minuten wurde sie tiefer, aber er sprach immer noch sehr sanft.
Ich finde, viele einflussreiche Personen, wie z.B. Staatsoberhäupter, sprechen sehr sanft. Sie müssen nicht schreien, um Aufmerksamkeit zubekommen. Versuche zu verstehen wenn sie etwas zum erstenmal sagen, sie mögen sich nicht wiederholen. Genauso war Michael.
Nach einer Stunde, als wir uns wieder trafen, war es das gleiche, die hohe sanfte Stimme, die sich nach 10 Min. in etwas tieferes verwandelte.

Als ich Michael 1995 wieder sah, war meine Tweetjacke wieder begehrt, und ich gab sie ihm wieder. Er zog sie an für ein Photo mit Lisa Marie Presley.

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“Mr. and Mrs. Jackson remind me of nothing so much as two teenagers pinching each other feinting playfully needling and teasing.“ (Harry Benson (Indiana Gazette June 17/95)

1997 besuchte ich Neverland um Michael mit Prince Michael zu fotografieren.
Als er Prince fütterte, wurde sein Gesicht mit Essen bekleckert. Michael witzelte “Oh, es ist Linda Blair Time” bezugnehmend auf die Schauspielerin in dem Film “Der Exorzist”.
Das Baby war glücklich und lachte. Später gingen wir mit Prince hoch in sein Zimmer und Michael gab ihm die Flasche und hielt ihn, bis er eingeschlafenen war, während er klein
e Lieder für ihn sang, etwas über “Daddys Baby”.

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Michael sagte mir, Prince hätte ihn inspiriert mehr Musik zu schreiben als er es jemals zuvor in seinem Leben getan hätte.

Am nächsten Tag nahm er mich mit in seine Tanzstudio, wo er seinen Moonwalk verfeinert hatte.  Er sagte, er nehme Prince oft mit hier hin, damit er ihm beim Üben vor der Spiegelwand zusehen könne, und er sagte dass sie irgendwann zusammen tanzen würden. Ich war überzeugt davon, das das der nächste Schritt sei.
Prince saß mit einem Mikro spielend am Boden und sah zu, wie sein Vater den Moonwalk übte. Michael sagte mir, der Moonwalk sei ganz einfach: ”Mach einfach so, Harry, und zieh deinen Fuß zurück”.

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Vor seinem Schlafzimmer stand eine Figur von “Queen’s Household Cavalry Guard”. Das Schlafzimmer selbst war dunkel und einfach, in beige und brauntönen gehalten und – um ehrlich zu sein – ein wenig deprimierend. Neben dem Bett war ein großer roter Trohn ähnlicher Sessel, kunstvoll verziert und vergoldet. Über dem Kopfteil war ein Bild von einem blonden Jesus.

Mit Michael war es einfach zu arbeiten und er war erfreut, mir sein Haus zeigen zu können. Die Fotos waren schnell gemacht. Das ist, was die Leute vergessen, man muß schnell arbeiten, damit sich dein Kunde nicht langweilt. Als Michael mich fragte, was er anziehen sollte sagte ich, er solle einfach tragen, was ihm bequem sei, sei einfach du selbst.

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Man konnte sehen, wie Neverland Michaels Geist von all den täglichen Verwirrungen befreite und ihn von seiner täglichen stressigen Realität entfernte. Er hatte dort alles was er wollte. Ich hatte den Eindruck, dass es keinesfalls Michaels Fluchtort war. Er hatte Zeitungen und war über alle Neuigkeiten informiert. Einmal fragte er mich was ich über die Reagans denke, die zu der Zeit im Weissen Haus waren. Er wollte auch wissen, wie der russische Autor Alexander Solschenizyn war, als er meine Fotos von ihm gesehen hatte. Michael wollte genau wissen “wer wer war”, während er mich mit seinen traurigen Augen eingehend betrachtete. Gelegentlich lachte er auf, aber die meiste Zeit sah er mich nur an.
Obwohl ich nicht sehr eng mit Michael war, hatten wir einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander, und das ist wirklich alles, was du du willst, jemand der dir ermöglicht, deine Arbeit gut zu machen.  Ich werde ihn vermissen, wir alle werden sein unermessliches Talent vermissen.

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…………………………….

Übersetzung: MvdL


Die verbindende Kraft der Empathie – (aus: M Poetica-Michael Jackson’s Art of Connection and Defiance)

Ein Kapitel aus: M Poetica: Michael Jackson’s Art of Connection and Defiance, von Willa Stillwater

(Michael Jacksons Kunst der Zusammenhänge und Herausforderungen )

übersetzt von Lilly..*danke*

http://www.amazon.de/Poetica-Jacksons-Connection-Defiance-ebook/dp/B00AXHDICC/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1376742890&sr=8-1&keywords=willa+stillwater

Die verbindende Kraft der Empathie

Stowe schließt Onkel Toms Hütte ab mit der Frage an die Leser, was diese tun können, um die Institution der Sklaverei zu bekämpfen. Sie lässt die Antwort auf diese Frage offen, leitet aber ihre Leser an, sich vor der „Rabulistik der Weltpolitik“ zu hüten – Wortverdreherei, die behauptet, es sei falsch, Mitgefühl gegenüber Sklaven zu empfinden oder diesem Verständnis zu folgen – und „dafür zu sorgen, dass sie sich im Recht fühlen“:

Aber was kann jeder Einzelne tun? Was das betrifft, jeder Einzelne kann urteilen. Es gibt eine Sache, die jeder Einzelne tun kann – jeder kann dafür sorgen, dass er sich gut fühlt. Eine Atmosphäre des Anteil nehmenden Einflusses umgibt jeden Menschen; und der Mann oder die Frau, der / die stark, gesund und angemessen die wichtigen Belange der Menschen spürt, ist eine konstante Wohltat für die Menschheit.

Stowe behauptet deshalb, dass Empathie zwischen Weißen Amerikanern und Sklaven schon für sich genommen eine einflussreiche Kraft für sozialen Wandel ist. Es ist ganz und gar nicht die ganze Antwort, dennoch sollte seine Bedeutung nicht trivialisiert werden.

Wir erkennen diesen Antrieb, der uns dazu ermuntert, uns „richtig zu fühlen“ und er zieht sich ebenso durch Jacksons gesamtes Werk. In Beat It sehen wir ihn, wie er MTV Zuschauer – ein Publikum der Mittelklasse aus den Vorstädten, vorwiegend Weiß – auffordert, mit der Misere eines kreativen jungen Mannes mitzufühlen, der in einer rauen, städtischen Umgebung feststeckt und mit der Bedrohung durch Bandengewalt zurecht kommen muss. Am Ende von Beat It sympathisieren wir nicht nur mit dem jungen Künstler; wir identifizieren uns mit ihm und fühlen uns emotional zu ihm hingezogen. Wir wollen, dass er sein Ziel erreicht. Während des Verlaufs des Videos ist das Problem der Bandengewalt auch zu unserem Problem geworden. Durch ihn können auch wir die Bedrohung und die Spannung im Augenblick der Konfrontation zwischen den beiden Gangs spüren, und wenn dann alle Gangmitglieder anfangen zu tanzen, spüren wir ebenso die Freude und Erleichterung dieses Momentes. Bedeutend ist dabei, dass Jackson uns nicht dazu bringt, diesen jungen Mann zu bemitleiden. Er ermuntert uns dazu, ihn zu bewundern – für seinen Mut und sein Talent und seine Fähigkeit, nicht nur mit seiner Welt zurechtzukommen, sondern diese Welt, die für die meisten vorstädtischen Amerikaner zu einschüchternd ist, um sie auch nur zu betreten, umzugestalten.

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In Bad führt Jackson das MTV Publikum dahin, sich mit einem weniger gefälligen Charakter zu identifizieren. Daryl, die Hauptperson in Bad, ist im Grunde seines Herzens ein guter Junge – wir erkennen das in seinem Zusammenspiel mit den anderen Schülern an seiner Schule, mit seinem Mitfahrer im Zug und mit seinen alten Freunden aus der Nachbarschaft – aber seine Situation wird in einem Krisenmoment komplizierter. Er hat zugestimmt, an einem Überfall teilzunehmen, also ist er in einer moralisch uneindeutigen Situation, so wie es der Protagonist aus Beat It nie war. Noch bedeutender ist, dass, indem er zustimmt, seinen Freunden dabei zu helfen „jagen zu gehen“, er zu all dem wurde, was das Weiße Vorstadt-Amerika in den 80er Jahren am meisten fürchtete: ein junger Schwarzer Mann aus der Innenstadt, der sich im Dunkeln versteckt und auf ein Opfer wartet.

Jackson nimmt dieses Objekt der Furcht und der Antipathie des Weißes Amerika und lässt uns in seine Erfahrungswelt eintauchen. Wir sind nicht in der Position des Opfers, das durch die Parkgarage geht und sich fragt, wer da draußen ist. Stattdessen verstecken wir uns im Schatten mit Daryl, hören wie die Schritte des Opfers näher kommen, sehen dessen Gesicht und hören seine Stimme aus Daryls Perspektive. Sogar noch wichtiger ist, der Film zeigt uns, warum Daryl dort ist, wie er an diesen Ort geraten ist – warum ein guter Junge wie er die Entscheidungen trifft, so wie er es getan hat. Durch diesen Prozess des allmählichen Verstehens beginnen uns unsere ordentlichen kleinen Kategorien mit der Position „Guter Junge“ auf der einen Seite und dem Schlägertyp auf der anderen ein bisschen zu vereinfacht zu erscheinen. Daryl ist eine komplexe Person mit Stärken und Schwächen, so wie wir es alle sind, und er kämpft damit, in seiner Welt zurecht zu kommen, genau wie es der Protagonist aus Beat It auch getan hat.

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hrend Jackson uns jedoch dahinführt, mit Daryl zu empfinden und sogar Aspekte seiner Persönlichkeit zu bewundern, weist er jede moralische Relativierung über seine Lage als Mittäter bei einem Verbrechen zurück. Wie er in dem langen Call and Response am Ende des Videos deutlich macht, gibt es einen Unterschied zwischen Richtig und Falsch, und Daryls Freunde „machen es falsch“ (you’re „doing wrong“). Jackson empfindet mit Daryl in seiner Situation mit und weigert sich, ihn zu verurteilen, nichtsdestotrotz zwingt er ihn aber, eine Entscheidung zu treffen, und er besteht darauf, dass seine Entscheidung zählt. Daryl ist nicht nur ein gesichtsloses Objekt sozialer Zwänge; er ist ein Individuum mit einem freien Willen trotz der vielen Zwänge, denen er unterliegt. Er mag nicht viele Möglichkeiten haben, aber er hat Möglichkeiten, und er muss sich entscheiden, was er zu tun gedenkt. Als er seine Entscheidung getroffen hat und den härteren Weg wählt, bewundern wir ihn umso mehr, denn wir haben ganz kurz seine Welt erfahren, wie er sie selbst erlebt, also verstehen wir nun den Druck besser, der auf ihm lastet im Zusammensein mit seinen alten Freunden.

Erneut lässt uns Jackson in einem seiner Werke in die Erlebniswelt eines scheinbar unsympathischen Charakters eintauchen – Charaktere wie Daryl und Dirty Diana und der Protagonist von The Way You Make Me Feel, der zu Beginn des Videos versucht, sich den frauenfeindlichen Männern auf der Straße anzuschließen. Bedeutsam dabei ist, dass wenn sich die Perspektive dieses jungen Mannes ändert, sich zugleich auch unsere ändert. Das Video beginnt mit einer männlichen Sicht der Dinge mit uns als Publikum, das die Frauen beobachtet, die auf der Straße angesprochen werden, und Jackson in seiner Rolle versucht sich irgendwie anzupassen. Aber das Video endet mit einer weiblichen Sicht der Dinge. Wie man schlussfolgern kann, sucht seine neue Freundin die Straße nach ihm ab, aber diese Straßen sind bedrohlich für Frauen. Wir sehen eine Reihe von Männern mit harten Gesichtern, einschließlich dem eines Polizisten – und dessen Gesicht ist genauso bedrohlich wie das der anderen Männer. Diese Gesichter starren uns direkt an, genauso wie sie die Frau anstarren. Wir sind wie sie positioniert, und wir empfinden nicht nur mit ihr auf eine Art, wie es vorher nicht der Fall war, sondern wir sind aufgefordert, ihre Welt wahrzunehmen, wie sie es selbst tut. Als Jackson am Ende wieder erscheint und sie umarmt, ist das eine Erleichterung auf mehreren Ebenen.

Jackson setzt diese Art der Annäherung durch das Eintauchen in die Erfahrungswelt eines Charakters bis zu einem faszinierenden Extrem in Morphine fort, einem Song über Drogenabhängigkeit von seinem Album Blood on the Dance Floor aus dem Jahr 1997. Andere Songs haben eine mitempfindende Annäherung an dieses Thema vorher auch schon vorgenommen. In The Needle and the Damage Done, einem wirklich schönen Song, den Neil Young 1972 veröffentlicht hat, werden wir dazu aufgefordert, uns um einen Drogenabhängigen zu sorgen, jemand, an dem wir normalerweise vorbeigehen ohne ihn eines Blickes zu würdigen:

http://www.azlyrics.com/lyrics/neilyoung/needleandthedamagedone.html

Ich hab die Nadel gesehen

Und den Schaden, den sie angerichtet hat

Ein kleiner Teil davon ist in jedem von uns

Aber jeder Junkie

Ist wie eine untergehende Sonne

Young ermuntert uns, eine Verbindung zu diesem Drogenabhängigen zu fühlen und uns Sorgen um das Problem der Drogenabhängigkeit zu machen – zu sehen, dass da „Ein kleiner Teil davon in jedem von uns“ ist – anstatt uns in Abscheu abzuwenden, und er fordert uns auf, uns zu sorgen, nicht nur um den Abhängigen selbst, sondern auch um den Freund, der traurig ist wegen seines Untergangs:

Ich singe das Lied

Denn ich liebe den Mann

Ich weiß, dass einige

Von euch es nicht verstehen werden

Milch-Blut

Vor dem Auslaufen abzuhalten

Interessanterweise beginnt Young den Song, indem er uns in die Position des Abhängigen versetzt, und so tun wir alles, um einen Schuss zu bekommen:

Ich erwischte dich

Als du an meine Kellertür geklopft hast

Ich liebe dich, Baby.

Kann ich noch etwas haben?“

Oh, der Schaden ist angerichtet.

Also hält uns Young von Anfang an davon ab, einen moralisch hohen Standpunkt einzunehmen und auf seinen abhängigen Freund herabzuschauen, denn wir spielen nun selbst eine Rolle. Er positioniert uns, so dass wir an seiner Kellertür erwischt werden, wie wir versuchen, einen Schuss zu erhalten und wir sagen, was immer wir sagen müssen, um das zu bekommen, was wir wollen: „Ich liebe dich, Baby. Kann ich noch etwas haben?“ Young versetzt uns in diese Situation, also ist da „Ein kleiner Teil davon in jedem von uns“.

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In Morphine, einem von Jacksons experimentelleren Werken geht dieser mit seiner Herangehensweise noch ein Stück weiter. Wie Young positioniert Jackson uns so, dass wir als Zuhörer in der Position des Abhängigen sind, der in diesem Fall auch der Protagonist ist. Aber dann lässt er uns in die Welt des Abhängigen hineinfallen, lässt uns eintauchen in die sensorische Erfahrung der Abhängigkeit – oder so nah wie uns ein Hervorrufen der Erfahrung einer Abhängigkeit mithilfe eines Klangs bringen kann. Jackson beginnt mit einer dröhnenden Litanei all der schmerzhaften Dinge, die über ihn gesagt werden, und die er jetzt zu sich selbst sagt:

http://www.azlyrics.com/lyrics/michaeljackson/morphine.html

Ich bin solch ein Schwein, Baby

Da ist nichts zu machen, Daddy

Ich hasse deine Art, Baby

So unglaubwürdig …

Er ist an der richtigen Adresse, Baby

Man hat ihm ins Gesicht getreten, Baby

Du hasst deine Rasse, Baby

Du bist nur ein Lügner.

Du nimmst, was du kriegen kannst, Baby

Dein Hund ist eine Schlampe, Baby

Du machst mich krank, Baby

Du sprichst vom Überleben.

Sie hat sich nie von mir getrennt

Nie getrennt, Baby.

Ich hatte zu arbeiten, Baby.

Du bist nur ein Rivale.

Immer gefällig sein, Daddy

Geh auf und davon, Daddy

Du bist eine Schande, Daddy

So unerwünscht.

Wir hören die schneidende Kritik von „Du hasst deine Rasse, Baby / Du bist nur ein Lügner“ und das ebenso verletzende „Ich hasse deine Art, Baby / So unglaubwürdig.“ Wir hören ihn selbst sagen „Ich bin solch ein Schwein, Baby“ und den Versuch, sich zu entschuldigen „Ich hatte zu arbeiten, Baby“ Er wird sogar kritisiert wegen seiner bloßen Existenz, für die Konfrontation der Leute mit seiner Gegenwart nach den Belästigungsvorwürfen: „Du machst mich krank, Baby / Du sprichst vom Überleben.“ Eine Menge Leute hätte sich wohler gefühlt, wenn Jackson nach 1993 einfach untergetaucht wäre, so dass sie nicht mehr an all die Hässlichkeit erinnert worden wären. Am Schlimmsten von allem ist, dass wir die greifbare Angst hören, dass die Menschen, die er liebt, sich für ihn schämen, ihm vielleicht sagen, er solle weggehen –„ Geh auf und davon, Daddy“, entweder wegen der Belästigungsvorwürfe oder seiner Abhängigkeit oder negativen öffentlichen Wahrnehmung von ihm und wegen all der furchtbaren Dinge, die über ihn gesagt werden: „Du bist eine Schande, Daddy / So unerwünscht.“ Hinterlegt ist dieser Schwall von Anklagen und Selbstkritik mit einem lauten, holperigen, krachenden Beat – einem Stampfen, Stampfen, Stampfen, das auf uns nieder hämmert, mit disharmonischem Klopfen und Fernsehgeräuschen aus dem Hintergrund.

 

Plötzlich hört das Stampfen auf, und das ist solch eine Erleichterung. Eine beruhigende Stimme singt sanft für uns, mit einer einfachen Begleitung am Klavier. Es ist wieder Jacksons Stimme, nun aber viel sanfter und melodischer als die schroffe, schreiende Stimme des ersten Teils. Diese sanfte Stimme sagt uns ganz ruhig, dass etwas ohne Schmerzen in unsere Adern fließt:

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Entspann‘ dich.

Dies wird nicht weh tun,

Bevor ich es dir gebe,

Schließ deine Augen und zähl‘ bis zehn.

Weine nicht.

Ich werde dich nicht bekehren.

Es gibt keinen Grund entsetzt zu sein.

Schließ deine Augen und lass dich treiben.

Demerol, Demerol,

Oh Gott, er nimmt Demerol …

Er hat sehr versucht

Sie zu überzeugen

Dass er alles überstanden hat.

Heute will er es zweimal so sehr.

Weine nicht.

Ich werde es dir nicht übel nehmen.

Gestern hattest du sein Vertrauen.

Heute nimmt er doppelt so viel.

Wenn man sich diesen Mittelteil anhört, dann spüren wir, wie sich unser eigener Körper zu dieser beruhigenden Stimme entspannt, während das Morphium in die Adern des Protagonisten fließt, und wir fühlen eine Annäherung an das, was er selbst fühlt. Wir erfahren eine Art sinnliche Nachahmung: Unsere Körper antworten auf seine Stimme auf die gleiche Art wie der Körper des Abhängigen auf das Morphium reagiert.

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Die negativen Gedanken, die auf ihn/uns niederdonnern, sind bis zu einem gewissen Grad immer noch da – „Oh Gott, er nimmt Demerol“ und „Gestern hattest du sein Vertrauen. Heute nimmt er doppelt so viel“, aber es fühlt sich irgendwie sehr entfernt an. Die Stimme ist ruhiger, und die Lyrics rutschen hin- und her zwischen der ersten, zweiten und dritten Person – ein schemenhaftes, irgendwie schwer auszumachendes Ich/Du/Er – viel mehr als das harte, anklagende „Du“ oder das selbstverdammende „Ich“ des ersten Parts. Es ist eher so, als würde man eine schmerzhafte Unterhaltung über sich selbst belauschen, als dass man direkt angegriffen würde. Es tut noch weh, und es ist noch irgendwie verinnerlicht, aber es ist bereits entfernter.

Abrupt schlägt das Stampfen, Stampfen, Stampfen wieder auf uns ein, so wie die Wirkung des Morphiums ausgesetzt hat, und es ist genauso schmerzvoll wie zuvor:

Er bekam das Zeug, Baby.

Dein Hund ist eine Schlampe, Baby.

Du machst mich krank, Baby.

Du bist ein Lügner.

Ist Wahrheit ein Spiel, Daddy?

Um Ruhm zu gewinnen, Baby?

Es ist überall dasselbe, Baby.

Du bist so zuverlässig …

Du sitzt nur herum, sagst einfach nichts

Und nimmst Morphium.

Ich breche zusammen, Baby.

Du sprichst über Morphium.

Diese Worte sind einschneidend und schmerzhaft, und das erbarmungslose Stampfen hört einfach nicht auf. Es kracht weiter ohne Pause auf uns nieder. Wir wollen, dass es aufhört, wir wollen, dass diese beruhigende Stimme zurückkommt, so wie der Abhängige sein Morphium haben will. Wie bei Daryl in Bad oder der Freundin in The Way You Make Me Feel, führt uns Jackson nicht nur dahin, mit diesem Charakter mitzufühlen. Es ist sehr viel intensiver als das. Er führt uns zu einer Annäherung an die Welt des Abhängigen, so wie er selbst es erfährt – obwohl dies in Morphine auch die körperlichen Empfindungen dieser Erfahrung beinhaltet.

Was jedoch wahrhaft einzigartig daran ist, wie Jackson die emotionalen Verbindungen mit den Zuhörern aufbaut und was ihn von jedem anderen Künstler, den ich kenne, unterscheidet, ist, dass er uns nicht nur dazu auffordert, mit ihm und den vielen anderen Michael Charakteren, die er portraitiert, zu fühlen. Er ruft auch unsere schlimmsten Gefühle über ihn wach, und transformiert sie dann. Mit anderen Worten, er fordert uns nicht nur dazu auf, „richtig zu fühlen“ wie Stowe es formuliert. Er kommt und erwischt uns, wo wir gerade sind, genau mitten in unseren schlimmsten Gefühlen – tatsächlich wiederholt er sogar diese Gefühle und zwingt uns, diese voll nachzuerleben – aber dann trägt er uns von diesem Ort hin zu einem besseren Ort.

Auf viele Arten bestand Jacksons fortdauerndes Projekt darin, unsere Reaktionen auf ihn selbst als kulturelle Person, als Schwarzen Amerikaner und einfach als mitmenschliches Wesen herauszufordern und zu verändern. Während seiner gesamten Karriere mühte er sich mit einer Öffentlichkeit ab, die ihn manchmal vergötterte und ihn manchmal auslachte, aber so oder so nicht willens war, ihn als Mensch zu sehen. Wie er in Breaking News über die andauernden Gerüchte singt, dass seine Ehe mit Lisa Marie Presley ein Schwindel gewesen sei „Warum ist es seltsam, dass ich mich verliebe? / Wer ist das Schreckgespenst, an das ihr denkt?“ In Monster parodiert er die übertriebenen Beschreibungen von sich: „Er ist ein Monster. / Er ist ein Tier.“ Aber dann dreht er die Perspektive um, deutet an, dass die Medien die wirklichen Monster sind –„Warum jagt ihr mich? / Warum verfolgt ihr mich?“ – und schließt mit einer Warnung ab, dass diese Medienexzesse uns ebenso verletzen wie ihn: „Er verdirbt die Laune wie ein Monster. / Er hat dich unter Kontrolle wie ein Monster.“ Mit unserer Unfähigkeit zu ringen, ihn als ein denkendes, menschlich fühlendes Wesen zu sehen, wurde während seiner ganzen Karriere ein Schwerpunkt von Jacksons Kunst.

Jackson tauchte auf der Weltbühne zuerst als außergewöhnlich talentierter Schwarzer Junge auf, der in einem zutiefst rassistischen Land aufgewachsen war. Und als die Massen danach drängten, ihn zu sehen, behandelten sie ihn mit ängstlicher Faszination, wie eine Art exotisches Haustier – „wie ein Tier im Käfig“, so hatte er seiner Mutter einmal erzählt – und dann gab er uns ein exotisches Haustier: eine Ratte, eine Boa Constrictor, ein Tigerbaby, einen Schimpansen. Aber dann nahm er uns mit in Bens Erfahrungswelt und sang „Du fühlst dich, als wenn du nirgendwo erwünscht wärest,“ und in Interview für Interview forderte er die Reporter zum Kontakt mit der Boa Constrictor oder mit seinem Schimpansen auf und diese auf eine weniger furchtsame Art zu sehen. Und durch dieses Mitempfinden richtete er unsere Reaktionen neu aus und veränderte sie.

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Eine Dekade später kristallisierte er sich als Amerikas erstes Schwarzes Teenidol heraus. Und als Amerika kulturell konditioniert war, einen sexy jungen Schwarzen Mann irgendwie als ungeheuerlich zu sehen – als bedrohlich oder ein Alien oder als irgendetwas, das weniger als menschlich war – da gab er uns das Monster: einen Werwolf, einen Zombie. Aber während Thriller verwandelt er sich hin und her, vor und zurück, ähnlich einem Alien und wieder zurück, und fordert uns so zu der Wahrnehmung auf, dass er immer noch dieselbe Person ist wie vorher. Und dann geht er noch einen Schritt weiter und deutet an, dass es Spaß macht ein Monster zu sein und lädt uns dazu ein, es ihm nachzumachen.

Wieder eine Dekade später wird er angeklagt, ein Kind belästigt zu haben. Und als wir die Beschuldigung der Kindesbelästigung hörten, da machte er unsere Abscheu für uns auf seinem Gesicht sichtbar. Durch die Illusion der Gesichtsoperationen ließ er unsere Empfindungen für uns sichtbar werden, so dass wir buchstäblich die Emotionen, die wir auf ihn projizierten, sehen konnten und diese auf uns zurück reflektierten. (Es ist interessant, dass diese Illusion das wiederholte, was einzelne Personen ganz speziell über ihn fühlten. Jene von uns, die dachten, er wäre unschuldig, tendierten zu der Sicht, sein Gesicht wäre irgendwie anders, aber nicht entstellt. Jene, die dachten, er wäre schuldig, neigten zu der Ansicht, sein Gesicht wäre „zerstört“. Und einige sehr reizbare Individuen sahen sein Gesicht offenbar als wirklich fratzenhaft an.)

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Jackson nutzte diese Bilder und Sinnestäuschungen, um absichtlich unsere schlimmsten Gefühle über ihn wachzurufen und diese an die Oberfläche zu bringen, wo sie dann benannt und umgeformt werden konnten. Bedeutend ist, dass dieser Prozess sogar funktioniert, wenn wir als Publikum gar nicht verstehen, was er tut. Tatsächlich funktioniert es sogar am besten, wenn wir uns dessen gar nicht bewusst sind – wenn wir uns den Emotionen bei dieser Erfahrung ganz einfach hingeben und nicht versuchen, sie zu analysieren oder unsere Reaktionen zu steuern. Ich bin ziemlich sicher, dass, wenn ich all die Jahre, die ich Ben gehört oder Thriller gesehen habe, über Rasse nachgedacht hätte, ich dann sehr stark versucht hätte, nur jene Gefühle zuzulassen, von denen ich gedacht habe, sie seien korrekt, und dass ich versucht hätte, jegliche in mir hervorgerufene Angst oder Antipathie gegenüber der Ratte, dem Werwolf oder dem Zombie zurückzudrängen – und Ben und Thriller hätten unter diesen Bedingungen nicht annähernd so gut funktioniert. Die Tatsache, dass ich bei diesen Werken nicht an das Thema Rasse gedacht und auch nicht versucht habe, dies in seinen Schranken zu halten oder meine Reaktionen diesbezüglich zu steuern, war wohl ausschlaggebend für ihre Effektivität.

Jackson fordert immer wieder unsere tiefsten, am meisten verdrängten Emotionen über ihn heraus und er tut das, indem er direkt mit uns in der Sprache des Unterbewusstseins spricht. Wenn das Weiße Amerika der 1980er Jahre irgendwie einer von Freuds Patienten gewesen wäre, und wir hätten ihm erzählt, dass der süße kleine Schwarze Junge von nebenan zu einem sehr attraktiven jungen Mann herangewachsen ist und dass wir davon träumen, er würde in der Nacht zu einem Werwolf, hätte Freud sofort gewusst, wie er das zu deuten hat. Und wenn wir Freud zehn Jahre später erzählt hätten, dass der junge Mann von nebenan angeklagt ist, einen 12-jährigen Jungen belästigt zu haben, und wir hätten Träume, dass er so entsetzt über diese Anschuldigungen sei, dass er seine Nase abgeschnitten hätte, würde Freud genauso gewusst haben, wie er das zu interpretieren habe.

Während der Gedanke, dass Jackson symbolisch seine Nase abschneidet auf der bewussten Ebene nicht viel Sinn machen mag, macht es allerdings sehr viel Sinn auf der unterbewussten Ebene – vielleicht ist das der Grund, warum so viele Menschen bereit waren eine solch unglaubliche Geschichte zu glauben – und wir reagieren auf emotional und psychologisch komplexe Arten, sogar wenn wir es bewusst gar nicht verstehen. Es ist wirklich so, dass Geschichten darüber, dass Jackson mit einer Ratte befreundet ist oder ein Werwolf wird und seine Nase abschneidet, am besten funktionieren, wenn wir sie nicht verstehen – wenn wir uns ihnen einfach hingeben und sie nicht analysieren oder ihnen widerstehen oder versuchen, unsere eigenen Reaktionen zu kontrollieren.

Wenn wir uns mit schmerzhaften Themen wie Rassismus oder Antisemitismus oder Frauenfeindlichkeit oder Kindesmissbrauch befassen, neigen wir dazu, unsere hässlichsten Emotionen zu übertünchen, vorzugeben, es gebe sie gar nicht, und wir versuchen, alles schön angenehm zu behalten. Jackson weigerte sich, das zu tun, wie wir es auch in Songs wie Little Susie oder They Don’t Care About Us sehen können. Aber von einigen wenigen wohl veröffentlichten Ausnahmen geht er den Weg der leichten Berührung. Thriller ist ein sehr amüsantes Video, trotz allem. Während er jedoch nicht grausam oder aggressiv dabei ist, besteht Jackson trotzdem darauf, unsere schlimmsten Gefühle an die Oberfläche zu holen und sie sichtbar zu machen. In Thriller erweckt er tatsächlich die emotionalen und körperlichen Empfindungen des Rassismus in uns – dieses verwirrende Knäuel von Ekel und Angst gemixt mit dem Einfluss des Exotischen, der Verlockung des Verbotenen und dem Nervenkitzel des Gefährlichen. Erst nachdem er diese Gefühle vollständig zum Leben erweckt hat, fordert er sie heraus, formt sie um, verändert sie von Grund auf.

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Anzeichen sprechen dafür, dass er plante, dies auf eine analoge Art mit unserer emotionalen Reaktion auf die Belästigungsvorwürfe genauso zu tun. Er erweckte unsere untergetauchten Gefühle durch die Illusion der plastischen Operationen und beabsichtigte offensichtlich, sie umzugestalten, aber tragischer Weise starb er, bevor er dieses Prozess beginnen konnte. Nachdem er uns jahrelang seine Erscheinung subtil entfremded hatte, verkündete er plötzlich „This Is It!“ und begann, sich in die entgegengesetzte Richtung zu bewegen und uns nun wieder vertraut zu werden. Er schien bereit zu sein, die Maske herunterzuziehen und wieder Michael Jackson zu werden, der Michael Jackson, den wir so sehr sehen wollten. Und ich bin überzeugt davon, dass, wenn er weitergelebt hätte, er uns etwas äußerst Wichtiges, nicht nur über unsere Wahrnehmung von ihm, sondern auch über die Natur der Wahrnehmung selbst, gezeigt hätte – ganz speziell über die Art und Weise, wie wir die Unterschiede, die uns trennen, wahrnehmen und auf sie reagieren.

 

“Michael’s love of Tap” – Michael Jackson & Stepp-Tanz

Michael’s Love of Tap

Quelle (englisch):

http://melbasdance.com/MelbasTapColumns/tabid/64/ArticleType/ArticleView/ArticleID/232/Default.aspx

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Auch wenn viele es nicht wissen: Michael Jackson liebte Stepp-Tanz

Vor 10 Jahren fragte er Debby Allen ihm zu helfen, einen Lehrer zu finden. “Als er mich danach fragte, für ihn den besten Stepp-Lehrer zu finden, wählte ich Paul Kennedy aus. Ich wußte, Paul würde diskret sein. Michael und Paul kamen zu mir nach Hause, wo ich ein Studio hatte.” erinnert sich Allen.

“Ich hatte große Achtung davor, dass Michael ausserhalb seiner “Box” arbeiten wollte, aber es gab nichts, was ausserhalb seiner Box lag. Es war eine großartige kreative Reise, zu sehen, wie er sich entwickelte. Michael war gut. Er kam aus derselben Welt wie Sammy Davies und konnte alles aufnehmen. Auf meinem Boden sind immer noch seine Abdrücke. Ich passte auf Jacksons ältesten Sohn Prince auf, während unserer Stunden, und wir gingen oft in die Küche und assen Maisbrot. Michael war Fan von Fred Astaire und Astaire war Fan von Michael. Es war gegenseitige Bewunderung. Es war keine Überraschung, dass er so viel Erfolg hatte.” sagt Allen.

Die Stunden fanden abends statt, ein oder zweimal in der Woche, solange bis Michaels Terminplan zu kompliziert wurde. Laut Allen brachte Jacksons Mutter Katherine ihn zum Broadway um ihre Shows anzusehen. “Sweet Charity” und “West Side Story”, und sie erinnert sich, dass auch Janet dabei war. Katherin unterstützte den Broadway und lies ihre Kinder viele Shows ansehen. Als Paul Kennedy krank wurde und Jackson nicht länger unterrichten konnte, rief er Dormeshia Sumbry-Edwards an, um ihr zu sagen, dass Jackson nach einem Stepp Lehrer/Choreografen suche und ermunterte sie, dort anzufragen.

Dormeshia Sumbry-Edwards ist eine vollkommene Tänzerin, die in Kennedys Studio trainiert. Sie war die einzige weibliche Stepp Dancerin in Savion Glover’s “Bring In “˜Da Noise, Bring in “˜Da Funk.”. Sie gehört zu den besten Stepp Tänzerinnen der Welt, viele sagen, sie ist die Beste.

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“Dormeshia, you’re excellent honestly – MJ”

Jackson lies Sumbry-Edwards 1997 nach Paris kommen, für ein Gespräch. Michael hatte viele Fragen: “Kannst du tanzen wie die Nicholas Brothers oder Fred Astaire? Wie schnell kannst du deine Füsse bewegen?” Michael legte sich vor sie auf den Bauch, mit dem Kopf dicht an ihren Füssen und sagte: “Wie bekommst du all diese Geräusche hin? Mach es noch einmal, so schnell wie du kannst. Kannst du mir das beibringen?” erinnert sich Edwards

Sumbry-Edwards wußte nicht, ob sie den Job hatte – erst zwei Jahre später. Man kann sich ihre Überraschung vorstellen, als sie den Hörer abnahm und Jackson war drann. “Wie gehts?” fragte er, bevor er sie einlud, mit ihm zu arbeiten. Sie erklärte, dass sie gerade “Noise/Funk” abschloss und schwanger war. Er sagte, sie solle sich wieder melden, nach der Geburt und wenn sie bereit wäre. Ein paar Monate später war sie bereit.

“Wir arbeiteten überall und zu jeder Zeit.” ein paar Mal in LA, meistens jedes Wochenende in Las Vegas,” sagt Edwards. Sie flog Freitags Abends hin, arbeitete Samstag und Sonntag und reiste dann zurück nach New York. Das ging etwa über zwei Monate so. Sie arbeiteten auch ab und zu irgendwo zwischen Vegas, LA, und West Palm Beach, Florida,. “Wenn wir im Studio waren, waren da nur wir beide, und ich lernte ihm als Person kennen,” sagt Edwards. “Er war immer über alles informiert, was in der Welt vorging, Religion, Familie und das Leben ausserhalb des Entertainments. Er war ein Mann und ein Vater, der ein großartigesVerhältnis zu seinen Kindern hatte.”

Nach 9/11 rief Jackson Sumbry-Edwards an und bot ihr an, ihre ganze Familie für zwei Wochen nach Kalifornien zu bringen, während sie arbeiten könnten. (Sumbry-Edwards ist mit dem Stepp Tänzer Omar Edwards verheiratet und sie führen das Harlem Tap-Studio. Sie haben zwei Kinder, Jerimiah und Ebony) Sie hatten unterschiedliche Terminpläne aber sie genossen die Zeit in Kalifornien, in West Palm Beach und auf der Ranch. “Michael lud uns zum Abendessen ein, und unsere Kinder waren mit seinen zusammen, bevor unsere Sessions begannen.”

Jackson war mit vielen Dingen beschäftigt, und wenn sie arbeiteten, dann waren es meistens 4 Stunden am Tag.

Edwards erinnert sich: “Michael wußte genau was er wollte. Die meiste Zeit fand das Training ohne Musik statt, aber einmal spielte er ein Lied seiner Schwester Janet und sagte, es sei sein Lieblingslied. Er sagte, er mag dieses Feeling und möchte etwas mit diesem Feeling umsetzen.” “Was erkennst du an genau dieser Stelle?” erinnert sich Edwards an eine Frage Jacksons, als er sie um Hilfe bei der Choreografie bat. “Er nahm sich zurück, und lies mich kreieren. Er machte dann einige Änderungen und vollendete es mit diesen Änderungen. Er war ein Perfektionist und in 4 Stunden haben wir manchmal nur 4 Tackte erarbeitet. Er machte nicht weiter, bis er mit einem Move ganz zufrieden war. Auf diese Art verleibte er sich die Materie ein, und machte sie zu einem Teil von sich selbst. Er feilte alles aus, bevor er einen Schritt weiter ging. Ich sah die Leidenschaft in seiner Arbeit, es war sehr intensiv.”

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A pair of Michael Jackson worn tap shoes. These Capezio brand black leather tap shoes were worn by Michael Jackson while preparing for his This Is It Tour. Jackson practiced many types of dance and was a talented tap dancer. (Julians Auctions)

“Manchmal fand Jacksons jüngster Sohn Blanket den Weg ins Studio”, in den letzten beiden Jahren, als sie in Las Vegas in dem Studio in seinem Haus arbeiteten. “Einmal hatten wir es beide ziemlich vergeigt, und Blanket stand in der Tür und lachte. Es war ein besonderer Moment dadurch, es war so süß, dass er da stand. Michael liebte Stepp Tanz. Er mochte die Nicholas Brothers und Fred Astaire. Er wusste ganz genau, was er wollte. Er liebte Rhythmus. Er sass einfach nur da, und sah zu.”

Jackson arbeitete daran, das Steppen zu lernen. Er erlernte zuerst zwei Jahre lang die Technik, bevor er etwas anderes machte. Er lernte das Stepp ABC: “shuffle exercises, paddle and roll, cramp roll, pull backs, draw backs, clean time steps” Wir erarbeiteten all die Basics.

Meistens traf Sumbry-Edwards zu früh im Studio ein, zog ihre Schuhe an und wärmte sich auf, während sie auf ihn wartete. Wenn Jackson hereinkam, lies er sie weitermachen, setzte sich hin und sah zu. Wenn sie fertig was sagte er: “Wow, diese Rhythmen waren großartig.” und manchmal wollte er ihre Improvisationen in das integrieren, woran sie arbeiteten.

Sumbry -Edwards hält Jackson für einen der größten Entertainer der Welt. “Michael hat über Jahrzehnte Tänzer inspiriert. 2009 gibt es immer noch Tänzer, die Michael studieren”, sagt Edwards. Das letzte Mal, dass sie mit ihm zusammen arbeitete war im September 2008.

Übersetzung: MvdL

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Michael Jackson Tapdance:

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Another influence in Sumbry-Edwards’ life was the late, great, Michael Jackson. Their professional relationship began shortly before she joined Noise/Funk on Broadway, and continued up until the November before his death. Her teacher, Paul Kennedy, had begun one-on-one lessons with Jackson, but when Kennedy fell ill, he turned Jackson over to Sumbry-Edwards. “Michael was curious about tap dance,” she says. “He loved rhythms. He was an absolute perfectionist. We would work for three hours on two bars!” She remembers how intensely he’d watch her dance. “He would lay down in front of me like a kid and ask me to tap and tell me, ‘Slower, slower, slower,’ then ‘Faster, faster, faster!’ Then he’d look up at me and say, ‘Can you show me how to do that?’ ”   Now, she’s turning her time with Michael Jackson into inspiration for her choreography. She prepared a section of this for her Danspace performance in March. “It’s kind of like closing a chapter,” she says. “It’s a tribute to Michael Jackson but it’s also for Paul Kennedy. Both of them are gone now.” -

See more at: http://www.dancemagazine.com/issues/May-2011/Taps-Leading-Lady#sthash.CKJtAgkW.dpuf

Michael Jackson „Moonwalker“ – Interview mit Kellie Parker

Das Mädchen aus dem Smooth Criminal Video: Kellie Parker

Quelle/englisch:

http://noblemania.blogspot.co.uk/2013/07/the-girl-in-video-smooth-criminal-1988.html

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Wie alt warst du, als du im Smooth Criminal Video mitspieltest?

Wir filmten das Smoth Criminal Video über einen Monat lang und dann den Rest des Films etwa 8 Monate lang. Ich war 10-11Jahre alt, als wir den Film drehten, und als er herauskam, war ich schon 12. Wir hatten so eine lange Drehzeit, weil wir immer Ergänzungen am Script machten. Es wurde einfach ein ausgedehntes Video, und es wuch zu einem Feature an, und hatte schliesslich eine Dauer von etwa 40 Minuten.

Wo lebtest du zu der Zeit?

Ich wohnte in Huntington Beach, mit meiner Familie.

In welchen Musikvideos, Shows oder Filmen hast du davor mitgespielt?

Ich arbeitete als Schauspielerin zu der Zeit. Ich war in Highway To Heaven, Superior Court und in vielen nationalen Werbespots zu sehen.

Wie wurdest du gecastet?

Ich nahm an der Audition teil und hörte dann 6 Monate lange nichts, also nahm ich an, sie hatten jemand anderen. Später fand ich heraus, dass sie ein landesweites Casting hatten und es deshalb so lange dauerte, bis man einen Rückruf bekam. Danach kam ich zu einem Screen-Test mit ein paar der Jungen, die dort für die Zeke Rolle in der Auswahl waren.

Den Look, den ich im Video habe, als Wildfang mit verwuschelten Zöpfen, war genau so, wie ich zur Audition kam. Ich war nie ein sehr mädchenhaftes Mädchen, und es war etwas, was mich von den anderen Mädchen unterschied. Ich war burschikos, ich wollte immer einer der Jungen sein. Ich denke, deshalb bin ich vielleicht Michael aufgefallen. Ich war sehr natürlich, nicht sehr zurechtgemacht. Ich erinnere mich, in der Maske wurden Mädchen so zurechtgemacht wie ich. Ich erinnere mich, dass ich mich aufregte, dass sie alle so aussehen sollten, wie ich! Aber jetzt weiß ich, was das für ein Kompliment war.

Erinnerst du dich, wie du auf das Casting reagiert hast?

Ich war nicht so sehr aufgeregt darüber. Als Thriller herauskam, war ich gerade 5 Jahre alt. Ich kannte zwar Michaels Musik, aber ich war kein Fan, und hatte keine Vorstellung davon, wer er war. Ich glaube fast, das ist auch mit ein Grund dafür, dass ich die Rolle bekam – ich war sehr entspannt in seiner Anwesenheit, denn für mich war er nicht dieser Megastar. Ich sah ihn einfach als ein Schauspiel-Kollege. Der Kinder liebte.

Wo wurde das Video gedreht?

Wir filmten das Video, was ursprünglich Chicago Nights hiess, in den Culver-Soundstages. Für den Film zogen wir dann zu den Universal-Soundstages um. Die Aussenaufnahmen wurden alle auf einer Ranch nördlich von LA gemacht, auf der Disney Ranch.

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Wie war es, das Video zu drehen?

Es war die unglaublichste Erfahrung meines Lebens! Ohne Zweifel hat es den Verlauf meines Lebens verändert. Michael und ich wurden gute Freunde. Er spornte mich immer an, besser zu werden und brachte mir viel über den künstlerischen Prozess bei. Wenn du mit 10 Jahren jemand mit diesem kreativen Genius triffst, der sich Zeit für dich nimmt, ist das so, wie ein Lottogewinn, und ich weiß genau, wieviel Glück ich hatte, das ich diese Erfahrung machen konnte. Michael behandelte mich nie wie ein Kind, immer als gleichwertg, als professionell. Ich denke, das war weil er seit seiner Kindheit in diesem Geschäft war und wußte, wie es ist, am Set zu sein, mit den großen Erwarungen, die an dich gestellt wurden, damit du deine Performance ablieferst. Der Druck ist der gleiche, ob du ein Erwachsener bist, oder ein Kind. Und Michael respektierte das.

Was war der schwerste Teil des Drehs?

Ich erinnere mich nicht an schwere Teile, aber einmal musste ch in den Notfallraum, wegen eines Unfalls. Es war bei der Szene in der Höhle, wenn Mr. Big (Joe Pesci) mich auf den Boden schubst. Einmal stiess er etwas fester und ich stolperte, als ich nach hinten fiel und konnte mich nicht mehr auffangen. Ich landete auf dem Mikophon-Pack auf meinem Rücken. Ich fiel heftig auf den Boden. Michael war sehr besorgt um mich. Es war wirklich lieb.

Wie war es mit Michael Jackson zu arbeiten? Wie war er?

Michael war der netteste Mensch, den ich je getroffen habe. Ich bin so glücklich, nicht nur mit ihm gearbeitet zu haben, sondern über Monate mit ihm gearbeitet zu haben, und mit ihm befreundet sein zu können, auch noch Jahre danach. Er war wie der Versuch „Energie/Leuchten in einer Flasche“ zu bewahren (He was lighting in a bottle) ; die Luft veränderte sich, wenn er in der Nähe war. Es ist schwer zu erklären, aber du konntest ihn fühlen, bevor du ihn gesehen hast.

Er machte auch vie Spass am Set, spielte Streiche und lachte mit uns. Das beste Beispiel ist, als wir draussen auf der Ranch filmten, und wir lange, harte Tage in der Sonne hatten, und ich die letzte Aufnahme für den Tag machte. Ich dachte, wir hätten es geschaft für den Tag und der Regisseur sagte, wir bräuchten noch eine Aufnahme. Ich konnte in der Spiegelung des Objektivs etwas kommen sehen; ich drehte mich um, und sah Michael. Sean und Brandon, die zu mir hin rannten und Wasserballons und Wasserpistolen dabei hatten. Sie machten mich völlig nass!

Dann war da noch das erste Mal, als ich Michael am Set tanzen sah. Mir stand buchstäblich der Mund offen. Die Energie, die er als Performer hatte war absolut einmalig, und die Energie/Elektrizität im Raum war überwältigend.

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Was denkst du über das Video?

Ich habe es geliebt und liebe esimmer noch. Es ist wirklich eines der besten Videos aller Zeiten. Es ist wirklich zeitlos.

Was dachten deine Eltern darüber?

Meine Eltern waren stolz auf mich.

Was dachten deine Freunde?

Ich weiß nicht, ob meine Freunde zu dieser Zeit beeindruckt waren, aber danach hat es mir wirklich Punkte gebracht, als „cool“ zu gelten. Als es heraus kam, arbeitete ich viel, so dass ich meine engsten Freunde auch im Filmgeschäft hatte, und die waren sicherlich weniger beeindruckt, als normale Kids. Es war wirklich viele Jahre später, als ich realisierte, welchen Effekt der Film und das Video auf die Leute hatte.

Smooth Criminal und der längere Film waren Teil von Moonwalker. Es sollte in US Kinos veröffentlicht werden, aber aus rechtlichen Gründen fand das nie statt. Viele Kinder in meinem Alter oder jünger hatten die Moonwalker DVD und sahen sie immerzu an. Weil sie familiengeeignet war, gab es eine ganze Generation, die mit dieser DVD aufwuchs, Kinder, die das eigentlich Video sicher erst Jahre später auf MTV sahen.

Als du in dem Alter warst, in dem man sich verabredet, hat sich dieses Video in irgendeiner Art auf deine Liebe ausgewirkt?

Als ich jünger war, hatte es keinen Einfluss, und als ich älter war, erzählte ich den Leuten erst davon, wenn ich sie gut kannte. Ich versuchte immer, meine Freundschaft mit Michael privat zu halten; ich wollte das nie für persönliche Vorteile ausnutzen. Wenn ein Typ es erst mal herausfand, gab es normalerweise Pluspunkte für mich, viele waren in mich verknallt.

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Bekamst du Fanpost?

Ein paar Briefe. Sie sind bei mir zuhause in einer Schachtel.

Hat das Video irgendwelche Kontroversen ausgelöst, die dir bekannt sind?

Mir sind keine Kontroversen im Zusammenhang mit dem Video bekannt.

Was wurde dir bezahlt?

Ich glaube ich bekam den Tagessatz von SAG. Ursprünglich sollte ich nur einen Monat dort arbeiten, aber es wurde sehr viel länger. Es endete damit, dass viel Merchandising gemacht wurde, wo ich auch mit dabei war: Bilderbücher, Malbücher, Videospiele, Poster.

Hast du die Weltpremiere des Videos bei MTV gesehen, und falls ja, wie fühlte sich das an?

Wir hatten eine Vorführung auf einer großen Leinwand, zu der ich hinging. Es machte Spass, alle Videos auf einer großen Leinwand zu sehen. Ich sah auch die MTV Premiere. Ich erinnere mich, es mit meiner Familie zuhause angesehen zu haben und dass ich lange aufbleiben durfte, um es zu sehen. Es war surreal, es zu sehen, und es war großartig, denn es war eine Ausrede für mich, MTV gucken zu dürfen.

Hat man dich in der Öffentlichkeit je erkannt? Wie oft und wann zum letzten mal? Hast du Geschichten darüber?

Ich wurde in der Öffentlich keit nie erkannt, ausser zusammen mit Michael. Wenn ich mit ihm zusammen in der Öffentlichkeit war, sagten die Leute: „Du bist das kleine Mädchen aus dem Video!“ Es war immer lustig, erkannt zu werden. Wenn es heute jemand herausfindet, macht es Spass ihre Gesichter zu beobachten, denn ich sehe, dass sie für einen Moment mein Gesicht abscannen und dann normalerweise sagen „Du siehst noch genauso aus.“

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Warst du danach noch in anderen Musikvideos zu sehen?

Jahre später, als Erwachsene, machte ich bei mehreren Videos als Tänzerin und Schauspielerin mit.

Wo warst du am College und was hast du studiert?

Ich studierte Wirtschaft und Film, und machte nach mehreren Anläufen den CSUM Abschluss. (California State University-Master) Es war schwer für mich, in einem Rutsch die 4 Jahre durchzumachen, weil ich immer noch in der Entertainment-Industrie arbeitete, und für Touren gebucht wurde, die mich für längere Zeitzspannen ins Ausland brachten. Als ich älter wurde, vertrauten mir die Lehrer mehr, solange ich bei den tests gut war, waren sie bereit, trotz meines verrückten Terminplans mit mir zu arbeiten. Ich gab es nie auf, weil es etwas war, was ich mir selbst zum Ziel gesetzt hatte.

Was machst du heute?

Ich bin immer noch in der Unterhaltungsbranche, aber mittlerweile meist „behind the scenes“. Ich habe Glück – denn wegen meinen vielfältigen Erfahrungen kann ich im Live- und im Film-Entertainment arbeiten. Ich bin Produzentin fü TV Produktionen, Choreografin und Assistenz-Regisseurien für große Live-Shows. Ich liebe mein Leben, es fühlt sich nie wie Arbeit an, weil ich das was ich tue liebe. Ich fing mit der Arbeit am kreativen Teil „behind the scenes“ an, als ich Anfang 20 war, weil ich zu der Zeit schon solange performte und ich meine kreativen Gedanken besser ausdrücken wollte. Viel davon verdanke ich Michael, das Vertrauen in meine eigene Kreativität und meine Gedanken zur Kunst, kommen von der Zeit, die ich mit ihm verbrachte.

Vor kurzem beendete ich eine Zusammenarbeit mit Kenny Ortega, der lange Jahre für Michael arbeitete, und wir hatten tolle Gespräche über Michael. Es war schön, sich mit jemand zusammen zu erinnern, der auch Michael als Mensch und Freund kannte, und nicht nur den Star Michael.

Wo lebst du?

In Kalifornien.

Was dachtest du, als du von mir gehört hast?

Ich war darüber aufgeregt, über diesen besonderen Moment in meinem Leben zu sprechen. Wie ich erwähnte, war ich immer sehr still über meine Zeit mit Michael, aber es ist schön die Gelegenheit zu haben, den Leuten zu erzählen, wie es war, dabei zu sein, als dieses ikonische Video gemacht wurde. So viele unbeschreibliche Erinnerungen an die Dreharbeiten spät in der Nacht, mit den Tänzern am Set zu sein und die Entwicklung des Projekts zu verfolgen. Ich tanzte, seit ich 3 Jahre alt war, und morgens nahm ich an dem Warm-Up der Tänzer teil, mit dem Choreograf Vincent Paterson. Sie waren unbeschreibliche Tänzer. Diese Besetztung hatte eine sehr enge Verbindung und das kann man spüren, wenn man das Video ansieht; sie waren wie eine Familie.

Hat dich jemand anderes schon über diese Dinge interviewt? Wenn ja, wer war es?

Vor ein paar Jahren war ich in Las Vegas in einem Gremium für die Vorführung des Films und Videos, und es gab über die Jahre auch ein paar andere Interviews.

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Warst du auch mal bei Fantreffen, um Autogramme zu geben? Wenn nicht, würdest du es tun?

Ich wurde nie danach gefragt, ich denke, es käme auf die Umstände an. Michael umgibt soviel Liebe und ich weiß, der Film und das Video bedeuten vielen Menschen sehr viel.

Bliebst du mit Michael in Verbindung? Und wie oft?

Michael und ich blieben Jahrelang befreundet.

Wann war das letzte mal, dass du mit ihm zu tun hattest, und worum drehte sich euer Gespräch?

Ich sah Michael ein paar Wochen, bevor er starb. Davor hatte ich ihn mehrere Jahre nicht gesehen. Ich war so glücklich, dass ich ihm Hallo sagen konnte und ihm noch ein letztes mal in die Augen sah.

Wie kam das zustande? Hatte er dich angerufen, oder du ihn? Wo hast du ihn gesehen?

Ich arbeitete als Choreografin und habe viele Shows und einige Filme für Disney gemacht. Er kam zu einer der Shows, ein paar Wochen, bevor er starb und ich war an dem Tag auch dort. Er wußte nicht, dass ich da sein würde. Es war nur kurz, aber ich hatte die Gelegenheit ihn zu sehen, und dafür bin ich für immer Dankbar.

Wie hast du erfahren, dass Michael starb? Und wie hat es dich getroffen?

Ich war in einer Probe, als die Nachrichten kamen, dass Michael zum Krankenhaus gebracht worden sei. Ich fand es durch eine Textnachricht meines Bruders Eric heraus, der am Set, als ich mit Michael arbeitete, viel Zeit mit mir verbracht hatte.

Als ich erfuhr, dass er gestorben war, hatte ich einen Filmriss und mir schossen die Tränen in die Augen. Der erste Mensch, der sich um mich kümmerte, ich brach unter Schock zusammen. Es war surreal und ich war so traurig, weil er immer noch soviel zu geben hatte. Aber seine Legacy wird für immer leben, und es gab soviel Schönes, soviel Liebe, die nach seinem Tod ausströmte. Ich glaube, er sieht von irgendwo auf uns herab, und lächelt. Wir sind glücklich, dass er eine zeitlang hier bei uns war, und dass er erreichte, was ihm am Herzen lag – damit die Menschen sich gegenseitig lieben, die Freude in ihrem Leben spüren und an Magie glauben. Und egal wo du auf dieser Welt hinkommst, wenn seine Musik spielt, passiert genau das… die Menschen tanzen, singen und lachen, ihr Geist erhebt sich. Was ein wunderbares Geschenk von ihm an uns!

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Was denkst du über die Vorwürfe, die gegen Michael von Familien der Kinder,mit denen er befreundet war, hervorgebracht wurden?

Ich kann weder über das Verhältnis noch über die Erfahrungen, die irgendjemand anders mit Michael hatte urteilen, denn ich war nicht mit ihnen zusammen. Alles, was ich über all die Zeit die ich mit ihm verbrachte sagen kann, ist, dass er der liebevollste/fürsorglichste und sanfteste Mensch war. Er sah immer wie ein Vater nach mir. Ich verbrachte Zeit mit ihm auf seiner Ranch, Neverland, und ich hatte immer so viel Spass mit ihm.

Ich weiß, dass die Leute nicht verstehen, warum Michael immer Kinder um sich hatte und als Erwachsener kann ich sehen, warum das ungewöhnlich wirken mag. Aber alles, was man tun muss ist, sich irgendwelche Kinder anzusehen und zu sehen, dass sie über keinen „Filter“ verfügen, sie sind einfach aufrichtig. Dann versetze dich selbst an Michaels Stelle: Umrundet von Menschen die ständig ausfilterm WAS sie zu dir sagen. Wie erfrischend muss die Ehrlichkeit von Kindern dann für dich sein.

Michael stellte mir immer Fragen, so dass sich mein Argumentieren/Urteilsvermögen weiterentwickelte. Wir träumten laut und erfanden zusammen Geschichten, waren auf viele Arten kreativ. Ich glaube, er vesuchte für mich das zu sein, was er sich gewünscht hätte, dass jemand für ihn getan hätte, als er selbst ein Kind in diesem Geschäft war.

Er war der netteste Mensch mit dem edelsten Herzen. Aus meiner Erfahrung mit ihm kann ich mir nicht vorstellen, dass er irgendjemand verletzt hätte.

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Noch als letztes: warst du Annie?

Nein, ich war nicht Annie. Ich war einfach „Katy“ :) Wir wussten nie, wer „Annie“ war.

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Übersetzung: M.v.d.L.

Am Set des ‘Rock With You’ Musikvideos (1980)- Interview mit der Fotografin Kate Simon

Ein Interview über das Photo-Shooting für das LID-Magazine Nr.10/ 1980

Gillian McCain spricht mit der Fotografin Kate Simon

English Version: http://tally777.tumblr.com/post/58013162230/michael-jackson-by-kate-simon-kate-simon-and-i

Lid Magazine

Gillian McCain: Hallo. Kate.

Kate Simon: Hallo. Gillian.

GM: Wir sind hier, um über jenen Tag im Jahr 1980 zu reden, als Sie Michael Jackson am Set der Musikvideos aus seinem Album ‘Off The Wall’ fotografiert haben.

KS: Michael Jackson war ein so interessantes Thema und anders als alle, die ich jemals fotografiert habe. Etwas, das mir als ungewöhnlich auffiel, war Michaels Stille zwischen den einzelnen Aufnahmen. Wenn Michael nicht auf der Bühne stand, war es, als sei er in einer Blase aus Schüchternheit gefangen und nicht in der Lage, auf der gleichen Ebene wie der Rest von uns mit der Realität umzugehen. Doch wenn die Musik spielte und er sang und tanzte, war es, als würde ein gänzlich anderes Wesen zum Leben erwachen, und seine Energie, seine Sicherheit und sein Selbstbewusstsein überwältigten mich einfach, als ich dort stand und ihm durch die Kamera zusah.

GM: Ist ein gutes Fotomotiv zu sein abhängig davon, selbstbewusst zu sein?

KS: Ein gutes Fotomotiv zu sein, heißt, sich selbst zu kennen. Es ist menschliche Interaktion, und es geht darum, den Fotografen ebenso zu respektieren wie sich selbst. Für einen Porträt-Fotografen ist es wichtig, dass das Motiv ihn mag, sich ihm öffnet und ihm vertraut – innerhalb ziemlich kurzer Zeit.

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GM: Das Interessante am Michael Jackson Shooting war, dass Sie ihn erst kennenlernten, nachdem Sie ihn fotografiert hatten.

KS: Ja, nicht wahr? Wahrscheinlich, weil er so schüchtern war. Aber Junge, er hat’s mir gegeben, als er tanzte. Es war eigenartig, wie unabhängig und so bei sich selbst und voller Hingabe er war, wenn er tanzte. Ich habe niemals jemanden wie ihn gesehen.

GM: Welches waren die Umstände, die dazu führten, dass Sie Michael an diesem Tag in einer so privaten Umgebung fotografierten?

KS: Ich arbeitete damals als in Amerika lebende Fotografin für ‘Melody Maker’, ein britisches Musik-Wochenmagazin. Susan Blond von Epic Records International schickte Stephen Demorest und mich nach Los Angeles, damit ich Michael fotografieren und er ihn interviewen konnte. Ich muss sagen, Stephen Demorest war ein äußerst attraktiver und liebenswürdiger Mann. Wir waren gute Freunde und sind es noch. Später wurde er Chefautor bei ‘Guiding Light’ und ‘All My Children’ und erhielt mehrere Emmy Awards für seine Arbeit als TV-Autor.

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GM: War es aufregend für Sie, Michael zu fotografieren, oder war es nur ein weiterer bezahlter Job?

KS: Zu diesem Zeitpunkt in meiner Karriere wurde ich häufig nach L.A. geschickt; es war einfach ein weiterer Auftrag für mich, um ehrlich zu sein. Epic hatte angeboten, uns im Hilton unterzubringen, doch ich sagte: “Auf keinen Fall, wir müssen im Tropicana bleiben.” Und bis zum heutigen Tag hegt Steve einen Groll deswegen, weil eine Party-feiernde Heavy Metal Band ihn die ganze Nacht wachhielt, bevor wir früh am Morgen aufstehen mussten, um den Videodreh zu machen. Bis heute erinnert er mich immer wieder daran, doch ich mochte das Tropicana.

GM: Wussten Sie im Vorfeld, wie die Umstände sein würden?

KS: Keiner von uns wußte, wie dies werden würde. Meine Aufgabe war es im Wesentlichen, Michael für diese beiden Videodrehs abzulichten. Damals bedeutete die Musikindustrie eine Menge Spaß. Wir gingen zur Bühne, und niemand war da. Sie war für Michael vorbereitet worden, um die Videos zu ‘Off The Wall’ und ‘She’s Out Of My Life’ zu drehen. Es gab dort nur Michael, meinen Texter Stephen Demorest, der Michael am nächsten Tag interviewen würde, und Michaels Manager, der wie ein Falke hinter mir kreiste und mich mit Argusaugen beobachtete. Ich erinnere mich, dass das vorhandene Licht wirklich gut war. Ich glaube, die Bilder besitzen viel Seele und Atmosphäre. Außer uns waren nur noch eine Visagistin und ein paar Techniker anwesend. Insgesamt waren weniger als zehn Leute dort.

GM: Es muss aufregend gewesen sein, ihm so hautnah beim arbeiten zuzusehen.

KS: Es war einfach atemberaubend. Jede Bewegung, die er machte, war perfekt. Es hat ihm so viel Spaß gemacht und er war wirklich glücklich. Ich dachte bei mir, dass er fantastisch aussah.

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GM: Gaben Sie ihm irgendwelche speziellen Anweisungen oder sagten ihm, wo er stehen sollte?

KS: Nicht wirklich. Ich fand nur den richtigen Standort für mich heraus, was etwa zehn Meter von ihm entfernt neben dem Kameramann war. Meine Aufgabe war klar, ich musste sicherstellen, dass von technischer Seite alles bereit war, um die bestmöglichen Aufnahmen zu erhalten, was durchaus eine Herausforderung war angesichts der Scheinwerfer und Laserstrahlen, die von seinem Pailletten-Overall zurückgeworfen wurden. Das Licht war einfach überall, doch ich schaffte es, das Maximum seiner Energie und Kraft aus Michael herauszuholen; und ich glaube, die Fotos, die ich an jenem Tag machte, konnten diese Energie einfangen.

GM: Haben Sie zwischendurch mit Michael gesprochen?

KS: Nein, es war seine Show. Es ist schwer, Worte dafür zu finden, wenn jemand so gut ist. Jede Bewegung war so exakt und führte nahtlos und perfekt zur nächsten Bewegung. Es war berauschend, Michael mit so absoluter Freude performen zu sehen. Michael wußte genau, wie er sich der Welt präsentieren wollte. Es war, als würde die Magie, die er besaß, direkt aus dem Kosmos in seinen Körper fließen. Michael beim Tanzen zu beobachten, war, als sehe man die gesamte Geschichte des Tanzes.

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GM: Wann sprachen Sie schließlich mit ihm?

KS: Nach dem Bühnen-Dreh gingen wir in einen kleinen Raum und ich packte meine Kameras zusammen, doch ich wollte nicht einfach ohne Abschied gehen. Das hätte ich als unhöflich empfunden. Also sagte ich zu Michael: “Nun, Michael, Sie müssen sich gut fühlen, es ist wunderbar gelaufen”. Ich wollte ihm das sagen, bevor ich ging. Es war merkwürdig, dass er in Gesellschaft so schüchtern war; seine Stimme war federzart, als er zu mir sagte: “Nun … Kate … wissen Sie …” und verlor sich dann. Ich bekam ein paar wirklich gute Bilder von ihm in diesem Raum, bevor ich ging. Es sind gute, ungestellte Porträts. Der Raum war winzig, etwa 12 x 8 Fuß, und er saß einfach auf der Couch für die Fotos.

GM: Was für eine unglaubliche Erfahrung, die Gelegenheit gehabt zu haben, Michael zu dieser Zeit und an diesem Ort zu fotografieren …

KS: Wissen Sie, es war wirklich eine aufregende Erfahrung; in den Fotos kann man seine Freude und Begeisterung spüren.

GM: Absolut. Danke, dass Sie uns an diesem Tag teilhaben ließen, und für Ihre unglaublichen Bilder von Michael.

KS: Es war mir eine Freude, Gillian.

……………………………………….

Quelle: MJJ Underground / Übersetzung: Pearl (Vielen Dank dafür!)

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English Version: http://tally777.tumblr.com/post/58013162230/michael-jackson-by-kate-simon-kate-simon-and-i

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Behind The Scenes: Michael Jackson – Ebony Magazine Cover Shoot 2007

Für das Ebony Magazine 2007 gab es im Brooklyn Museum NY ein Fotoshooting mit Michael (Fotograf: Matthew Rolston). Im Heft war auch noch ein Interview mit Michael. Die Redakteure von Ebony haben zusätzlich noch einige Fragen der Leser beantwortet und bieten einen Blick hinter die Kulissen der Entstehung des Ebony-Covers. English-Version: http://mjjromania.blogspot.de/2010/08/ebony-magazine-december-2007.html michaeljacksonebony

Ebony Magazine hatte mit Michael und seinen Mitarbeitern in den vergangenen acht Monaten die Details des Shootings und Interviews ausgearbeitet. Ursprünglich hatten wir versucht, dass es Anfang August stattfinden sollte, aber die Zeitpläne kollidierten. Als Termin wurde Montag 24 September 2007 festgelegt und die Teams wurden mobilisiert . In der Nacht davor, am Sonntag, ist Michael mit seinem Sohn Prince Michael II, liebevoll “Blanket” genannt, in der Hotel-Suite, die in einen Ankleideraum verwandelt wurde, angekommen um die Kleidung, ausgewählt vom renommierten Stylisten Phillip Bloch, anzusehen. Auch vom Italienischen Designer Roberto Cavalli sowie Designern wie Valentino, Yohji Yamamoto, Hugo Boss, Cesare Paciotti und vielen mehr, war Kleidung vorhanden. Ausserdem hatten wir Diamant-Schmuck im Wert von mehr als 2.000.000 $ am Set , von “Jacob der Juwelier”, H. Stern und Lorraine Schwartz. ebony

Am nächsten Morgen kamen wir gegen 9.00 Uhr zum Brooklyn Museum. Normalerweise ist das Museum für die Öffentlichkeit am Montag geschlossen, aber das Personal erlaubte uns, den Ort für das Shooting zu verwenden. Starfotograf Matthew Rolston, Ebony Creative Director Harriette Cole und Ebony Foto Regisseur Dudley Brooks hatten bereits mehrere Standorte einschließlich des Beaux-Arts Grand Court, der ägyptischen Galerie und dem Skulpturengarten ausgekundschaftet. Dann, um 3.00 Uhr begann das Shooting. Während dem Shooting groovte ein entspannter Michael zu seiner eigenen Musik – PYT, Billie Jean, Human Nature – dröhnte aus einem Sound-System und er zeigte sogar ein paar originale Tanzschritte. Nach fünf Kleiderwechseln und sechs Stunden Fotografie, dankte er der Mannschaft und war auf dem Weg zurück zum Hotel, gerade rechtzeitig, um die Kinder zu Bett zu bringen. Am nächsten Tag kamen wir um die Mittagszeit zu seinem Hotel, um zum ersten Michael Jackson Interview seit Jahren zusammen zu sitzen. Für die nächsten anderthalb Stunden, teilte Jackson uns seine Gedanken über die Entstehung von Thriller, über MTV und Musikvideos, Gott, Vaterschaft und den Zustand der heutigen Musikindustrie mit. Sie finden dieses Interview und mehr in den Seiten der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift Ebony . Inzwischen haben uns mehr als 200 Lesern aus der ganzen Welt geschrieben mit Fragen über das Shooting, das Interview und den Star. Hier sind ein paar dieser Fragen, beantwortet vom dem Ebony Team – Vice President und Editorial Director Bryan Monroe, Creative Director und leitender Redakteur Cole Joy Bennett – der mit ihm diese 3 Tage zusammen war. 43-michael-jackson-matthew-rolston

Q: Wie seid ihr an das Interview mit Michael gekommen? War es leicht? - Marni in Australien

A: (Bryan Monroe) | Aufgrund der fast 40-jährigen Beziehung zwischen der Johnson Publishing Company – des Besitzers der Ebony und Jet Zeitschriften in Chicago – und der Jackson -Familie, schon seit Michael noch Teil der Jackson Five war, wussten wir, dass Michael, wenn er wieder zurück auf die Weltbühne wollte, es lieber mit Ebony tun würde. Wir hatten mit seinem Team in Washington, DC und mit Michael in den vergangenen acht Monaten gesprochen, dass es die Ebony und Jet Zeitschriften die ersten sein werden, die ein Interview seit Jahren machen würden.

Q: Wird Michael Jackson wieder eine Welt -Tour machen? - Dusty in Dublin, Irland

A: (Bryan Monroe) | Michael sagte nicht ausdrücklich, ob oder wann er eine Tour machen würde, war aber unentschlossen über die Durchführung einer andern globalen Konzertreihe. “Ich kümmere mich nicht um lange Touren”, erzählte er uns im Interview. Er will nicht bis er alt ist ein Konzert nach dem anderen machen, und von einem Mega-Stadion zum nächsten fliegen. “Nicht so, wie James Brown und Jackie Wilson es taten”, sagte er in dem Artikel. “Sie haben immer weiter gemacht und sich dabei umgebracht [Brown] hätte lieber langsamer machen sollen und seine harte Arbeit geniessen sollen.”

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Q : Was war eines der unvergesslichen Momente während des Interviews? - Carl in Florida

A: (Bryan Monroe) | Es war sehr interessant, seine Reaktion zu sehen, als wir ein digitales Video von dem berühmten Motown 25 Auftritt für ihn auf meinem MacBook gespielt haben, und später hörte und sprach er über eine frühe Demo-Version von Billie Jean auf meinem iPhone. Er war gleichzeitig aufgeregt und verlegen, über seine Performance zu sprechen (Und er ist eindeutig von der neuen Technologie fasziniert.)

Q: Kann er noch so erstaunlich Tanzen wie immer ? - Gabriella in England

A: (Bryan Monroe) | Für einen Mann, von fast 50 , war er immer noch unglaublich gelenkig. Er zeigte ein paar seiner klassischen Moves während des Fotoshootings – den Bein Twist / Kick im Besonderen. Ja, kann es immer noch.

Q: Wann kommt eine neue CD heraus? - K. Hall in Alabama

A: (Joy Bennett) Das ist noch nicht sicher. Michael sagte uns immer wieder, dass er jeden Tag schreibe und im Studio aufnehme. Er sagte auch, dass er denkt, er hat mehrere Blockbuster-Hits die noch raus kommen. Weder er noch seine Mitarbeiter haben ein Datum bestätigt, aber wir werden Anfang 2008 nach einer neuen Veröffentlichung Ausschau halten.

Michael Jackson

Q: Ist er eine sehr schüchterne Person? - Stacie in New York

A: (Joy Bennett) | Nein, überraschender Weise war er nicht sehr scheu. Er war nicht maskiert oder hatte Handschuhe an und er beantwortete Fragen direkt und sehr ausführlich.

Q: Es war die Rede von seiner Hautfarbe. Ist er die weißeste Person die je auf dem Cover von Ebony sein wird? - Mae in Südostasien

A: (Joy Bennett) | Nein, keinesfalls, der Schauspieler Carroll O’Connor war auf Ebony ‘s Cover als sein Charakter, Archie Bunker im Juni 1972. Aber macht keinen Fehler, trotz seiner ungewöhnlich hellen Haut, – er sagte, es ist wegen einer Hauterkrankung namens Vitiligo – ist Michael immer noch 100 Prozent Afroamerikaner.

Q: Ich denke, Amerika hat immer noch nicht den Einfluss und die Position von Michael auf internationaler Ebene erfasst. Sie können eine Frau, aus einer kleinen Gemeinde in Norwegen oder eine Frau aus Afrika fragen, und sie werden seinen Namen kennen, und seine Musik. Ich habe einige Fragen: Wer hat entschieden welche Kleidung er beim Shooting trägt? Wurde sie von der Stylistin abgeholt und vorher von Michael Jackson genehmigt? Warum dieses besondere Museum? Hat Michael Jackson dieses ausgewählt ? - Annette in Norwegen

A: (Harriette Cole) | Michael wollte in einer künstlerischen Umgebung fotografiert werden und das Brooklyn Museum hat uns gerne aufgenommen. Wir fotografierten mitten in der antiken und zeitgenössischen Geschichte, und es war beeindruckend in diesem Raum zu sein. Was die Garderobe betrifft, arbeiteten wir mit Celebrity Fashion Stylist Phillip Bloch, um Konzepte für die Garderobe zu entwickeln und dann gingen er und sein Team einkaufen. Wir wollten ihn elegant und zeitlos auf dem Cover sehen. Wir fanden eine Reihe von Looks, die das erreichen würden und präsentierten sie Michael. Er entschied sich letztlich, was er gerne tragen wollte – das waren weit mehr Outfits als wir Zeit zum fotografieren hatten! Michael Jackson passte perfekt zu allem, was wir für ihn auswählten. Es war eine Menge Spaß, mit jemandem zu arbeiten, der in der Kleidung gut aussieht, der seinen Körper zu bewegen weiß und der versteht, vor der Kamera zu agieren. Es war Magie!

Ebony Jet 2007_2

Q: Könnten Sie uns einige Einblicke darauf geben, wie Michael die modischen Accessoires auswählte, die jedes Outfit ergänzten ? - Michelle

A: (Harriette Cole) | Wir haben vor dem Shooting gehört, dass Michael Schmuck liebt, insbesondere Diamanten, ganz besonders Diamanten Broschen. So gingen Phillip und sein Team Diamanten einkaufen, von einigen der bekanntesten Juweliere der Welt. Und wir hatten sicher Schmuck im Wert von mehr als $ 2.000.000 bei dem Shooting.

Q: Fühlten sich die meisten Menschen, die mit Michael während des Interviews oder dem Foto-Shooting arbeiteten vertraut mit ihm? Wie arbeitet er mit der Mannschaft zusammen? - Samantha und Michele

A: (Harriette Cole) | Was ich am meisten liebte an der Arbeit mit Michael Jackson ist, wie freundlich er zu jedermann war. Er war nett zum Liftboy dem Museums-Wärter und den Managern des Museums. Er sorgte dafür, jeder Person, die in Reichweite war nach dem Shooting zu danken. Er war großzügig und freundlich. Fühlen sich manche Menschen von ihm eingeschüchtert ? Ich weiß nicht, ob das das richtige Wort ist. Ich glaube eher, das einige Leute hypnotisiert waren. Einige kneifen sich und fragen, ob sie tatsächlich in Anwesenheit des King of Pop waren.

Q: Michael sieht gesünder und glücklicher aus als in den Jahren zuvor (und nicht nur in dem Fotoshooting, sondern auch auf Paparazzi Bilden). Hattest du in der Zeit, die du mit Michael verbracht hast, das Gefühl, dass er wirklich ein Comeback will, und die Musikindustrie wieder neu erfinden will? Die Welt wartet auf seinen nächsten Schritt, aber ich habe das Gefühl, dass er noch nicht einmal weiß, wie sehr er in der Musikszene fehlt. - Robert

A: (Harriette Cole) | Michael schien gesund und glücklich – und zufrieden. Er hatte einen Frieden in sich, das war spürbar. Er schien sich wohl in seiner Haut zu fühlen. Natürlich, das ist der Körper, für den jede Frau oder Mann sterben würde! 49 Jahre alt , und er hat den schlanken Körper eines Tänzers, der Beweis für konsequente, disziplinierte Übung. Könnte er ein Comeback machen? Er scheint jedenfalls stark genug dafür. Wir wissen auch, dass er aktiv im Studio arbeitet. Er erzählte uns, dass er immer mit einem Tonbandgerät unterwegs ist, so dass, wann immer er eine Inspiration hat, die Musik aufnimmt. Er bemerkte auch, dass es vielen Künstlern heute nicht mehr gelingt, ihre eigene, einzigartige Musik zu schaffen. Er denkt, es ist Zeit für einen Durchbruch. Das sicherlich könnte ein Durchbruch von Michael Jackson sein – oder sollte ich sagen wieder einer!

Q: Erzähl uns von Blanket! Dem kleinen geheimnisvollen Baby! Wie fandet ihr den kleinen Jungen? War er ein brav? Wie gehen Vater und Sohn miteinander um? Haben Sie ein wirkliches Gefühl dafür bekommen, wie Michael als Vater für seine Kindern ist, von dem, was Sie bisher gesehen haben ? -Melissa in Manila , Philippinen

A: (Harriette Cole) | Wir haben Michael’s ältere Kinder, seine Tochter, Paris und seinen Sohn, Michael Joseph, nicht getroffen. Blanket war unglaublich brav, während er in unserer Gesellschaft war, das sagt viel über einen 5 -Jährigen aus. Er ist offenbar sehr vertraut mit seinem Vater. Sie gingen in die Ankleide und hielten sich an den Händen und liessen sich erst los, als sie sich eingewöhnt/entspannt hatten. Michael’s Erziehungs Geschick ist zu loben. Ohne viele Worte, mit sehr subtilen Gesten sorgt er für Disziplin, Anleitung und Unterstützung. Michael will offensichtlich auch Blanket gute Manieren beibringen, so dass, wenn das Ebony -Team in den Raum für das Gespräch kam, Michael Blanket aufforderte, die Hände zu schütteln und Hallo zu sagen. Kleine Dinge nur – aber sind es nicht die kleinen Dinge, das Maß des wahren Selbst zeigen?

Q: Gibt es Pläne für eine weitere Ebony/Jet/Michael Jackson Zusammenarbeit in naher Zukunft ? - Jamison

A: (Bryan Monroe) | Wie gesagt, “wir bleiben am Ball”. Wir planen eine weiteres Cover, diesmal auf unserer Schwesterpublikation, dem Jet -Magazin Mitte Dezember. Es ist ein Wochenmagazin, so halten Sie die Augen auf in ihrem Zeitungskiosk. Wir können sogar einige “Breaking News” darin haben!

Michael Jackson

Danke an den mir leider unbekannten Übersetzer dieses Inteviews)

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Harriette Cole and Matthew Rolston, (about ebony fotoshoot 2007, thriller 25 anniversary) Harriette Cole: Michael wanted to be photographed in a grand space where art lives on forever, he did make it clear to us, that he loved art and is a person, who looses his way in museums, but also that he hoped that his work will be thought of in that way. ..he wasn’t dancing, he was posing, so he would giving you the move and he would hold it long enough for Mathew to get the shoot. Matthew Rolston: Michael would perform a photograph as much as a song or a dance and with great joy, great style. Tremendous style. Details were very important to this man.

(about the Interview with Michael:)

Harriette Cole: It was a lesson in culture of history, in musical history, in american history, the history of entertainment… …………… Art meets Beauty

Harriette Cole: Michael wollte in einer großartigen Umgebung fotografiert werden, wo Kunst für ewig lebt, er machte uns deutlich, dass er Kunst liebt und sich selbst in Museen verliert, aber auch, dass er hofft, dass über seine Kunst in der Weise gedacht wird. er tanzte nicht, er poste, er gab dir den Move und hielt ihn lange genug, dass Mathew das Foto machen konnte. Matthew Rolston: Michael performte ein Foto genau wie einen Tanz, mit großer Freude, großartigem Stil. Gigantischem Stil.. Details waren für diesen Mann sehr wichtig.

(über das Interview mit Michael:)

Harriette Cole:…es war eine Lehrstunde in Kulturgeschichte, in Musikgeschichte, in Amerikanischer Geschichte, der Geschichte des Entertainments, http://stocklandmartelblog.com/2009/07/0…ny-photo-shoot/

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 In einem anderen Interview, (mit NBC News) sagt Harriette Cole u.A.:

Harriette Cole: You know, I think the whole memorial was the start of the cleansing. You know, you got to see all these people come forth and express their love for Michael, and it was–it was like a wash, a wash love and a wash of clarity about who he was. And the movie helped to show behind the scenes, which we didn’t see before. I got to see–I was with him–we did the last photo shoot with him and I spent time with him. And what I recall about Michael was that he just exuded love, which is not what people were saying about him. Interestingly, he was such a visionary, too. We know it about his–you know, the dance genius and pushing the music forward, but also his love of the environment. And look at what we’re dealing with now, you know, with the oil spill. He made music talking about honor the environment, honor each other, and now we are recognizing he was a visionary in that part, too.

Ich denke, das ganze Memorial ist der Beginn einer Art Reinigung, du siehst wie all diese Leute kommen, und ihre Liebe für Michael ausdrücken, es war—es war wie eine Reinigung, eine Waschung mit Liebe, eine Waschung, die klar machte, wer er war. Und der Film (TII) half dabei, hinter die Kulissen zu sehen, das zu sehen, was wir vorher nicht sahen. Ich sah ihn – ich war mit ihm zusammen, wir machten den letzten Foto Shoot mit ihm, und ich verbrachte Zeit mit ihm. Und an was ich mich bei Michael erinnere war, dass er wirklich Liebe verströmte, das ist nicht was die Leute über ihn sagten. Interessanter Weise war er auch ein Visionär. Wir wissen über ihn als Tanz-Genie, dass er die Musik voran brachte, aber auch über seine Liebe zur Umwelt. Und seht euch an, womit wir jetzt zu tun haben, mit der Ölkathastrophe. Er machte Musik in der es darum ging, die Umwelt zu achten, uns gegenseitig zu achten, und wir erkennen jetzt, dass er auch auf dem Gebiet ein Visionär war.

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Read more: Ebony Interview 2007 http://all4michael.com/2012/12/03/ebony-interview-2007-michael-jackson-in-seinen-eigenen-worten/

Die FBI-Akten stützen Michaels Unschuld – die Medien berichten etwas anderes!

Just because you read it in a magazine – Or see it on the TV screen – Don’t make it factual

Nur weil du es in der Zeitung liest, oder im TV siehst, entspricht es nicht den Tatsachen…

Michael Jackson, Textauszug -Tabloid Junkie

caution

“Die Ungenauigkeiten in den Medienberichten über die FBI-Akten von Jackson waren zahllos und sie gingen um die ganze Welt. Die Akten stützten Jacksons Unschuld, sie zeigten, dass nach 10-jährigen Untersuchungen von sowohl dem LAPD als auch dem FBI, keine der beiden Organisationen in der Lage war auch nur ein Fünkchen an Beweisen zu finden, die Jackson mit einer kriminellen Handlung in Verbindung brachte. Die Veröffentlichung der Akten hätte eine sehr positive PR für Jackson sein müssen, aber die erbärmliche Berichterstattung der Medien hatte genau den gegenteiligen Effekt.”

- Charles Thomson in einem Interview von 2010, über die Veröffentlichung der FBI Akten

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Zu den neusten Gerüchten, die in den Medien über den angeblichen Inhalt der FBI-Akten gestreut werden, schreibt Charles Thomson:

Der Mirror, „The People“ und das Settlement/der Vergleich den es nie gab…

http://charlesthomsonjournalist.blogspot…ement-that.html

Es ist eine lustige Sache. Seit der MJ Fall für den Promoter AEG schief läuft, sind viele Zeitungen, in denen lukrative Anzeigen für AEG und deren Veranstaltungen geschaltet sind, mehr denn je eifrig dabei, Geschmiere über Michael Jackson zu verbreiten.

Wegbereiter war der Mirror UK. Vor einigen Wochen, zeitgleich mit den Emails die im Prozess präsentiert wurden, die zeigten, dass AEG Boss Randy Phillips Michael Jackson geschlagen hatte weil er Angst hatte vor der Teilnahme an einer Pressekonferenz. Er schlug ihn und schrie so laut, dass die Wände wackelten.

Die schockierende Enthüllung wurde von der Presse großzügig ignoriert. Ein paar Tage später, nachdem die Beweise vor Gericht angehört wurden, hatte nur eine Ausgabe den Mut, die Beweise zu veröffentlichen. AP hatte die Aussage nicht in ihrem täglichen Aufschrieb aus dem Gerichtssaal enthalten. Der Reporter behauptete auf Twitter er sei ausserhalb des Gerichtssaals gewesen, um Emails zu senden, als diese Aussage gemacht wurde.

Erst als die Fans begannen, auf Seiten wie Twitter über die Berichterstattung Lärm zu schlagen, publizierten andere Medien widerwillig die Bemerkungen. AEG gesponserte Zeitungen, wie der Mirror versuchten trotzdem bizarrer Weise Michael Jackson als den „Bad Guy“ darzustellen. Laut der ersten Zeile der Story im Mirror, hatte Jackson es nötig, geschlagen zu werden. Interessanter Weise war der Mirror vergangenes Jahr viel schneller dabei, eine Story zu veröffentlichen, in der man Janet Jackson beschuldigte, eine Minderjährige zu schlagen. Eine Story, die sich als Lüge herausstellte.

Dieses Wochenende – Tage nachdem Jacksons Sohn im Zeugenstand war und aussagte, dass er Phillips, der sich dem Arzt gegenüber aggressiv verhalten habe, in seinem Haus gesehen hatte, während sein Vater nicht dort war – ist die Sonntagsausgabe des Mirror, genannt „The People“, wieder dabei. Sie veröffentlichten eine sehr irreführende Story über ein paar „FBI-Akten“, die angeblich zeigen würden, dass mehrere Neverland Angestellte bezeugen würden, wie Michael Jackson Kinder belästigt habe. Die „FBI-Akten“ würden auch ein angebliches Settelment mit einem jungen Kläger von 1992 beschreiben – noch vor dem Jordy Chandler Fall.

In Wirklichkeit ist die Geschichte Blödsinn; ein Nest voller verdrehter und und falscher Beschuldigungen, die weder „neu“ noch „exklusiv“ sind, trotz der wiederholten Behauptung von „The People“ dass sie es seien. In Wirklichkeit sind die Dokumente noch nicht einmal FBI Akten. Das ist eine glatte Lüge. Zudem sind die Behauptungen alle schon lange Zeit in der Öffentlichkeit, einige davon sind schon vor zwei Jahrzehnten diskreditiert worden.

Natürlich werden sich die meisten Leser nicht mit einem Fakten-Check plagen. Warum sollten sie? Das sollte die Zeitung tun, vor der Veröffentlichung. Leider plagen sich andere Zeitungen auch nicht damit ab. Die britische Mail hat die Story schon aufbereitet, und anscheinend keine Anstrengungen unternommen, die Glaubwürdigkeit davon zuvor zu überprüfen.

Ich könnte sehr ins Detail der Behauptungen gehen, die von „The People“ erhoben werden – und der vielen faulen Journalisten, die deren Story in den nächsten Tagen durch „copy and paste“ hundert- oder tausendfach auf ihre eigenen Seiten, ihre eigenen Zeitungen, bringen werden. Aber was bringt das? Die Information ist bereits in der Öffentlichkeit.

Diejenigen, die Jackson hassen, werden die Story der People als Beweis für ihre Sache hernehmen. Diejenigen, die ein Interesse an beiden Seiten im Fall Jackson haben, werden wissen, dass diese Beschuldigungen schon vor langer Zeit auftauchten. Niemand sonst wird sich damit plagen, diese Geschichte überhaupt nachzuprüfen. Die Leser von „The People“ kaufen diese Zeitung, weil sie sie mögen und ihr vertrauen. Sie werden diese Geschichte – wie beabsichtigt – glauben und nicht in Frage stellen.

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Trotzdem kurz, für das Protokoll:

1. Die „FBI-Files“ sind keine FBI Files. Sie sind Abschriften von Interviews, gesammelt von einem Tabloid- Journalisten, der seine Quellen bezahlte – darunter auch eine, bei der sich herausstellte, dass sie nicht existiert. Sie wurden von einem Privat Dedektiv erarbeitet, der für Jacksons Verteidigungsteam arbeitete. 10 Jahre danach wurde er verurteilt, weil er Telefone abgehört hatte. Das FBI beschlagnahmte all seine Akten, von denen diese Interviews ein unbedeutender Teil waren.

2. Die Vorwürfe, Jackson sei von mehreren Angestellten gesehen worden, kommen nicht, wie The People folgert, aus verschiedenen Dokumenten. Sie entstammen alle einem Dokument – einem Transcript eines Interviews mit einem Paar, genannt die LeMarques, die in den späten 80ern/ frühen 90ern auf Neverland arbeiteten. „The People“ sagt mit Absicht nicht, dass diese unbestätigten Beschuldigungen von nur einem der Dokumente stammen, und führt stattdessen die Leser absichtlich in die Irre, indem sie suggerieren, sie stammten aus einer Ansammlung von Beweisen.

Die LeMarques haben nie wegen dem Missbrauch, den sie behaupteten gesehen zu haben, mit der Polizei Kontakt aufgenommen, stattdessen haben sie es vorgezogen mit Tabloid-Zeitungen Geschäfte auszuhandeln – darunter auch der Mirror. Ihre Vorwürfe wurden von Polizisten überprüft, die gegen Jackson ermittelten, die herausfanden, dass das Paar zugestimmt hatte, für immer mehr Geld ihren Interviews immer ausschmückendere Details hinzuzufügen. In den 90ern bestätigten die Ermittler, dass das Paar keine Glaubwürdigkeit besitze und keine Beweise für einen tatsächlichen Missbrauch habe. Aus Not wurden sie als Zeugen in Jacksons Prozess 2005 einberufen, nachdem die Kläger ihren Fall davon schwimmen sahen, aber sie wurden im Kreuzverhör vernichtet. Die Geschworenen verschmähten ihre Aussage und sprachen Jackson frei, einstimmig.

3. Über das angebliche Settlement/Vergleich von 1992 wurde einem Tabloid Reporter von einer weiblichen Quelle für Geld berichtet, die behauptete für die Kanzlei die Jordan Chandler vertrat, zu arbeiten. Sie zeigte dem Reporter nie ein Dokument – sie las es einfach nur über dasTelefon vor. Eine polizeiliche Untersuchung ergab, dass der Junge, der in dem Settlement erwähnt wurde, garnicht existierte, dass es keine Aufzeichnungen für einen bezahlten Vergleich gab, und dass die weibliche Quelle nie für eine Kanzlei gearbeitet hatte und faktisch nicht existierte. Von ihr wurde nie wieder gehört.

Bleibt noch ein Element der Story von „The People“: dass Jackson „angeblich“ (was für ein praktisches kleines Wort das doch ist) 35 Millionen an zwei Duzend junge Kläger zahlte. Die Zeitung bringt keine Beweise um diesen Vorwurf zu unterstützen. Nur eine Notiz aus dem Dokument des Tabloid-Reporters, welches von „The People“ fälschlicher Weise als FBI-Akte bezeichnet wird.

Entgegen der Behauptung von „The People“, kennen und untersuchten Ermittler diese Aufzeichnungen als Teil ihrer Ermittlungen gegen Jackson 2003/04, bei der sie vom FBI unterstützt wurden. Trotz aller eingesetzten Mittel, hat weder die kalifornische Polizei noch das FBI je irgendwelche Beweise gefunden, dass irgend ein Kind, ausser Jorden Chandler oder Jason Frankia, je ein Settlement/Zahlung aushandelte.

Charles Thomson Juli 2013

(Übersetzung: M.v.d.Linden)

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Dazu Thomas Meserau 1.7.2013:

Remember, in 2009, the FBI released their files relating to Michael Jackson and even though some of it was redacted, there were absolutely no findings of any wrongdoing on behalf of my client. Leading up to the 2005 molestation trial, the Santa Barbara District Attorney was working with the FBI and Interpol and they came up with no evidence of any sexual abuse. 

Believe me, if they had such information, it would have been presented at the trial.

It’s sickening that people are still trying to profit and exploit Michael Jackson in death.” – Tom Mesereau – RadarOnline

http://radaronline.com/exclusives/2013/0…ce-abused-kids/

Das FBI hatte nie Akten die behaupten, dass Michael Jackson 24 Kinder sexuell belästigt hat, weil das nie der Fall war.

Wir erinnern uns, dass das FBI 2009 ihre Michael Jackson betreffenden Akten veröffentlichte, und auch wenn davon einige zensiert waren, gab es keine Hinweise auf irgendwelche falschen Handlungen von meinem Klienten. Im Vorfeld des Prozess von 2005, arbeitete der Staatsanwalt von Santa Barbara mit dem FBI und Interpol zusammen, und sie fanden keine Beweise für irgendeine Art sexuellen Missbrauchs.

Glauben sie mir, hätten sie irgendeine solche Information gehabt, wäre es im Prozess gezeigt worden.

Es ist ekelhaft, dass die Leute immer noch versuchen, auch nach seinem Tod noch von Michael zu profitieren und ihn auszubeuten.”

-Tom Mesereau

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Was steht wirklich in den bereits vor 3 Jahren veröffentlichten FBI-Akten über Michael Jackson?

Ein Artikel darüber, von Charles Thomson, der mit beantragte, dass diese Akten veröffentlicht wurden:

Zu Beginn möchte ich sagen, dass die FBI-Akten keinesfalls veröffentlicht wurden, um Michaels Erbe oder seinen Namen zu beschädigen. Viele Michael Jackson Fans stehen verständlicherweise dem Establishment misstrauisch gegenüber, das den Star wiederholt aufgrund von Scheinklagen verfolgt hat, aber die Veröffentlichung der FBI-Akten hat nichts mit einer Verschwörung zu tun. Jacksons Akten wurden auf Bitte nach dem „Freedom of Information Act“ (FOIA, Recht auf Informationen) veröffentlicht und ich war einer derjenigen, die diesen Antrag auf Veröffentlichung stellten.

Der FOIA erlaubt es Mitgliedern der Gesellschaft, Einsicht in geheim gehaltene, unerreichbare Informationen, die von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts zurückgehalten werden, zu fordern. Der FOIA wurde eingerichtet, um die Demokratie zu stützen, indem er den Bürgern die Möglichkeit einräumt, alles genauestens zu untersuchen, von lokalen Haushaltsplänen bis hin zu Dossiers über UFO-Sichtungen. Solche Anfragen nach Veröffentlichung von Informationen können nur durch eine Handvoll Gründe abgewiesen werden, diese wären etwa private Angelegenheiten oder wenn die Veröffentlichung die nationale Sicherheit betreffen würde.

Als ich die Veröffentlichung der von Michaels FBI-Akten forderte, wusste ich nicht einmal mit Sicherheit, ob es eine über ihn gab. Wenn eine solche existieren sollte, hatte ich keine Ahnung, was darin stehen würde. In der Akte von Sammy Davis Jr. fand ich nichts, außer zahllosen Ermittlungen wegen Morddrohungen gegen den Sänger. In James Browns Akte hingegen fand ich eine brisante Erzählung seiner berühmt-berüchtigten „Verfolgungsjagd“ von 1988, die die Obrigkeiten in einem sehr schlechten Licht zeigte und die zahlreiche Vorwürfe von polizeilicher Brutalität enthielt.

Das FBI veröffentlichte etwa 300 Seiten über Jackson, was weniger als der Hälfte von dem entspricht, was über ihn an Akten angelegt worden war. Der Grund für das Zurückhalten der anderen Hälfte, die bisher noch nicht veröffentlicht ist, liegt wohl daran, dass es sich hier um den Umgang Jacksons mit noch lebenden Personen handelt, an denen das FBI interessiert ist, so etwa um die Bürgerrechtler Rev. Sharpton und Jesse Jackson und um die unterschiedlichen Geschäftsmänner und Mitglieder der Königshäuser aus dem Mittleren Osten, mit denen Michael Jackson befreundet war.

Die bereits veröffentlichte Hälfte der Akte stützt Jacksons Unschuld gänzlich. Ein sehr ausführlicher Bericht, vielleicht einer der beachtenswertesten, zeigt auf, dass das FBI, während der Hausdurchsuchung 2003, jeden einzelnen auf dem Gelände befindlichen Computer bis ins kleinste Detail untersucht hatte, um irgendeine belastende Datei oder Internet-Aktivitäten zu finden. Die FBI-Akten enthalten verschiedene Zusammenfassungen für jeden einzelnen der 16 untersuchten Computer. Fett geschrieben in Großbuchstaben steht auf jeder einzelnen Akte -NICHTS.

Jedoch gab es nicht viele Medien-Veröffentlichungen, die diese Aussage druckten. Tatsächlich haben viele Pressestellen-einschließlich die der „Daily Mail“-berichtet, dass die Akten die Funde des FBI gar nicht enthielten.

Eher allgemein gehalten, offenbaren die Akten auch, dass es nicht nur die Polizei von LA war, die Jackson mehr als ein Jahrzehnt verfolgte und nicht ein Körnchen an Informationen hervorbringen konnte, das den Star mit einer kriminellen Handlung in Zusammenhang gebracht hätte, nein, es war auch das FBI. Dass Jacksons Leben und Verhalten von zwei bedeutenden Exekutivorganen über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren seziert worden war und nicht ein Quäntchen an Beweisen erbracht wurde, um seine Schuld zu belegen, spricht Bände. Alles in allem haben die Medien wirklich nicht so darüber berichtet, wie es wirklich war.

In den FBI-Akten wurden zahlreiche Anschuldigungen, von denen ihnen berichtet wurden, festgehalten, die Medien spielten uns in großem Stil vor, dass es sich um eigene Ermittlungen des FBI gehandelt habe. Im Folgenden werde ich nun aufschlüsseln, was von den Medien berichtet wurde, über das, was die Akten angeblich enthalten und was wirklich in den Akten stand.

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MYTHOS: Gegen Michael Jackson wurde wegen des Besitzes von kinderpornografischem Material ermittelt.

FAKT: Die FBI-Akte enthält Analysen über eine Videoaufnahme, die „mit Jackson in Verbindung steht“, die sicherstellen sollte, ob oder ob es sich nicht um kinderpornografisches Material handelt. Einige Medien behaupteten aber fälschlicherweise, dass diese Aufnahmen auf Neverland beschlagnahmt worden seien. Tatsächlich wurden diese Aufnahmen aber von einer Behörde in West Palm Beach beschlagnahmt und es ist nicht erwiesen, dass diese jemals Jackson gehörten. Die Akte besagt lediglich, dass die Aufnahmen mit „Jackson in Verbindung stehen“ und die einzige Verbindung scheint die zu sein, dass das, was auf dieser Kassette aufgenommen wurde, lediglich Jacksons Name im Titel trägt.

Die FBI-Akte enthält in keinster Weise Hinweise darauf, dass die Aufnahmen Kinderpornografie enthalten oder dass die Kassette je im Besitz von Michael Jackson war.

Aber dies wäre natürlich keine Medienfreundliche Story gewesen, eine Kassette wurde untersucht, die Jackson gar nicht gehörte und sie enthielt auch kein kinderpornografisches Material. Die Medien indes erzählten ihre eigene Geschichte in der Annahme, dass niemand die Akten jemals lesen würde, um den Wahrheitsgehalt der Presseberichte zu überprüfen.

MYTHOS: Die FBI-Akte legt offen, dass gegen Jackson 1985 ermittelt wurde wegen Kindesbelästigung an zwei mexikanischen Jungen.

FAKT: Ein Angestellter des FBI protokollierte eine Behauptung, das FBI habe 1985 gegen Jackson wegen Kindesbelästigung an zwei mexikanischen Jungen ermittelt. Diese Behauptung wurde von einem ungenannten Schreiber aufgestellt, der sagte, diese Geschichte sei ihm erzählt worden, als er dabei war, Informationen für ein Buch zu sammeln. Die FBI-Akten enthalten aber gar keine Informationen darüber, dass 1985 Ermittlungen gegen Jackson geführt wurden.

Zahllosen Medienberichten jedoch zufolge handelte es sich um einen Fund des FBI, obwohl es nur eine haltlose Behauptung war, die dem FBI von einer anonymen Quelle gemacht worden war. Das FBI fand die Behauptungen nicht begründet.

„Der Schreiber suchte nach Indizien, handgeschriebenen oder gedruckten, um irgendeinen Hinweis auf die oben erwähnten Behauptungen zu bekommen. Es wurden keine Hinweise gefunden.“

… aber die Mehrheit der Medien hat diese wichtige Tatsache nicht erwähnt. Bloß ein Versehen, da bin ich mir sicher …

MYTHOS: Das FBI fand ein Paar auf den Philippinen, die Zeugen von Belästigungen auf Neverland waren.

FAKT: Dieses Paar – Mark und Faye Quindoy – hatte zwischen 1989 und 1991 auf Jacksons Neverland Ranch gearbeitet, ging aber nach einem Streit über die Bezahlung. Zwischen 1991 und 1993 beschwerte sich keiner der beiden jemals darüber, dass Jackson sich unangemessen gegenüber einem Kind benommen habe. Jedoch nachdem im Jahr 1993 die Anschuldigungen gemacht wurden, begannen die Quindoys Interviews über angeblich unangemessenes Verhalten Jacksons zu verkaufen.

Die Behauptungen der beiden waren von Anfang an suspekt. Sie hatten im Jahr 1991 Neverland nach einem Lohn-Konflikt verlassen, aber erzählten jetzt den Boulevardzeitungen, der Grund für ihre Abreise wäre, dass sie von Jacksons Verhalten im Umgang mit Kindern entsetzt gewesen seien – nachweislich eine Erfindung. Außerdem, wenn sie so schockiert und entsetzt über das Verhalten von Jackson gewesen sind, warum hatten sie nicht die Behörden kontaktiert ?

Mark Quindoys Geschichte wurde mehrmals verändert, je mehr Geld er für seine Geschichte bekam, desto erschreckender wurden die angeblichen Belästigungen.

Die Staatsanwälte im Jackson-Fall vom Jahr 1993, schickten zwei Polizeibeamte nach Manila, um das Paar zu befragen, aber die Beamten kamen zu dem Schluss, dass “ihre Zeugenaussage wertlos war und die Glaubwürdigkeit ihrer Behauptungen äußerst fragwürdig sei” .

MYTHOS: Das FBI stellte fest, dass Jackson in Telefon-Sex mit einem britischen Jungen verwickelt war.

FAKT: Diese Geschichte kommt freundlicher Weise von der “Sun”.

Die FBI-Akte verweist auf einen Zeitungsartikel, in dem ein Mann namens Terry George behauptet, dass Jackson im Alter von 19, in Telefonsex mit ihm verwickelt war, als er 13 war .

Die “Sun” war ziemlich stolz darauf, dass diese Geschichte in der FBI -Akte erwähnt wurde, denn es war die “Sun”, die sie in erster Linie veröffentlichte. Als solche war die Zeitung schnell zur Stelle, um ins eigene Horn zu blasen mit einer Fanfare die so klang: ” FBI ermittelt gegen Jackson infolge der Nachforschungen der “Sun”.

In Wahrheit ist das FBI diesen Anschuldigungen nicht nach gegangen und bis heute gibt es keine Beweise, die Terry Georges Geschichte unterstützen.

In ihrer Geschichte über die FBI-Akte, hat die “Sun” immer wieder das Telefonat zwischen Jackson und Terry George als eine Tatsache hingestellt, obwohl es niemals Beweise dafür gab, dass dieses Gespräch überhaupt jemals stattgefunden hat.

George ist, gelinde gesagt, ein Mann von zweifelhaftem Charakter, derzeit der Eigentümer einer Reihe von schmutzigen Telefonsex Unternehmen. Seine Geschichte scheint auch nicht zu passen. Denn trotz angeblich unangemessenem Verhaltens Jacksons, gab es auf Georges Website, fünf Jahre nachdem der Anruf angeblich passiert sein sollte, ein Foto von ihm und dem Star. Die beiden sehen darauf immer noch wie gute Freunde aus.

In späteren Interviews hat George beschrieben, wie er den Kontakt zu Jackson verlor und sich deshalb so verhielt, dass es als Stalking bezeichnet werden könnte – er rief Jackson die ganze Zeit an, trieb sich außerhalb seines Hotels herum, und versuchte mit Tricks einen Weg an Jacksons Security vorbei zu finden. Mehr als alles andere, hörte sich Georges Interview mit der “Sun” wie ein Akt der Rache eines eifersüchtigen, verbitterten, ehemaligen Bekannten an.

Wie auch immer, das FBI sah darin keinen Beweis für Georges Behauptung.

 (Übersetzung: Achildsbliss, M.v.d.Linden)

……………………………..

Mehr zum Thema FBI Files:

http://all4michael.com/2012/10/18/in-den-jackson-fbi-akten-gesprach-mit-charles-thomson-willa-stillwater-joie-collins-dancing-with-the-elephant-blog/

Memorial-Book – A Celebration of the life of Michael Jackson

 

2

Für die Welt ist Michael eine Ikone.

Für mich ist er Familie.

Er wird für immer in unseren Herzen weiterleben.

Ich vermisse dich Mike und ich liebe dich.

- Dunk

(Janet Jackson)

 Michael, ich erinnere mich, wie du auf einem Stuhl in deinem Schlafzimmer gesessen hast und die Grammy Verleihung 1980 ansahst, du weintest weil du nur einen Grammy gewonnen hattest. Und du sagtest: “Pass auf, LaToya, von meiner nächsten Platte werde ich mehr verkaufen und ich gewinne dafür mehr Grammys, wie jemals einer vorher in der Musikgeschichte…Ich werde der größte Entertainer aller Zeiten” Du schriebst deinen Traum überall hin,in deinem Schlafzimmer an den Wänden, an die Spiegel, in deine Bücher und wo immer du Platz fandest. Du fingst an viel härter zu arbeiten, Sounds zu erschaffen, die man nie vorher gehört hatte, du hast getanzt, bis du buchstäblich zusammen gebrochen bist. Während die meisten Künstler versuchten, zu singen und dabei gleichzeitig 2 Schritte zu tanzen, hast du gesungen und dabei “gemoonwalked”. Du hast deinen Traum aueine höhere Ebene gebracht und ihn zur Realität werden lassen, eine Realität mit über 100 Mio. verkauften Platten von deinem nächsten Album Thriller. Danach hast du jeden deiner Träume realisiert, während du die ganze Welt inspiriertest und deren bekannteste und beliebteste Person wurdest.

Du hast deinen Traum gelebt und uns allen bewiesen, dass man Erfolg haben kann, wenn man daran glaubt, und du hast daran geglaubt und – oh my – du hattest Erfolg! Was du vollbracht hast, ist herausragend, niemand kann dir jemals dahin folgen. Deine Träume waren so unbeschreiblich, dass sie die Welt zu einem besseren Ort zum Leben machten, und die Welt liess dich nicht ruhen, denn sie wollten deine Träume, damit sie damit zu unbekannten Orten reisen konnten!

Du hast deine Arbeit hier getan, Michael, für Jahrzehnte hast du uns unterhalten, es gibt nichts mehr, was du hier auf Erden noch beweisen müsstest. Du hast uns gelehrt zu lachen, zu lieben und zu glauben. Gott hat nach dir gerufen, heim zukommen, nimm deine Flügel und erfülle deine Wünsche jetzt im Himmel, vollende deine Magie bei den Engeln.

Mike, ich liebe dich sehr und kann es nicht erwarten, dich wieder “performen” zu sehen. LASS DIE MAGIE WEITERGEHEN!! - LaToya

Michael, dein Erbe wird für ewige Zeiten sein. Du bist ein wahres Genie und wirst sehr vermisst von allen, die dich kennen und von allen, die dich nie trafen. Ich fühle mich so gesegnet, dass ich einen solch wundervollen Menschen kennen durfte, und ich warte darauf, dich im Himmel wieder zu sehen.

Danke dir für die vielen Jahre der Erinnerung!

- Jeffre Phillips

Wir starteten in Gary, wir waren Brüder, die Musik liebten und hatten keine Vorstellung von dem, was kommen würde.

Meine Familien Erinnerungen? Michael, wie er durchs Haus rannte – niemand konnte Michael fangen, er hatte immer flinke Füsse. Ich erinnere mich, wie wir von Gary nach LA zogen, ans Singen in Clubs bis zum Füllen ganzer Stadien. Mein Bruder Michael wollte immer nach den Sternen greifen, so weit er reichen konnte. Michael hat sein Herz und seine Seele in seine Musik gelegt, in seine Familie, in seine Arbeit dafür, immer anderen zu Helfen.

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Mein Bruder entwickelte einen Schuh, der die Schwerkraft überwand. Was für ein Mann! Michael gab der Welt soviel, die Leute verstanden nicht seinen Schmerz, als die Welt es ihm übel zurückgab. Er baute sein Heim, mit einem Platz wo kranke Kinder Frieden finden konnten, Freude an der frischen Luft haben konnten oder Filme ansehen.

Mein Bruder steht im Guinness Buch Der Rekorde für seine riesigen Spenden an viele Wohltätigkeits-Organisationen. Er gab immer sofort und hat nie zweimal darüber nachgedacht. Ich habe gesehen, wie das Feuer in Michaels Augen erlosch, als er seinem Prozess entgegensah und so missverstanden wurde. Michael ging weiter, mit einem Lächeln, er tat unbeirrt das, wofür er stand und woran er glaubte. Michael hat mir und meinen Brüdern ein Vermächtnis hinterlassen, ein Teil von uns wird Teil der Geschichte sein. Ich bin stolz, sein großer Bruder zu sein. Ich bin stolz gesehen zu haben, wie sein Talent über alles siegte!

Ich liebe ihn. Michael istimmer mit mir. Wir tragen das Licht weiter und lassen es für Michael und die Welt scheinen.

- Tito

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Ich liebe dich sosehr und ich sehne mich nach der Zeit, wo ich dich auf der Erde wieder sehen kann. (John 5:28-29)

Ich weiß, das ist etwas was du nicht nur schätzt sondern worüber du auch geredet hast. Dann wäre die Welt ein Paradies, ein Ort frei von Korruption und Armut.Dann wäre die Welt ein Ort wahren Friedens und Gelassenheit. Das ist, was wir uns alle wünschen, und dann würde ich dich wieder sehen. Ruhe in Frieden, denn dieBibel sagt, du schläfst nur, und ich warte auf das unendliche Leben. (Psalm 37:29)

- Deine Schwester Rebbie

Mein Freund ist gegangen, und mein Herz ist gebrochen. Ich will mich jetzt auf die Freundschaft, das Lachen, die Witze konzentrieren….Ich will seine Wünsche immer in Ehren halten und in deren Sinne leben.

- Mit Liebe, Frank aka Onkel Tookie

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Von tiefstem Herzen weiß ich, lieber Michael, dass deine Seele jetzt in unendlicher Liebe ruht… umarmt von reiner ewiger Liebe. In unseren Herzen, mit einer Stimme, werden wir die Erinnerung an dich ehren, dein Vermächtnis und deine Familie unterstützen, während wir weinen mit gebrochenen, blutenden Herzen. Ich liebe dich, mehr…

- Evvy

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Onkel Michael, ich kann gar nicht ausdrücken, wie wichtig du für mein Leben warst. Du wirst immer ein großer Teil von dem sein, was ich jetzt bin und was ich in Zukunft sein werde. Ich liebe dich Applehead.

- Taj

 

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Du hast mein Leben mit Wissen, Lachen, Glück und Liebe gefüllt. Für die Welt ist Michael Jackson der Größte. Für mich ist Onkel Michael noch viel besser. Ich liebe dich mehr wie das Leben.

- Taryll

 Du hast mich lächeln gelehrt, du hast mich träumen gelehrt. Du hast mich lieben gelehrt. Onkel Michael, ich werde immer unsere besonderen Momente und unsere selige Zeit zusammen hegen. Ich liebe dich so sehr.

- TJ

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Ich traf Michael Jackson während einer sehr schweren Zeit. Üble Mächte wollten ihn von uns nehmen. Der Mann, den ich kennen lernte war eine freundliche, sanfte Seele, der die Welt mit Musik, Kunst, Liebe und Anstand heilen wollte. Er hat es erreicht. Es war eine Ehre und ein Privileg ihn zu verteidigen. Ruhe in Frieden, Michael.

- Thomas A. Mesereau Jr.

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Lieber Michael, die letzten 17 Jahre mit dir werde ich niemals vergessen. Danke für deine Liebe und Verständnis. Danke, dass du mir deine kostbaren Kinder anvertraut hast, meine Liebe für sie wird nie schwinden. Über alle Höhen und Tiefen, wir haben laut gelacht und geweint, aber nach allem hast du mich gelehrt, immer wieder aufzustehen. Ich vermisse dich so sehr, aber ich weiss, das du jetzt an einem besseren Ort bist. Ruhe in Frieden mein Freund.

- Mit LiebeGrace Rwaramba

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Onkel Michael, in der kurzen Zeit, die wir zusammen gingen, hast du bei mir einen Eindruck von Liebe, Hingabe und Mitleid mit denen, die nicht so gesegnet sind, hinterlassen Geduld und Liebe, auch wenn die Welt dich missversteht, du standest ganz alleine, ein Mann, ein Vater, ein liebendes Herz, offen für deine Familie und die Welt. Ich sage “Ein Mann” denn du warst und wirst immer mein Onkel sein, mein liebender Onkel und die wahre Definition von einem Mann. Ich liebe dich immer, immer…Bis wir uns wieder treffen! Mag deine Seele auf dieser Reise schließlich Ruhe finden.

- Siggy! Rubba 1.7.09

 Durch deine Gabe für Gesang, konntest du Liebe, Frieden und Freude ausdrücken, die für immer im Rhythmus unserer Herzen spielen wird. Ich liebe dich und Danke dir.

- Jermaine Jackson II

 Ich kann niemals Auf Wiedersehen sagen. Du verliesst mich, mit so vielen Erinnerungen, so lebendig, ich kann sie fast greifen. Du wirst für immer in meinem Herzen leben. Ich liebe dich. Onkel Michael, für immer.

- Autu (Autumn Jackson)

 Obwohl du nicht mehr körperlich anwesend bist, ist es angenehm zu wissen , das dein Geist da ist. Ich liebe und vermisse dich,

- dein Neffe Jaimy Jackson

Ich werde mich immer an die kostbare Zeit erinnern, die wir zusammen verbracht haben. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben. Und die Welt wird sich, so wie ich, immer an dich erinnern. König der Musik.

Love, Dante

 Ich werde immer die Zeit, die wir zusammen waren im Herzen behalten. Du hast mich und die Welt zum Leben inspiriert. Ich liebe dich und wir vermissen dich alle. Ich weiß, dass du über uns wachst.

Love, Genevieve

Ich werde die Momente, die ich mit dir verbracht immer ehren, Onkel Michael. Du warst ein wunderbarer Mensch. Du hasst so viele Herzen in der Welt berührt. Für immer mit Liebe,

-Randy Jr.

 Ich liebe dich, Onkel Michael, und wir werden dich immer vermissen.

- Love, Jermajesty

Onkel Michael, endloser Sonnenschein auf ungetrübtem Geist, das ist, was du mit deinem Talent und deiner Zeit die du uns gabst, für alle erreicht hast. Deine Kinder sind das wahre Spiegelbild deines Beitrags an die Welt. Ich liebe dich und vermisse dich aus tiefstem Herzen.

- Yashi Brown (YaYa)

Jemand sehr besonderes hat mich verlassen. Mein Onkel war so wundervoll. Sein Herausforderung im Leben war es, dich glücklich zu machen. Einige meiner unvergesslichsten Momente im Leben habe ich mit ihm verbracht, indem wir uns vorstellten, fliegen zu können oder Disney Filme ansahen, oder verreisten. Ich möchte meinen unsterblichen Dank für die schönsten, magischsten Momente in meinem Leben Ausdruck verleihen. Meinen Hochzeitstag! Ich werde ihn für immer lieben und vermissen!

- Stacy

Michael, mein liebster Freund, du hast uns so früh verlassen, aber dein musikalisches Erbe und deine Liebe werden für immer leben. Danke dass ich dabei sein durfte. Ich liebe und vermisse dich!

- Harrison Funk

 Ich liebe dich und du wirst für immer in meinem Herzen bleiben. Ich weiß, dass du in diesem Moment vom Himmel zu uns herunter lächelst. Wir vermissen dich. Liebe.

- Stevanna

Michael war meine künstlerische Inspiration und mein Herz. Er wird für immer leben…für die ganze Menschheit. Ich liebe dich mehr!

- “Turkle” Karen Faye

 Ich hatte immer Angst vor dem Tag an dem ich gehen muss, aber ich werde mein Leben jetzt glücklich bis zum Ende leben, weil ich weiß, dass wenn meine Zeit kommt, werde ich aufwachen und dich wieder sehen! Du bist mein Held, mein Lehrer und mein Onkel Michael. Ich sehe ich bald. Ich liebe dich.

- Austin

 So eine kostbare Seele, die so viele berührte. Wir lieben dich, Onkel Michael. Für immer in unseren Herzen.

- Brandi

 Onkel Michael, ich liebe dich und ich vermisse dich sehr. Du bist immer in meinem Herzen.

- Royal

 Geliebt, geehrt und von so vielen respektiert. Du wirst von allen so sehr vermisst. Mag Friede mit dir sein.

- Brittny und Valencia

 Mr. Jackson, ihr persönlicher Assistent währen der letzten 2 Jahre zu sein war nicht einfach ein Job, es war eine phänomenale, gewaltige Erfahrung. Wortesind zu einfach, um meine Ehrfurcht dafür auszudrücken, dass ich mit ihnen reden, arbeiten und einfach täglich zusammen sein durfte. Sie waren mehr wie mein Arbeitgeber, sie waren mein Mentor und Freund. Ich werde ihr Andenken für immer in Ehren halten und unsere Versprechen erfüllen. Sie werden immer in meinem Herzen leben.

Ihr Freund, Bruder Michael (Michael Amir)

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Michael, wir waren so privilegiert, dich unseren “Boss” nennen zu dürfen. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, wir lieben dich, respektieren dich, und wir werden immer unsere eigenen, schönen Erinnerungen an dich bewahren. “Jede Träne die in der Welt vergossen wird, ist eine Botschaft an den Himmel” Bye – für jetzt,

die “Hayvenhurst5″ Janice, Jesus, Abel, Jorge u. Olinda

 Liebster Michael wie können wir nur beginnen zu sagen, was du für uns bedeutet hast? Welche schöne Reise wir mit dir hatten. Du hast so viele Leben berührt und wir sind geehrt eines davon zu sein. Wie gesegnet sind wir, deinen Traum von Neverland wachsen und gedeihen sehen zu können. Was wir über Hingabe, Großzügigkeit und Liebe von dir lernen durften. Wegen dir wird ein Kinderlachen, das Geräusch einer Dampflock, oder ein drehendes Karussell immer ein Lächeln in unsere Herzen zaubern. Du wirst immer in den sanften Brisen die durch die Bäume streichen, und in der Stille des Neverland Tals zu finden sein. Danke dafür, dass du uns erlaubt hast, ein Teil deines Traums zu sein. Das Ausmaß dessen, was du gegeben und erschaffen hast, hinterlässt uns sprachlos. Mögest du jetzt mit den Engeln singen, für immer mit unserer Liebe….

Deine Neverland Familie

DooDoo, es passiert nur einmal im Leben, dass man einen wirklichen Engel vom Himmel gesandt, trifft. Ich danke jeden Tag für den Segen, dass ich den Himmel auf Erden erleben durfte. Ich werde mich immer an deine Weisheit, deinen Rat und dein Wissen erinnern und es in meinem Tun umsetzen. Ich danke dir für die Erinnerungen, die für immer in meinem Herzen bleiben werden. Ich werde unsere Freundschaft immer wertschätzen. Ich schreibe auch im Auftrag meiner Familie. Wir versprechen, dass wir immer “The first family of love” bleiben werden. Aus tiefstem Herzen danken wir dir und werden dich für immer und immerzu lieben. 

- Angel Dr. Heart Cascio und die Cascio Familie

Lieber DooDoo, auch wenn du nicht mehr da bist, fühle ich jede Minute deine Anwesenheit und selbst das gibt mir Kraft. Danke, und ich werde immer Dankbar für das sein, was du mich gelehrt hast und für all das Wissen, das du mit mir geteilt hast. Du hast aus mir den Mensch gemacht, der ich heute bin und ich verspreche, ich mache, dass du darauf stolz sein kannst. Die Zeit die wir zusammen verbrachten ist für immer und ewig in meinem Herzen. Ich liebe ich und kann es nicht erwarten, dich wieder zu sehen.

- Ahern Lossa “Big Blanklets” von little M.

 Ich habe meinen besten Freund verloren…meinen Trauzeuge bei meiner Hochzeit…meine Tochter hat ihren Patenonkel verloren. Die Brandos haben ein besonderes Familienmitglied verloren und unsere Herzen sind stumm und gebrochen. Ich werde nie mehr derselbe sein aber ich weis, in meinem Herzen und für die Welt wird dein Vermächtnis immer weiterleben. Mit aller Liebe,

- Miko und die Brandon Familie

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Ohne die Liebe und Hingabe Michaels geliebter Mutter Katherine wäre dieses Programm nicht möglich gewesen.

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Es war einmal: Eine Geschichte über ein Mädchen

Übersetzung des Artikels:

“Once Upon A Girl There Was a Time”: Artists- Disposable People? Children- just “Collateral damage?” – von Barbara Kaufmann

http://www.innermichael.com/author/admin/

Es war einmal eine Geschichte über ein Mädchen:

Sind Künstler ersetzbare Wegwerfmenschen?

Sind Kinder nur „Kolateralschaden“?

Es war einmal ein kleines Mädchen, einem ungewöhnlichen Mann geboren. Einem Mann, der Kinder liebte und der uns mit seinen Worten, seiner Musik und seinen Taten predigte, dass die Kinder der Welt jedermanns Verantwortung sind. Er war Vertreter des Clans von „es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen“. Er sah die Menschen der ganzen Welt als Familie – die Armen, die Elite, die Unwissenden, die Weisen, die Ungeliebten und die Nichtliebenden, die Unterdrückten und Gebrochenen, die Privilegierten und die Unterpriviligierten und sah sie als Teil der farbigen Fäden, die alle zusammen zu dem Teppich der Menschheit verwoben sind. Er dinierte mit Königen und er schlief auf Matten auf dem Boden in abgelegen Dörfern. Er freundete sich an mit Kranken, Alten, Erschöpften, Brillanten, Talentierten, Armen; und er liebte die Verstossenen genauso wie diejenigen von der „A.-Liste“. Auch wenn sie ihn nicht immer liebten.

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 Dieser Mann wurde berühmt und seine Texte, Musik, Tanz und seine Arbeit als Humanitär und Philantroph hatte nur den einen Zweck- der Welt zu zeigen und mitzuteilen, das alle Eins sind. Eine Menschen-Familie. Und dass Erwachsene die Aufsichtspersonen aller Kinder der Welt sind. Er versuchte, sein Leben zu einem Modell/Beweis dafür zu machen. Er wollte nur lieben und in Liebe leben. Mit dem Herzen eines Kindes und manchmal dem Denken eines Kindes, durchwanderte er die Welt und erzählte seine Geschichte auf eine Weise, die die moderne Welt verstehen würde. Er sprach mit einer kraftvollen Sprache – Musik. Er war eine beliebte, bekannte Figur in einer Kultur am Scheitelpunkt des Wechsels von Individualität zur Gemeinschaft.

Die Botschaft des Mannes, manchmal seiner Kunst innewohnend, manchmal versteckt – meisterlich erschaffen mit den Werkzeugen eines Genies und eines Künstlers, der eine Geschichte oder eine Botschaft zu erzählen hat, hatte besonders auf die Jungen Einfluss. Diejenigen die verloren waren in den Innenstädten, ohne Liebe und unbeachtet, die in gefährlichen Umständen und menschlichen- und Umweltgiften ausgesetzt waren, beobachteten ihn genau und sahen sein Leben als Leuchtfeuer der Hoffnung für sich. Wenn er diesen einfachen Anfängen entkommen konnte, könnten sie es vielleicht auch. Seine Texte boten ihnen Hilfe. Und Ideen wurden zu Mantras, Beschwörungen, oder zu dem, was die Popularkultur „Affirmation“ (Bekenntnis) nennt, wenn es oft genug wiederholt wird und sich im Unterbewusstsein verankert und schliesslich sogar das Bewusstsein befruchtet. Lieder zu singen und immer wieder den kraftvollen Texten zu zuhören erweckt in einer verletzten, ausgedörrten Seele Hoffnung. Und auch wenn es kein Entkommen aus dieser ungesunden, vergifteten Umgebung gibt, ist die Welt für die Dauer von diesen Augenblicken heller, angefüllt mit menschlicher Hoffnung und Helligkeit.

 Er sagte der Welt auch, dass Kinder wertvolle Reichtümer/Resourcen sind, dass sie vollständig und bedingungslos zu lieben sind und dass man nie nein zu ihnen sagen sollte, wenn sie ihre Fragen stellen. Er glaubte an Umarmungen und körperliche Nähe, an Berührungen als Bestätigung des Selbstwerts. Er glaubte an Heilen und die Kraft des menschlichen Geistes und der Gedanken, und das teilte er mit den Kindern in seiner Umgebung – den Kranken, den Vernachlässigten. (die von ihrer Familie vernachlässigten und die von der Welt vernachlässigten) Er lehrte sie, dass sie die Kraft haben, sich selbst zu heilen und die Welt zu heilen. Den Erwachsenen lehrte er das Selbe. Aber die Kinder hörten besonders gut zu und solange sie nicht schon mit dem Gefühl von Unzulänglichkeit, Mangel und Selbstverachtung verdorben waren, verstanden sie ihn.

Erwachsene, die schon zu weit von diesem Nachhall der in der Kindheit angelegten Hoffnung entfernt waren um sich zu erinnern, missverstanden seine Absichten. Er lehrte über die Souveränität des Kindes und seiner Seele und forderte die Erwachsenen auf, nie den Geist eines Kindes zu brechen.

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Der Ruhm dieses Vaters war so legendär, dass er nirgendwo ohne Bodyguards hingehen konnte, nirgendwo ohne Security leben konnte, und er hatte durch sein Talent soviel Reichtum angesammelt, dass jeder mit Neid auf sein Glück blickte und mit Verachtung auf seine Werte, die sie nicht verstanden.

 Er war so berühmt und talentiert, dass er kein normales Leben haben konnte. Das Talent und die Kreativität wurden nie verdrängt und brachen immerzu durch. Er konnte es nicht ignorieren und den Fluss nicht stoppen. Der Fluss seines Talents und die Intensität seiner Kunst machten es ihm schwer, zu schlafen. Er sehnte sich nach Normalität, erholsamen Schlaf, angemessenem Privatleben aber besonders sehnte er sich nach Liebe und einem Lebenspartner um Kinder zu haben. Er sehnte sich nach einer eigenen Familie und eigenen Kindern. Aber solche Normalität stand nicht in seinen Karten, denn er hatte eine Mission in dieser Welt und kam her, um sie zu erfüllen. Die Mission, sein Talent und Ruhm machten Normalität unerreichbar. Seine Beziehungen funktionierten nicht, aber er wollte so sehr seine eigene Familie, dass er für viele Kinder „Daddy“ wurde und viele Ersatzfamilien auf seiner Suche nach der perfekten Partnerin und Mutter hatte. Es stand einfach nicht in seinen Karten.

Aber er gab den Traum von seinen eigenen Kinden nicht auf, und ebenso wenig den Traum, die kranken und unglücklichen Kinder mit Liebe, Fürsorge und Spielen zu heilen. Er kaufte eine Ranch, die sein Zufluchtsort vor der Welt war, die so sehr in sein Leben eindrang, ihn verfolgte und belästigte. Er baute diesen magischen Ort, den er mit den Kinden der Welt teilte. Und er plante für seine eigenen Kinder. Wenn er nicht die ideale Partnerin finden konnte und ein normales Familienleben haben könnte, versuchte er dem so nah wie möglich zu kommen. Er glaubte wirklich daran, dass Kinder besondere Wesen sind, die mit Respekt und Würde behandelt werden müssen und dass sie die Antwort auf die Probleme der Welt sind. So näherte er sich jedem Kind, als unterstünden sie seiner persönlichen Verantwortung, als Diplomaten der Welt von Morgen und als ob er selbst Diplomat der Erwachsenenwelt sei.

 Aber die Welt verstand die Botschaft nicht, sie verstanden nicht die Intention und bedachten nicht, dass er vielleicht nicht unrecht damit hatte, wenn er sagte, die Kinder der Welt würden durch die Erwachsenen vernachlässigt, auf sichtbare und unsichtbare Weise. Sie verurteilten seine Liebe zu Kindern und verdrehten es zu etwas, was es nicht war. Sie verstanden nicht, was er sagte, was er mit seiner Philantropie ausdrückte und mit seinen Millionen Spenden an wohltätige Zwecke, besonders für Kinder, für das Erbauen von Krankenhaus-Abteilungen und Verbrennungszentren und für Bildungsmittel. Die Welt dachte, sein Fokus auf Kinder sei korrupt und unrein. Es war natürlich verständlich, weil sie nicht das Konzept hatten, ein Kollektiv, eine einzige Menschen-Familie zu sein, die jedes ihrer Mitglieder schätzt und besonders die Kinder.

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In der vorausgehenden Zeit wurde viel über Verhältnisse von Erwachsenen zu Kindern hinterfragt. Der Fall der McMartin Vorschule, aufgesetzt gegen die Betreuer von Kindern, begann mit dem wahnhaften Geschimpfe einer psychisch Kranken und führte zu einem Fall, der eine ganze Familie verurteilte, und es dauerte 10 Jahre bis zu ihrer Entlastung. In der Zwischenzeit beuteten hysterische Medien die Geschichte als Sensation und Blick in menschliche Abgründe aus. Beginnend im Jahr 1983 verursachte der Fall eine Sexuelle-Missbrauchs-Hysterie und eine moralische Panik hinsichtlich Kind-Erwachsenen-Verhältnissen. 1990 beigelegt, ohne ausreichende Beweise und Belastungen, entzündete der Fall kulturelle Entrüstung und Paranoia rings um das Thema Kindesmissbrauch. Es entstand eine Panik, die alle unter Verdacht stellte: Lehrer, die ihre Schüler unterstützten indem sie sie in den Arm nahmen, es verursachte, dass Ärzte keine Untersuchungen mehr ohne Zeugen machten, Trainer nicht mehr alleine mit ihren Studenten sein wollten und andere dramatischen Reformen in einer Kultur, die durch Medien-Sperrfeuer angeschlagen war, über einen Fall ohne Begründung und in dem unschuldige Menschen verwickelt waren, die durch die Medien und die aufgebrachte Öffentlichkeit gequält wurden. 1995 wurde darüber eine Dokumentation gemacht, „Indicement“(Anklage) in der die Geschichte dargestellt wurde, aber die Panik lies nicht nach. Dieser Fall stellt jeden Erwachsenen, der mit einem Kind agiert, unter Verdacht.

 Natürlich gibt es sexuellen Missbrauch von Kindern, und die Öffentlichkeit war verstört allein durch die schreckliche Möglichkeit. Das Vorkommen von Kindesmissbrauch, besonders in ländlichen Gegenden, machte eine zuvor unwissende (blinde) Öffentlichkeit fassungslos. Die Ernsthaftigkeit des Themas wird nicht in Frage gestellt. Aber nicht jeder Erwachsene, der Verhältnisse zu Kindern hat, ist ein potentieller Belästiger. Aber die durchgängige Mutmassung ging genau in diese Richtung, besonders Männer, die entweder homosexuell waren oder die man so wahrnahm, wurden misstrauisch angesehen. Wegen der Abscheulichkeit des Vergehens und der Verletzlichkeit von Kindern war die Reaktion nicht der Bedrohung angemessen.

Nur bedeutet das nicht, dass jeder erwachsene Mann dazu verleitet ist, Kinder sexuell auszubeuten. Und im Fall von Jackson wurden die Kinder auf natürliche Weise von ihm angezogen, wegen seiner sanften Stimme und seinem einfühlsamen Verhalten, dem Mass seiner Zustimmung und auch bedingt durch seine Präsenz und seine Arbeit. Von Kinden, die Liebe und Fürsorge in ihrem Alltag vermissten, als Hoffnungsstrahl gesehen, in einer Welt die sie als Nebensächlichkeiten verdrängte, oder als Verlängerungen ihrer Eltern ansah, einer Welt, die sie nicht verstand, einer Welt ohne Hoffnung und Akzeptanz als willkommene und geschätzte Menschen, wurde Jackson zu einer Art Held der Kinder und Jugend der Welt. Und seine Neverland Ranch, erbaut um die Magie und Bedürfnisse von Kindern, und für sie jederzeit geöffnet, brachte Fantasie und Magie und eine Art der Fürsorge, die zuvor in dieser Kultur ungesehen und nicht erfahren worden war, zurück. Einer Kultur, die regelmässig den Geist von Kindern bricht, durch das Bestehen auf Bekehrungen, Gleichförmigkeit, falscher Bescheidenheit, Stagnation, und einer Gesellschaft angefüllt mit erwachsenen Regeln und Herdenmentalität, in der der Status Quo unangefochten und unreformiert bleibt.

Und man besteht darauf, obwohl offensichtlich etwas sehr zerstört ist, und wandelt diese „seelige Unruhe“ um in Schikane. Die Welt führt sich auf, weil sie der Werte, die nicht länger den Menschen noch der Menschheit nützen, überdrüssig ist.

Dieser berühmte Vater behielt all das für sich und setzte nie sein kleines Mädchen der hässlichen Realität der Welt aus, die ihn öffentlich über Jahrzehnte aus Sport und Profitgier schikanierte, ihn zum Ziel von Witzen machte, weil er ein früher Feminist war, (anstatt eines Frauenhassers), der die Frauen respektierte anstatt die Groupies auszunutzen, die sich ihm vor die Füße warfen. Er wollte nie, dass sein kleines Mädchen in der Öffentlichkeit steht oder gemoppt würde, aber trotz aller Bemühungen, versuchten diejenigen, die ihr Leben auf Tabloid-Sensation erbaut haben, ihn und sein Verhältnis zu Kindern, und sogar seine eigenen Kinder, als unrechtlich hinzustellen. Sie verlachten öffentlich seine Vaterschaft, spekulierten öffentlich über seine Sexualität, über seine Bedürfnisse, die so waren wie bei jedem Menschen: sich fortzupflanzen und die Freuden von Vaterschaft und Familie zu geniessen.

Die Öffentlichkeit hinterfragte auf den Titelseiten seine körperliche Fähigkeit, Kinder zu zeugen, seine Fähigkeit, ein normales sexuelles Wesen zu sein, und verspotteten und hinterfragten die Abstammung seiner eigenen Kinder. Einige spotteten auch darüber, dass er darauf bestand, seine Kinder mit Masken zu schützen und auch, dass er sie emotional vor dem Terror von Moral und ethischen Grenzen verachtenden Publikationen abschirmte. Aber dieser großartige Vater, der sich selbst als Vater aller Kinder sah (so wie es die ganze Welt sein sollte) auch wenn er verlacht, verspottet und gemoppt wurde, zeigte nichts als Liebe und Fürsoge für seine Kinder, und schirmte sie auch während eines Prozess’ weiterhin ab, der nicht durch sein Verhalten entstand sondern durch die Ausbeutung und Verteufelung durch diejenigen, deren moralischer Kompass nicht funktionierte und deren Geist nicht in der Lage war, diesen Mann durch seine Texte, seine provokative Kunst, die dazu aufforderte dem Planeten und den Kindern eine bessere Führung zu sein, zu erkennen, und die ihre Berichterstattung über ihn durch ihre eigene moralische Verworfenheit und abgründige spirituelle Justierung filterten.

Am Ende wurde es vom Gericht bewiesen, dass er schuldig war „seltsam“ und „anders“ zu sein und ein „Freak“ weil sein moralischer Kompass von den Zeugen Jehovas, der Metaphysik, der Kosmologie und seiner engen Verbindung zu Gott stammte.

Sein kleines Mädchen kennt ihn genau; er verbrachte all seine Zeit ausserhalb des Studios mit seinen Kindern, wechselte Windeln, fütterte sie, nährte sie und „umhüllte“ sie mit Liebe, woher auch der Name Blanket stammt. Er nannte seine Kinder Prince, denn seine Philosophie war, alle Kinder sollten wie Könige behandelt werden, weil sie für diese Welt wertvoll sind und weil ihr Geist und ihre Kreativität Juwelen sind, die genutzt werden können, um die Probleme der Welt zu lösen.

Und die ganze Zeit über schirmte er sie ab, beschützte sie, auch vor seinen eigenen Problemen, vor seiner Unfähigkeit, zu schlafen oder seine Wachsamkeit soweit herabzusenken, dass er ausruhen könnte, denn jede seiner Bewegungen, jede Äusserung, wurde durch den Filter der Karikatur geprüft, die die Medien selbst- zum Zweck der selbstsüchtigen finanziellen Ausbeutung – über ihn erschaffen hatten. Seine natürliche und grenzenlose Liebe für die Menschheit und die Menschen, wurde an jedem Punkt seines Lebens herausgefordert und betrogen, blieb trotz Leiden bis in seine letzten Jahre intakt, als er zurückkommen wollte, um die Welt an ihre Verantwortung zu erinnern.

Dieses kleine Mädchen lebte mit einem Daddy, der sie von der Hässlichkeit einer Welt abschirmte, die mehr als seinen Anteil von ihm verlangte, er brachte ihr nichts als Fürsorge, Liebe, Fantasie und Magie entgegen – etwas, was alle Kinder verdient haben, dem sie aber leider regelmässig beraubt werden. Dieser hingebungsvolle Vater wollte, dass seine Kinder stark in ihrem Glauben an eine mögliche Welt von Magie und magischen Fähigkeiten sind. Das kleine Mädchen liebte ihren Daddy,denn sie war sein Leben und er ihres.

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Und dann, eines Tages, war er ohne Warnung gegangen.

Plötzlich war sie alleine und in eine Welt geworfen, die so völlig anders war, als die ihr bekannte. Es war unausweichlich, dass sie erfahren würde, wer ihr Vater ausserhalb ihrer Vertrautheit war, wie er von der Welt gesehen wurde und wie polarisierend diese Sicht war. Die beschützende Abschirmung der Kindheit, die ein liebender Vater aufgebaut hatte, wurde weggerissen. Sie konnte nicht für immer von der „realen“ Welt beschützt werden, denn sie und ihre Geschwister wurden älter und konnten nicht für alle Zeit abgeschirmt werden. Und sie waren vorbereitet von einem liebevollen Vater, aber sie wurden nicht länger von einem Vater aufgefangen, der mehr Tiefen durchgemacht hatte, als er je verdient hatte. Wenn jemand sich damit auskannte, dann war es ihr Vater. Aber er lehrte sie und ihre Brüder auch, stark zu sein, und für sich und an das, was sie glauben, einzustehen. In ihre Kreativität, ihre Innovation und ihre Magie zu vertrauen.

 Aber nichts konnte dieses kleine Mädchen auf das vorbereiten, was es erwartete. Sie war hin-und-her gerissen, frustriert, zornig auf die Beleidigungen und Unterstellungen; sie versuchte tapfer mit dem Flüstern und dem Spott in der Schule und anderen Orts umzugehen, denn sie und ihre Brüder wollten einfach nur als normale Kinde wahrgenommen werden, trotz all dem, was sie über ihren Vater gelernt hatten. Nichts hatte sie auf ihre widersprüchlichen Gefühle vorbereiten können, und sogar auf ihren Ärger über ihn, weil er sie zurückgelassen hatte.

Nichts hätte sie auf das Internet mit seinen dunklen als auch guten Nutzen vorbereiten können. Sie hätte für eine Zeit noch geschützt werden können, aber eine Abschirmung funktioniert nicht bei einem cleveren und reifen Mädchen, das sich zu einem Teenager und einer jungen Frau entwickelt. Sie konnte nicht für immer abgeschirmt werden und hätte das auch nicht toleriert. Egal wie, Teenager finden einen Weg. Zu strenge Erziehung entfremdet Kinder von denjenigen, von denen ihr weiteres Leben abhängt. Und welches Kind sollte sich dieser Art des Weiterlebens ausgesetzt sehen, der dieses heranwachsende Mädchen ausgesetzt ist und sein wird?

Nichts hätte sie darauf vorbereiten können, ein paar der „Wahrheiten“ und Unwahrheiten herauszufinden, vor denen sie abgeschirmt worden war, um ihre Unschuld und ihre Kindheit zu schützen. Nichts hätte sie oder ihre Brüder darauf vorbereiten können, die andere Seite ihres Vaters herauszufinden, die Seite, die von einer Öffentlichkeit, und denen, die deren Interessen repräsentieren, konstruiert worden war, die eine einseitige, verdrehte Story erzählten, da es zu ihren selbstsüchtigen Interessen passte und zu ihren Bankkonten. Sensationen verkaufen sich. Journalisten bezahlen für Sensationen, um davon zu profitieren. Die Medienwelt ist eine sehr konkurrierende Industrie, und man schützt seine Interessen und möchte Profite machen. Die Integrität eines altmodischen Nachrichtenüberbringers und die Genauigkeit einer Story ist minimiert. Einschaltquoten (ratings) und nicht Seriosität sind in dem Geschäft „god“ und mit einem zusätzlichen Buchstaben: Gold.

Nichts hätte das kleine Mädchen auf das vorbereiten können, was es las, vorfand, ihre Behandlung in der Schule oder auf das Interesse, was die geifernden Tabloids für sie haben würden. Ruhm überrascht und amüsiert anfangs, aber auf lange Sicht, wird es zu etwas völlig anderem. Nichts hätte sie darauf vorbereiten können, Zeugin des Mobbings ihres Vaters zu sein, sogar noch nach seinem Tod. Und was ohne auch nur ein Mindestmass an Anstand, die Unantastbarkeit seines Grabes verletzt.

Nichts hätte sie darauf vorbereiten können, in einem erschöpfenden und grausamen Prozess zu erfahren, was ihrem Vater in der Hand eines Arztes widerfuhr, dessen Eid besagt, er solle Leben retten und schützen. Nichts hätte sie davor schützen können, etwas über die letzten Tage ihres Vaters zu erfahren, und wie er von einer Industrie behandelt wurde, die ihn für Profit und zum Sport benutzte. Nichts hätte den Schock milden können, ihn auf das Wort „Freak“ und eine austauschbare „Ware“ zu reduzieren. Diese Behandlung sollte gezeigt werden und die Welt sollte darüber Bescheid wissen. Der Künstler, der seine Kunst gibt und das daran teilhabende Publikum, sollten wissen, was sie kaufen. Künstler geben ihre Gaben an die Welt und ihre Ausbeutung und schlechte Behandlung, wertet die Welt und ihre Schönheit und die in der Kunst verwurzelte Menschheit ab.

Ausbeutung und Erpressung gehörten zu seinem Genie und zu seinen nicht zu wiederholenden Leistungen dazu, es war Michaels Realität, das war sein Leben. Diejenigen, die ihn ausnutzten und ihn aus der Distanz, oder ohne Beweise, oder ihn persönlich zu kennen, oder sein Leben zu erforschen, mit Namen betitelten, sollten innehalten und überprüfen, woher ihre Meinungen und ihre ungeprüften Schlussfolgerungen kommen. Denn wenn sie diesen Weg zu ihren Schlussfolgerungen über ihn zurückgehen, während sie die Wahrheit entdecken, werden sie andere Schlüsse ziehen. Und das ist die größte kollektive Angst, die die individuelle Angst umfasst als Opportunist aufgedeckt zu werden, von denen, die selbstsüchtig und unethisch abkassiert haben. Nur die Schuldigen müssen ihre Spuren verschleiern und verheimlichen.

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Dieses kleine Mädchen kannte die Welt nur als einen magischen, sicheren, freundlichen Ort. So sollte Kindheit sein. Und das ist auch, wie Erwachsen-Sein sein könnte. Man stelle sich die Veränderung und den Schmerz dieses Mädchens vor, in der realen Welt zu erwachen. Wenn man ihren Schmerz weiterführen will, muss man diese Welt weiter füttern. Wenn man ihr helfen möchte, zu heilen – muss man die bestrafen, die Menschen ausbeuten und zum Zweck der Unterhaltung, des Profits oder selbstsüchtigen Illusionen von Triumph verzehren. Es ist kein Triumph, es ist ein stinkender, klaffender Ausfall. Wenn du dem jungen Mädchen helfen willst, zu heilen, höre auf zu mobben und verlange, dass jeder damit aufhört. Anscheinend hat ihre Verzweiflung einige in Hollywood motiviert, eine Anti-Mobbing-Kampagne zu erschaffen. Erkenne, dass ihr Schmerz einen Sinn hat. Genau wie der Schmerz ihres Vaters Sinn hatte. So wie jeder Schmerz von jedem von uns. Bedauerlicherweise ist es das, wodurch die Menschen zu diesem Zeitpunkt der Evolution lernen – durch Schmerz. Michael Jackson erkannte, dass wir auch durch LIEBE lernen könnten. Hast du DAS verstanden? (Ja, ich schreie)

 Nichts hätte sie auf den Verräter ihres Vaters, als Mentor und Wohltäter für viele Jugendliche vorbereiten können, die er über die Jahre unterstützte – wie Ryan White, der wie ein Aussätziger behandelt wurde, weil er durch eine Bluttransfusion AIDS bekommen hatte, oder DaveDave, den Michael unterstützte, nachdem er von seinem Vater mit Benzin übergossen und angezündet worden war, oder Bela Farkas, für den Michael über seine HTW Organisation eine Leber fand.

Und absolut nichts hätte sie auf die MJ-Hasser vorbereiten können, die es zu ihrem Sport und ihrer Unterhaltung erklärt haben, ihren Vater für ihre eigenen kranken Absichten zu verunglimpfen.

Aber nichts auf dieser Welt, nichts, was ihr Vater hätte tun oder sagen können, hätte sie darauf vorbereiten können, über die letzten Tage seines Lebens zu hören, wie unmenschlich Firmen in ihrer Ausbeutung und Behandlung von Künstlern sind, mit denen sie Geld machen, während sie zur gleichen Zeit auch die beobachtet, die behaupten, seine Fans zu sein, wie sie ihre Großmutter und ihre Familie mit widerwärtigen Worten betiteln und hässliche Dinge darüber schreiben, dass sie auf den Niedergang ihrer Großmutter hoffen und den Triumph einer Firma, die nur auf Profit aus ist oder damit spielten, dass ihr Vater versagen würde und sie ihm so den geliebten Musikkatalog entreissen könnten – mit der Musik, die sein Leben und seine Generation definierte, darunter auch schwarze Musiker die vor ihm da waren und die so rücksichtslos und ungeniert ausgenutzt wurden. Einige der brillantesten Musiker einer Generation starben verarmt. Das ist nicht gerecht und Michael wußte das.

Nichts hätte sie auf die gegensätzlichen eigenen Gefühle vorbereiten können, und die Vertrauens-Anfechtungen innerhalb ihrer eigenen Verwandtschaft. Menschen sind nicht perfekt; ihr Vater war es, in ihren Augen. Nichts ausser ihrem eigenen Herz kann ihr helfen, standhaft dabei bleiben, die Wahrheit zu kennen und ihrem eigenen Urteilsvermögen zu vertrauen. Und wenn es erschüttert wird, ist Verlassenheit das überwältigende Gefühl. Diese Verlassenheit kann den Anschein erwecken, von aussen zu kommen, aber der Betrug ist eigentlich eine innerliche Angelegenheit. Sich von jemand abzuspalten, um bei ihnen Zweifel an ihrer eigenen Souveränität und Wert zu verursachen oder sie mit einer gewalttätigen, anstatt einer mitfühlenden Welt zu umgeben, ist die höchste Form des Betrugs und die beängstigendste Form der Verlassenheit.

Dieses Mädchen musste sich mir Schwierigkeiten auseinandersetzen, die Leute die 3 mal so alt sind, nicht ertragen könnten. Sie hat einen berühmten Vater und die Welt wird sie immer beobachten. Diese unethischen Opportunisten werden immer in den Startlöchern stehen, um sie und ihr Leben auszunutzen. Sie kommt von einer berühmten Familie. Sie verlor den geliebten Vater. Ihr Schmerz stammt von einem Eintauchen in eine Welt, die Kinder nicht liebt und die sie nicht an die erste Stelle, vor allem anderen, stellt. Sie wurde seit dem Tag ihrer Geburt ausgenutzt, trotz dem Schutz ihres geliebten Vaters und einer Familie, die in Krisenzeiten zusammenkommt. Die Umstände, durch die sie ihren Vater verlor sind nicht normal und sein Tod war sinnlos.

Ihre erweiterte Familie, die Jackson-Familie, sagte vom ersten Augenblick an, da ihr Vater gestorben war, dass etwas nicht in Ordnung sei. Immer wieder sagten sie, dass etwas faul ist und dass es Leute gibt, die für seinen Tod und ihren Verlust verantwortlich sind. Sie haben von Beginn an insistiert, dass dort Menschen hinter den Kulissen manipulierten. Sie haben das Recht zu wissen, was dem, den sie liebten, passierte, egal wie schmerzhaft das ist. Und die Welt verdient es, gezwungen zu werden, in diesen Spiegel zu sehen und sich zu fragen: Gefällt euch, was ihr seht? Möchtet ihr eine Veränderung? Dann verändert es und verlangt, dass es geändert wird. Aber tut es mit Liebe, mit Liebe für alle. Denn das bedeutet Michael Jackson.

 Während die Handlungen dieses Mädchens auf unterschiedliche Arten interpretiert werden, ist die wahre Botschaft ihrer Verzweiflung vielleicht nur STOPP! Die Welt hat lange genug schikaniert. Ihre Methoden addieren sich zum Terror. Das hat schon das Leben ihres Vaters gefordert und jetzt ergreift es ihres. Das schikanieren der zweiten Generation hat begonnen und es muss aufhören. Kinder sterben an dieser Seuche. Und es gibt keine Entschuldigung für Fans, die vorgeben, Michael Jackson zu achten, jemanden zu schikanieren. Das ist nicht nach Michaels Art. Und es funktioniert auch nicht, wenn wir auf diese Weise die Welt oder die Menschheit retten wollen. Die Ironie alldessen ist scheinbar denen nicht verständlich, die genau diese Dinge tun, für die sie die verurteilen, die mit bösen Zungen über Michael Jackson sprechen. Sie verurteilen die Tabloids und nehmen deren Plätze ein. Sie beklagen Michael Jacksons Legacy und zerstören sie selbst, denn er sagte, dass auch sie seine Legacy sind, und wenn sie hässlich sind, ist es auch seine Legacy. Und wenn du einer von ihnen bist, wirst du diesen Hinweis nicht mögen: Eure offensiven Handlungen haben einige der erfolgreichsten und brillantesten Verteidiger seines Vermächtnis’ vertrieben, sie sind gegangen wegen dem wirklich stupiden Verhalten. Einige haben sich abgewendet und sind gegangen, andere sehen es sich an. Einige werden sich der Sache nicht mehr widmen, weil die Assoziation damit ein verrücktes-Tun verbindet. Ich spreche von den weisen Älteren, mit Erfahrung, die dabei hätten helfen können die Legacy eines Genies mit Diplomatie, Freundlichkeit, Fürsorge und Liebe zu bewahren – alles Dinge, für die der Mann selbst auch stand.

Nichts hätte das kleine Mädchen, das zur jungen Frau wird, auf das Verhalten derer vorbereiten können, die behaupten Fans zu sein und auf sie zu achten. Nichts hätte das Verteufeln der einzigen Familie, die sie kennt, abmildern können, oder Rufe nach ihrem Niedergang oder Tod, oder für noch mehr Verluste als dem Verlust eines Sohnes, Bruders, Vaters und dem grössten „Cheerleader“ der Menschheit. Die Jacksons sind ihre Familie und sie sind es, so wie eure Familien auch, mit Fehlern und allem drum und dran. Sie haben ihre Dysfunktionen, so wie jede andere Familie. Sie haben ihre Differenzen und Kämpfe und Vergebungen, wie jeder menschliche Clan. Und niemand ist perfekt; auch nicht ihr Bruder Michael, der lange Zeit und laut Demut und Menschlichkeit kund tat. Die Jacksons sind immer noch „Music Royality“ Punkt. Erkenne deine Geschichte.

Die Behandlung von Michael Jackson in seinen letzten Tagen, ist laut den Aussagen, eine Parallele dazu, wie Michaels Familie und Ahnen behandelt wurden. Sklaverei. Der weisse Mann hält die Fäden in der Hand während er vom schwarzen Mann verlangt, auf Kommando zu performen: „Tanz für mich, N…..“ (und es ist genau das Wort, was du denkst.) Wenn ihr eure Geschichte nicht kennt, seid still, weil ihr euch sonst blamiert und peinlich werdet, eine Bürde und letztlich eine Herde Schafe, von einer Maschine manipuliert, die nur insofern auf euch achtet, dass sie euch benutzen und euer Geld nehmen.

Deine Ignoranz trägt zu der Hässlichkeit bei, also höre auf, dazu beizutragen. Kann dir für deine Ignoranz vergeben werden? Natürlich. Aber einmal aufgeklärt gibt es keinen Freischein mehr. Stopp die Hysterie, atme durch und bete. Es steht mehr auf dem Spiel, als du realisierst. Wenn du willst, kannst du beleidigt sein, aber ein Teil von dir WEISS das.

Das kleine Mädchen wird vor den Augen der Welt zur Frau und hat mehr ausgehalten, wie jedes Kind es jemals sollte. Ihr geliebter Vater ist nicht hier um sie zu schützen oder abzufangen, wie die Welt sie mit Worten und Gewalt aufspiesst, mit Korruption der Moral und gleichgültig gegenüber ihrer Menschlichkeit, und trauriger Weise auch gegenüber ihrer eigenen. Nichts hätte sie darauf vorbereiten können, ein Ziel für die zu werden, die mit Pfeilen werfen, besonders, während sie behaupten, Schüler der Lehren ihres Vaters über die Liebe zu sein.

Und nichts wird ihre Wunden heilen, bis diejenigen die Liebe in ihrem reinsten und ursprünglichsten Sinn verstehen, und im Geist des Vaters den sie verlor, verlangen, dass die Welt sich verändert und sie selbst die Verändeung sein wollen, die sie sich von ihr wünschen.

Paris1

 Michael Jackson sagte:

In einer Welt voller Hass, müssen wir es trotzdem wagen, zu hoffen.

In einer Welt voller Zorn, müssen wir trotzdem wagen, zu besänftigen.

In einer Welt voller Verzweiflung, müssen wir trotzdem wagen, zu träumen.

In einer Welt voller Misstrauen, müssen wir trotzdem wagen, zu glauben.“

Ich habe eine bessere Idee. Wollt ihr dieses kleine Mädchen, das zur Frau wird, heilen, und alle kleinen Mädchen, und sie lieben in ihrer Ganzheit und Eigenständigkeit? In der Generation der Welt-Umgestalter? (sie braucht eine Umgestaltung) Lasst es uns ändern.

Lasst uns all das stoppen, sieh in den Spiegel und werfe einen langen ehrlichen Blick auf das, was wir sind, was wir werden, prüfe, wie wir sprechen und andere behandeln, und betrachte unser Verhalten unter dem Mikroskop und frage: „Mache ich die Welt zu einem besseren Ort?“ Werfe ein Licht darauf. Dann lasst es uns umsetzen, und dabei bleiben, die Welt so zu verändern, dass Paris Jackson und der Rest von uns sich sicher fühlen und wirklich in dieser Welt leben kann.

……………………………

Übersetzung: M.v.d.Linden

They Called Him Freak! – Sie nannten ihn Freak!

Original Artikel: “They called him freak!”
Übersetzung eines Artikels von Raven aus dem AllForLove-Blog
…………………………………………………………………
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“Geschichtsbücher werden niemals die Essenz deiner gütigen Seele erfassen, und die Leben, die du wirklich gerettet hast. Video Archive werden niemals die Aufregung zeigen können, die du jedesmal verursacht hast, wenn du einen Fuß in die Öffentlichkeit oder auf die Bühne gesetzt hast. Das Beste, was die Menschheit tun kann ist, sich an deinem Genius zu orientieren und es als Beispiel für einen Engel, der unter uns weilte, weiterzugeben.”
~ Jodi Gomes, executive producer of Jacksons: A Family Dynasty and Michael´s friend
Das wurde vor kurzem auf FB geteilt. Ich habe es gespeichert, weil die Gedanken von Jodi Gomes eine tiefgründige Wahrheit ausdrücken, warum diejenigen, die Michael lieben weiterhin für seine Verteidigung und für Respekt kämpfen. Aber wie können diese Worte oben und das Wort „Freak“ den gleichen Menschen beschreiben? Wenn du dir auch diese Frage stellst, dann sei herzlich Willkommen im Leben und in der Welt von Michael Joseph Jackson!

 

Strangers came and scorned his joy

With ridicule and banter they tried to destroy

What in their minds was a skillful ploy

With cruel darts they tried to plunder

To suffocate and strangle his innocent wonder

Fighting hard, despite their blunder

Again and again to steal his thunder Despite their attacks, they could not break

With all their barbs, they could not take

God’s gift of love, which they could not fake

Not knowing his strength of what he sought to seek

They complained aloud and called him a freak

Michael Jackson, Excerpted From Dancing The Dream-Magical Child Part 2

Fremde kamen und verachteten seine Freude

Mit Spott und Sticheleien versuchten Sie zu zerstören

Was ihrer Meinung nach ein geschickter Trick war

Mit grausamen Pfeilen versuchten Sie zu plündern

Zu ersticken und zu erwürgen, sein unschuldiges Wunder

Kämpften hart, um trotz ihrer Fehler

Ihm wieder und wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen

Trotz ihrer Angriffe konnten Sie (es) nicht brechen

Mit all ihren Wiederhaken, konnten Sie (es) nicht nehmen

Gottes Gabe der Liebe, konnten Sie nicht fälschen

Nicht seine Kraft kennend für das was er suchte

Klagten Sie laut und nannten ihn einen Freak.

Ich mag einen Kommentar, den ich kürzlich las: „AEG versprach, dass es hässlich werden wird. Aber bisher sind sie diejenigen, die wie die Idioten aussehen.“

Nebenbei: Meine Überschrift ist kein Tipfehler. Ich lies den Artikel „einen“ absichtlich weg, genau wie Shakespeare es in der berühmten Zeile von Othello tat. Die Zeile kommt, wenn der Bösewicht Jago Desdemona fragt, warum sie weint, nachdem sie gerade eine Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann hatte. Aber die unschuldige Desdemona bringt nicht das Wort „Hure“ über ihre Lippen. „Es verabscheut mich jetzt, wo ich das Wort spreche.“
Also übernimmt die ungehobelte und freiere Emilia diesen Job für sie, und erklärt effektiv alles, was über den Grund für ihre Tränen gesagt werden muss: „Er nannte sie Hure.“

Manchmal erinnere ich mich an die Schönheit und die Kraft elisabethanischer Verse. Durch das weglassen des Artikels, bekommt das Wort die bedeutendere Kraft eines Labels. Für Desdemona bedeutete es mehr als nur eine unfaire Beschuldigung, Hure genannt zu werden. Es war ein Label, welches das Herz ihres Selbstbildes erschütterte. Von dem Punkt an, wurde sie ein verletzliches Opfer – gepeinigt und sogar an ihrer eigenen Unschuld zweifelnd. Shakespeares Stück ist ein faszinierender Blick in die Komplexität der menschlichen Psyche, in dem Othello und Desdemona lernen, dass wenn man von etwas lange genug und überzeugend genug Glauben gemacht wird, es zur eigenen Wahrheit wird. Label haben die Fähigkeit und die Kraft uns zu definieren – wenn wir sie lassen.

Der Artikel von Alan Duke (CNN) zu dieser Story:

Los Angeles (CNN)

http://www.cnn.com/2013/05/23/showbiz/ja…rial/index.html

Eine Führungskraft von AEG bezeichnete Michael Jackson als „der Freak“ und ein anderer nannte ihn „gruselig“, nur Stunden bevor ihre Firma mit der Pop Ikone einen Konzertvertrag abschloss.

Die Enthüllung verursachte ein hörbares Stöhnen im Gerichtssaal von LA und hinterliess die Fans weinend.

( … )

Katherine Jackson beobachtete aus der ersten Reihe als ihr Anwalt den AEG Live Senior-Vice Präsident und Generaljustitiar Shawn Trell über einen Email Austausch mit seinem Boss von AEG befragte. Die Matriarchin der Jacksons fing an zu weinen, als Trell am Donnerstag in den Zeugenstand zurückkehrte. Sie verlies den Gerichtssaal und kam nicht zurück.

Ist es ein Grundsatz von AEG sich in abfälligen Bemerkungen über den Künstler zu äussern, mit dem man ein Geschäft abschliessen möchte?“ fragte Brian Panish, Anwalt der Jacksons.

Nein“, antwortete Trell

Panish zeigte den Juroren dann eine Email, die Trell am 28. 1.2009 an Ted Fikre sandte, in der er ihn wissen lies, dass er dabei war, Jacksons Haus aufzusuchen um den Vertrag für die This Is It Konzerte zu unterzeichnen.

Heisst das, du wirst den Freak treffen?“ erwiderte Fikre.

Trell antwortete: „Sieht so aus. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Sicher interessant, aber auch irgendwie gruselig.“

Der Email-Austausch geschah weniger als 4 Stunden bevor Trell und andere AEG Angestellten Jacksons Haus in LA besuchten.

Das ist der Mann mit dem sie sich erhofften, Millionen Dollar zu verdienen?“ fragte Panish Trell, „sagte ihre Mutter ihnen nie, dass du, wenn du über jemanden nichts Gutes zu sagen hast, lieber gar nichts sagen sollst?“

Trell sagte zuvor aus, dass er aufgeregt darüber war, Jackson zum ersten Mal zu treffen und dass er beeindruckt war, von seinem „guten, kräftigen Händedruck“.

Ich habe nicht unbedingt allen Aspekten von Michael Jacksons Lebensführung zugestimmt, aber ich hatte sicherlich enormen Respekt für ihn als Entertainer.“

( … )

Panish – der Anwalt der Jacksons – befragte Trell am Donnerstag zu seiner vorherigen Aussage, dass es keine „Warnhinweise“ gab, die AEG Führungskräfte auf Jacksons sich verschlechternde Gesundheit hinwiesen. Er zeigte den Juroren eine Email – gesendet an AEG Live Präsident Randy Phillips, von This Is It Stagemanager John „Bugzee“ Houghdahl, vom 19 Juni 2009 – sechs Tage bevor Michael Jackson starb.

Ich habe gesehen, wie er sich vor meinen Augen über die letzten 8 Wochen verschlechterte.“ schrieb Houghdahl. „Er konnte im April viele 360° Drehungen machen. Würde er es jetzt versuchen, würde er auf seinen Hintern fallen.“

………………………………………………………..

Jahrelang verspotteten die Medien Michael Jackson und betitelten ihn „Freak“. Ich werde nicht auf all die „Wies“ und „Warums“ dieser Verschwörung eingehen, einer Verschwörung mit dem Ziel Michael Jackson niederzuschlagen, nachdem er erst einmal zu mächtig in diesem Geschäft geworden war, oder noch treffender gesagt, als ein Schwarzer Mann, der zu mächtig wurde. All diese Dinge wurden schon in vielen anderen Posts besprochen, dieser Post würde unendlich lang werden, wenn ich auf die ganze Hintergrundgeschichte einginge.

Aber es ist eine der großen und traurigen Ironien unserer Zeit, dass einer der größten musikalischen Genies gleichzeitig auch mit solch einem sekundär-Label belastet wurde. Während manche auch Michael Jacksons Lebensführung hinweisen möchten, wurde dieses Label dennoch von einem tief verwurzelten Streben abgeleitet, ihn von seinem Podest zu stürzen. Davon bin ich voll und ganz überzeugt, denn die Gegenreaktionen der Medien begannen, in dem Moment als Thriller das verkaufsstärkste Album aller Zeiten wurde – oder genauer gesagt, zu dem Zeitpunkt als sein Manager Frank DiLeo Geschichten in der Presse zu streuen begann, über Überdruckkammern und Knochen vom Elefanten Menschen. War es vor allem beabsichtigt, harmlose Mystik und das Bild eines exzentrischen Genies zu erschaffen, schlug die Strategie jedoch fehl. Stattdessen wurden diese Ideen zu einem Buschfeuer, was einmal in Brand gesetzt nicht mehr zu löschen schien. Es half auch nicht, Michaels Hautfarbe immer heller werden zu sehen, ohne zu der Zeit eine Erklärung dazu zu bekommen und dass er mit jedem kommenden Album mehr Eyeliner trug. (Aber hey – es waren trotz allem immer noch die Achtziger) All diese Dinge kamen genau richtig, um die eifersüchtigen Leute in der Musikindustrie zu befriedigen, die ihn von seinem Sockel stossen wollten.

Michael wusste nicht nur von diesem Label, sondern er fing sogar an, es anzunehmen und zu besitzen. Teil seiner öffentlichen Übertreibung, die wir in Songs wie 2Bad, IsIt Scary und Threatened sehen können, war dazu da um zu sagen: „ich werde mit Stolz ein Freak sein, wenn es das ist, was ihr wollt/was ihr braucht, dass ich sein soll“ In anderen Worten, er erteilte uns die Genehmigung alles, was wir wollten, auf ihn zu projizieren. In dem er das tat, hielt er uns einen Spiegel vor, so dass wir unsere wirkliche menschlich Natur – und unser dringendes Bedürfnis nach einem Sündenbock erkennen sollten. Am Ende haben „Freaks“ in unserer Gesellschaft immer einer wichtigen Funktion gedient, sie machen das beste und das schlechteste von dem, was wir sind, sichtbar.

Dass Michael sich seiner öffentliche Wahrnehmung als „Freak“ sehr bewusst war, bezeugt auch der Film Ghosts, in dem es zu einem wirklichen Showdown kommt – mit sich selbst. Es ist kein Zufall, dass vieles von dem Dialog in Michaels Showdown mit dem Bürgermeister (der auch Michael ist, in anderer Verkleidung) sich um den großzügigen Gebrauch des Wortes „Freak“ und „freaky“ dreht.

Wenn du mehr über Ghosts und was uns diese Szene vielleicht noch dazu sagen kann, wie Michael das „Freak“ Label sah kannst du es hier nachlesen:
http://www.allforloveblog.com/?m=201202

Michael sagte einmal, er habe eine Rhinozeros-Haut. Aber trotz allen Mutes in der Öffentlichkeit; trotz der ganzen Show, das Label in Besitz genommen zu haben, gibt es keinen Zweifel: Label verletzen. Schon Kinder lernen die Kraft von Namen kennen, ab dem Alter in dem sie groß genug sind um auf dem Spielplatz herum zu kommandieren. Es stimmt, Namen sind weder Stöcke noch Steine… aber im Gegensatz zu dem, was uns der Kinderreim erzählen will, haben sie die Kraft zu verletzen.
(Anmerkung – „Sticks and Stones will break my bones/But names will never hurt me.)> Stöcke und Steine können meine Knochen brechen/ Doch Worte werden mich nie verletzen.< )

Michael sprach viele male öffentlich über den Schmerz und die Demütigung durch diese Label, als auch über seinen Verdacht, woher sie ursprünglich kamen:

Man könnte natürlich sagen, „Ok, was soll man von den Tabloids anderes erwarten?“ Sicher, die Presse genoss es, Michael „Freak“ zu nennen. Aber was ist mit den Leuten aus der Industrie, die mit ihm zusammen arbeiteten? Wir könnten doch sicherlich einen höheren Standard im menschlichen Umgang bei ihnen erwarten? Nun, die Bombe explodierte letzte Woche im AEG Prozess. Die Enthüllung des Email-Austauschs zwischen AEG Vice President Shawn Trell und AEG Chef-Justitiar Ted Fikre wirft ein Licht auf etwas unendlich traurigeres, als das, womit Michael durch die Presse umzugehen hatte. Es zeigt das Ausmass an Respektlosigkeit an, womit Michael sogar bei Leuten innerhalb der Musikindustrie zurecht kommen musste – von genau den Personen, die Millionen Gewinne aus seinem Talent machen wollten!

Ich wünschte sagen zu können, dass dieses ein einmaliger Vorfall war. Aber es ist so ziemlich die Geschichte von Michael Jacksons Leben, seit dem er 5 Jahre alt war. Ich versuche nicht, mich dem „Poor Michael“ Chor anzuschliessen. Aber es ist ein Fakt, dass sein ganzes Leben Leuten unterworfen war, die ihn mit Freude für alles benutzten, was sie von ihm (oder durch ihn) bekommen konnten – mit wenig bis gar keinem Respekt für ihn als menschliches Wesen.

Seht, ich habe all diese Entschuldigungen, die von den Apologeten AEGs gemacht wurden, gelesen. Aber ich kaufe sie ihnen nicht ab. Es macht keinen Unterschied, ob das ein privater Email Austausch war und nie dazu gedacht war, öffentlich zu werden. Als Michael einmal sagte Juden seinen Blutsauger, war auch das eine private, nicht für das Protokoll gedachte Bemerkung, nie für die Öffentlichkeit gedacht. Er machte sich in einem unbeobachtetem Augenblick Luft über ein paar seiner Bekannten, von denen er sich betrogen fühlte. Aber das hielt seine Gegner nicht davon ab, ihn deshalb auseinander zunehmen. (und darunter sind einige der Leute, die jetzt Fikres und Trells Emails als privaten Austausch verteidigen!) Michaels Bemerkung war vielleicht unter ein paar mildernden Umständen zu sehen, aber das machte es deshalb nicht richtig. Und weißt du was? Auf diese Art wäscht die gleiche Entschuldigung jetzt nicht das, was Trell und Fikre taten, rein. Die Logic, dass es ein privater Austausch war und deshalb über jeden Vorwurf erhaben sei, ist genauso lächerlich, wie wenn man etwas dummes, was jemand herausschrie, als er betrunken war verteidigen möchte, mit der Entschuldigung: „Oh, sie waren betrunken.“ Ok, kann sein, sie standen unter einer Einwirkung. Aber wie wir alle wissen, löst Alkohol nur die Hemmungen, er pflanzt in unserem Kopf keine Gedanken ein!

Kurz gesagt, die Leute können viele Entschuldigungen hervorbringen. Aber Worte – sind sie einmal gedruckt oder aufgenommen – bleiben für immer.
Anders gesagt, es tut nichts zur Sache, ob das eine private Email zwischen Trell und Fikre war; es tut nichts zur Sache, ob Fikre einen Witz machte; es tut nichts zur Sache, ob es nie dazu gedacht war, dass Michael, seine Familie oder seine Fans je erfahren sollten, dass diese Bemerkung gemacht wurde. Es tut nicht einmal was zu Sache, wenn Trell diesen Kommentar auf Grund einer vorgefassten Meinungen/Bemerkungen machte, bevor er Michael traf (was, so wie er sagt, der Fall war.)

Fakt ist, nichts davon tut was zu Sache. Der Kommentar wurde gemacht. Und egal, wie sehr manche auch versuchen, ihn zu rechtfertigen, es war nicht richtig. Vielmehr war er regelrecht entmenschlichend.
Und lasst uns nicht vergessen, das fand nur einige Stunden, bevor AEG einen wichtigen Vertrag mit Michael unterzeichnete, statt.

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Die traurige Ironie davon kann ich nicht genug betonen. Michael verbrachte im Grunde die letzten Monate seines Lebens in der Gewalt von Leuten, die ihn für einen „Freak“ hielten. Das ist nicht nur eine Sache von zwei unreifen Kollege-Jungs die sich über einen dummen Zimmerkollegen lustig machen.

Zitieren wir noch einmal Panishs Statement:

„Das ist der Mann mit dem sie sich erhofften, Millionen Dollar zu verdienen?“ fragte Panish Trell, „Sagte ihre Mutter ihnen nie, dass du, wenn du über jemanden nichts Gutes zu sagen hast, lieber gar nichts sagen sollst?“

Und lasst mich zitieren, was Stagemanager John „Bugzee“ Houghdahl in seiner Email an Randy Phillips im Juni 2009 schrieb:

„Ich habe gesehen, wie er sich vor meinen Augen über die letzten 8 Wochen verschlechterte.“ schrieb Houghdahl. „Er konnte im April viele 360° Drehungen machen. Würde er es jetzt versuchen, würde er auf seinen Hintern fallen.“

Ich glaube, so wie viele andere, dass Michaels Gesundheit sich verschlechterte, ab dem Zeitpunkt als Murray ihn Tag und Nacht zu behandeln begann. Was uns direkt zum Herzen dieses Prozess zurückbringt. Michaels Tod wurde als Todschlag (Homicide) beurteilt. Wer ist also verantwortlich? Es scheint mir, als hätte Murray unter genauso viel Druck gestanden, wie Michael, um um jeden Preis „zu liefern“ – was ihn aber auf keinen Fall von seiner eigenen Schuld erlöst. Aber hier wurde eindeutig an mehreren Fäden gezogen, und irgendjemand hatte die Fäden in der Hand. Es entwickelt sich das Bild, dass Michael seine letzten Monate damit verbrachte, von Leuten gemoppt und unter Druck gesetzt zu werden, die ihm keinerlei Respekt entgegenbrachten, ausser ihn als Ware zu sehen. (Und das entlastet keinesfalls die Jacksons, denn für sie war er auch Zeit seines Lebens eine Ware. Aber wenigstens waren sie seine Familie, nicht eine juristische Person, deren einziges Interesse an Michael darin lag, wie der „Freak“ so als Mensch war und wie viel Geld der „Freak“ wohl für sie erwirtschaften könnte.)

Natürlich stimme ich einer Sache zu. Wie viele schon gesagt haben, wirft dieser Email-Austausch nur Licht auf den Charakter einiger Individuen hinter den Kulissen. Es kann nicht als Beweis dafür herangezogen werden, dass AEG für Michaels Tod verantwortlich ist, oder dass AEG Murray einstellte, was aber letztendlich das ist, was die Jury zu entscheiden hat.

AEG Anwältin Jessica Stebbins Bina sollte beschämt sein. Vielleicht müssen sie beschämt werden. Es wirft in der Öffentlichkeit kein sehr gutes Licht auf sie, wie sie sich privat über die Künstler äussern, mit denen sie Verträge abschliessen.

UND…
Nicht zu vergessen, dass es einen berechtigten Grund dafür gibt, dass Rufmord (das Verunglimpfen, schlechtmachen der Reputation einer Person) ein wesentlicher Teil der Strategie sowohl von der Anklage, als auch der Verteidigung ist. Juries setzen sich aus Menschen zusammen, die natürlich empfänglich für die gleichen Vorverurteilungen sind, wie wir alle. Haben die AEG Anwälte nicht versprochen, in Bezug auf Michael „hässliche Dinge“ zu enthüllen? Ich würde sagen, ein Kehrtwende ist nur fair. (den Spiess herum zu drehen…)

Zu wissen, dass die AEG Führungskräfte unverhohlen Michael missachteten, definiert vielleicht nicht die Schuld der Firma. Aber es trägt erfolgreich dazu bei, sie wie A….löcher aussehen zu lassen. Was es auch wahrscheinlicher werden lässt, dass ihnen sein Leben genau soviel wert war, wie sie von ihm hielten.

Und welchen Eindruck bekam Shwan Trell letztlich wirklich, nachdem er zustimmte, dass Michael ein „Freak“ sei und dass es ein wenig „gruselig“ sei, ihn zu treffen?

Zitat ABC7Courts:

https://twitter.com/ABC7Courts

Shawn Trell wurde von beiden Parteien befragt.

Ich werde das Treffen mit Michael nie vergessen,“ sagte Shawn Trell.

Er schien sehr sympathisch als ich ihn kennenlernte. Ich fand es sehr bemerkenswert als er aufstand um mich an der Tür zu empfangen,“ erklärt Trell

…………………………………………….

Er erwähnte auch, dass er von seinem „guten, kräftigen Händedruck“ beeindruckt war. (was vielleicht nicht nach viel aussieht, aber in der Geschäftswelt alles bedeutet.)
Trell sagte ebenfalls, er habe „enormen Respekt für ihn als Entertainer“ auch wenn er nicht mit „einigen Dingen seiner Lebensführung“ übereinstimmte. Aber, hmm… das ist eine interessante Wortwahl. Welche Lebensführung meint er genau? Er wurde nie für irgendetwas verurteilt, und er hat sich nicht einmal wilden Exzessen hingegeben, wie so viele Berühmtheiten es tun, mit denen AEG sicher täglich zu tun hat. Es sieht für mich immer noch danach aus, als ob das ein Vorurteil war, was einzig auf Gehörtem beruht.

Und wie sehr können Worte verletzen? Es wurde berichtet, dass Katherine Jackson das Gerichtsgebäude Donnerstags weinend verlies und nicht in der Lage war, zurückzukommen. Es wurde berichtet, dass Fans im Gang weinten und sagten, dass selbst Tiere besser behandelt würden. Ohne Zweifel waren dieses Reaktionen auf die Ansammlung von so vielen schmerzlichen Details, wobei eines zum anderen kam. Aber man weiß, es muss schwer sein für eine Mutter, besonders für eine, die ihr Kind beerdigen musste, dazusitzen und zu hören, dass er „Freak“ genannt wurde.

Aber es geht nicht um das Wort an sich. „Freak“ ist bei alldem nichts anderes, als ein Wort aus 5 Buchstaben. Trotzdem hat das, was man damit verbindet die Kraft, sich weit über das zierliche Aussehen (des Wortes) auszudehnen. Es sagt alles über die Welt aus, in der Michael Jackson – einer der größten Musikalischen Genies unserer Zeit – leben musste, arbeiten musste und mit der er täglich zurecht kommen musste. Irgendwie sollte es so einfach nicht sein.

Das Interessante bei solchen Prozessen – abgesehen davon, dass sie ernste Konsequenzen für die Beteiligten haben – ist, dass sie so ähnlich sind, wie wenn man einem guten Tennisspiel zuschaut. Eine Seite gibt die Vorlage, man gerät in Rückstand, es geht hin und her (vor und zurück) bis eine Seite letztlich siegreich daraus hervorgeht. AEG wird daran arbeiten, ihre Seite darzulegen und in den Kommenden Monaten werden sie jede Waffe ihres Arsenals entladen, um Michael als den Depp dastehen zu lassen. Aber gerade jetzt müssen sie ein paar große Hindernisse überwinden.

This Is It

Ich bin froh, dass Trell die Möglichkeit bekam, den wirklichen Michael Jackson kennenzulernen. Wie so viele (diese Art Geschichten habe ich millionenfach gelesen..) erwartete er, einen „Freak“ zu treffen und traf stattdessen einen wahren Gentleman, dessen Anstand und Umgangsformen dauerhaften Eindruck bei ihm hinterliessen.
Es wäre schön zu denken, dass er irgendwo in seinem Hinterkopf diese Worte bedauern würde. Es wäre schön sich vorzustellen, dass er einen weiteren Brief an Ted Fikre geschickt hätte, in dem es hiess: „Wir haben den Kerl wohl verkannt“

Vielleicht In einer perfekten und idealen Welt. Aber das hier ist die reale Welt, und es ist die Realität einer Welt, in der Multimillionen-Dollar-Deals Konzerne über jeden Aspekt von menschlichem Respekt, Würde oder – in manchen Fällen – dem menschlichen Wohlergehen, triumphieren lassen.

Das war 45 Jahre lang die Realität von Michaels Welt.
………………………………………………………………………….
Übersetzung: M.v.d.L.

 

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